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Seit kurzem ist die Paul-Gerhardt-Schule aus Dassel auch offiziell eine der Hannover-96-Partnerschulen im Projekt »96 macht Schule«. Im Rahmen einer Exkursion des Sporttheoriekurses bekamen 40 Schüler sowie deren Lehrkräfte einen umfassenden Einblick hinter die Kulissen eines Fußballbundesligisten. Zunächst wurden die verschiedenen Berufsgruppen bei Hannover 96 vorgestellt. Im Zuge einer Stadionführung wurden die verschiedenen Einsatzgebiete der 96-Mitarbeiter angesprochen - in den VIP-Bereichen, in der Mixed Zone oder im Innenraum. Im Anschluss wurden die Berufsgruppen allen Schülern im Pressekonferenz-Raum der AWD-Arena ausführlich erläutert. Unterstützt wurde der Berufsorientierungs-Workshop von »96 macht Schule« vom Förderer des Projekts, der Dr. Buhmann Schule. Akademieleiter Matthias Limbach stellte interessante Bildungsangebote für den Bereich Sportmanagement dar, die von der staatlich anerkannten Bildungseinrichtung angeboten werden. Die Schüler des Sporttheoriekurses von Lehrerin Petra Klinge konnten einen umfassenden Einblick in die Berufswelt der Fußballbranche erhalten. Beim Foto im Innenraum der AWD-Arena wurden die Partnerschaftsplakette sowie ein Paket für die 96-Fan Ecke übergeben. Das Foto zeigt den Projektleiter von Hannover 96, Thomas Wingenfeld, 96-Mitarbeiter Gerrit Krüger, Akademieleiter Matthias Limbach, Lehrerin Petra Klinge und Schüler der Paul-Gerhardt-Schule.
07. Juli 2011
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Die Schüler nehmen das neue Paulinum in Beschlag
Einweihung an der Paul-Gerhardt-Schule: Acht Klassen und zwei Fachunterrichtsräume in robusten Materialien / Gottesdienst
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Mit einem Gottesdienst unter dem Motto» ... deines Gartens schöne Blum ... « wurde das Paulinum an der Paul-Gerhardt-Schule eingeweiht.
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Mit einem fröhlichen Gottesdienst, Grußworten und dem Segen von Oberlandeskirchenrätin Dr.Kerstin Gäfgen-Track wurde das neue Gebäude an der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel eingeweiht. Das Paulinum auf dem Grundstück der ehemaligen Direktorenvilla beinhaltet acht Klassenräume und die zwei Fachunterrichtsräume Naturwissenschaft und Kunst. Wie Schulleiter Gerhard Wittkugel heraushob, würden die Schüler sich sehr über den Neubau freuen, das sei sicherlich ein großes Kompliment für den Architekten.
Dassel (sts). Der zweigeschossige Baukörper mit einer Nutzfläche von 1.260 Quadratmetern schmiegt sich so in den Hang, dass von der Paul-Gerhardt-Straße die Anmutung eines eingeschossigen Gebäudes entsteht. Den Kern des Gebäudes bildet ein von Tageslicht durchfluteter Mittelteil, der im "Erdgeschoss die Eingangs- und Veranstaltungshalle und im Sockelgeschoss die Pausenhalle beherbergt. In den zwei beidseitig daran angefügten, massiven Gebäudeteilen befinden sich die Klassenzimmer, Gruppenräume und Fachunterrichtsräume. Durch die Nord-Süd- Orientierung des Gebäudes erhalten die Klassenräume große Fensterflächen nach Osten und Westen für optimale Belichtungs- und Belüftungsverhältnisse. Die Eingangshalle im Erdgeschoss, die als Mehrzwecksaal für Schulveranstaltungen genutzt werden kann, ist mit einem abtrennbaren Bühnenbereich ausgestattet. Von der Pausenhalle im Sockelgeschoss gelangen die Schüler direkt zum neuen Pausenhof mit Spielplatz, offenem Klassenzimmer und Schülergärten. Das Zusammenspiel von ausgewählten natürlichen, robusten Materialien und Farben gibt Schülern und Lehrern eine angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre, stellte Architekt Hansjochen Schwieger heraus. Die Baukosten belaufen sich auf 3,2 Millionen Euro, die Bauzeit umfasste knapp 15 Monate. Unter dem Thema »... deines Gartens schöne Blum ... « stand der Gottesdienst, den die 5e mit Ulrike Schwartz und Brigitte Bittermann vorbereitet hatte. Dass jedes Lebewesen Liebe und Bedeutsamkeit benötigt, wurde in Geschichten und Szenen deutlich. Nicht nur die Blumen brauchen Beachtung. Unterricht habe was mit Gärtnern zu tun. Das neue Schulgebäude bilde einen idealen Boden. Um sich in der Welt zurecht zu finden, müsse man viel wissen. Wissen helfe enorm, stellte Bittermann fest. Darüber hinaus bräuchten die Schüler aber auch Zuwendung, einen Blick, der sieht, was ihnen fehlt, und Vorbilder und Menschen, die sie tragen. Nicht nur Wissen, sondern auch Vertrauen in das Leben zu vermitteln, sei eine große Herausforderung. Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track stellte fest, dass Gott die Welt als Garten verstehe. In diesen Garten setze man nun ein »schulisches Gartenhaus«, in dem Schüler und Lehrer aufblühen und sich entfalten sollen. Liebe und Behutsamkeit seien notwendig, damit alle während ihrer Zeit an der PGS zum Leuchten gebracht werden. Im Leben gebe es Stärken und Schwächen, Leben und Tod, Schuld und Vergebung. Die Menschen müssten in der Lage sein, auch schwierige Erlebnisse zu begreifen. Die evangelische Schule will zeigen, wie die Schüler mit der Fülle an Erkenntnissen gut umgehen können. Man wolle Gottes Schöpfung bewahren, das heißt mitgestalten. Schulleiter Gerhard Wittkugel freute sich über den Neubau, der ein Bekenntnis zum Schulstandort Dassel sei. Hier könne man lernen, lesen und spielen, Konzentration und Freiraum gebe es. Paulinum sei ein schöner Name - auch wenn die Aula keine Aula sei, aber Paula genannt werde. Wittkugel hoffte, dass die Schüler hier ihre Persönlichkeit entwickeln - für die Bühne des Lebens. Der Bau sei exzellent ausgestattet, habe moderne Technik und biete Platz. Und die Glasfront verdeutliche, dass hier nicht hinter verschlossenen Türen gearbeitet werde. Mit dem Segen von Dr. Gäfgen-Track wurde das Paulinum eröffnet. Superintendent Heinz Behrends stellte heraus, dass die PGS weiter eine Ressource im Kirchenkreis sein werde, Bürgermeister Gerhard Melching meinte, dass, die Schule weit über Dassels Grenzen hinaus strahle. Eltern- und Schülervertreter freuten sich über die gesteigerte Attraktivität der Schule, ebenso der Vertreter der Ehemaligen. Nach der Schlüsselübergabe nahmen die Schüler das Paulinum in Besitz. Allerdings gibt es noch einen weiteren Wunsch: eine Turnhalle.
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Von Architekt Hansjochen Schwieger (hinten Mitte) wanderte der symbolische Schlüssel zu Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track hin zu Schulleiter Gerhard Wittkugel. Zuerst ins Gebäude durften die fünften und sechsten Klassen, für sie ist das Paulinum gedacht.
Fotos: Stöckemann 06. Juli 2011
weitere Fotos: O. Philipp
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PGS-Schüler erobern ihr neues "Paulinum"
Dassel (nig). "Paulinum" haben die Schüler der Paul-Gerhardt-Schule Dassel den Neubau getauft, der gestern feierlich eröffnet wurde. Nach einem Einweihungsgottesdienst und der Schlüsselübergabe stürmten die Schüler das neue Gebäude, in dem acht Klassenzimmer, zwei Fachräume und ein großer Aufenthaltsbereich mit Bühne – genannt "Paula" - entstanden sind. Drei Millionen Euro hat die evangelische Landeskirche mit dem evangelischen Schulwerk als Bauherr in Dassel investiert. Schulleiter Gerhard Wittkugel ist stolz auf die lichtdurchflutete Architektur, die Offenheit ausstrahlt und den Schülern helle Räume mit viel Platz bietet. Oftmals wurde der Neubau gestern mit einem "Gewächshaus" verglichen, in dem die Schüler behütet aufwachsen und aufblühen können.
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PGS-Schüler nehmen ihr neues "Paulinum" in Besitz
Einweihungsfeier für Schulneubau in Dassel / Acht Klassenzimmer und zwei Fachräume für drei Millionen Euro
Dassel (nig). Mit einer würdigen Einweihungsfeier ist gestern der Neubau an der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel eröffnet worden. Nach einem von Schülern schön gestalteten Gottesdienst und der förmlichen Schlüsselübergabe nahmen die Schüler den Drei-Millionen Euro-Bau in Beschlag. Acht Klassenräume, zwei weitere Fachunterrichtsräume sind in dem "Paulinum", wie es von den Schüler getauft wurde, entstanden. Und mittendrin eine Pausenhalle mit Bühne – genannt "Paula". "Wir haben unser Paulinum wachsen sehen, jetzt freuen wir uns, dass wir es in die Hand nehmen können", meinte Schulleiter Gerhard Wittkugel, als er den symbolischen Schlüssel in die Hand nehmen konnte. Da die evangelische Landeskirche mit dem evangelischen Schulwerk Auftraggeber für den Neubau ist, hatte Architekt Hansjochen Schwieger zuvor den Schlüssel an die Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track übergeben. In ihrer Predigt verglich sie das Schulgebäude mit einem Gewächshaus, in dem Schüler sich entwickeln und "aufblühen" können. "Das Gehirn wird gewässert mit Formeln und Vokabeln", sagte die Oberlandeskirchenrätin. Genauso wichtig sei es aber, den Schülern Liebe und Behutsamkeit zu vermitteln. ,,Möge der Neubau - das schulische Gartenhaus - dazu dienen, dass die Schüler darin aufwachsen und gedeihen." Die bildliche Vergleich zwischen Gärtnern und Unterrichten zog als zentrales Thema durch den gesamten Gottesdienst, der von Schülern der Klasse 5e, der Schulband, Lehrerin Ulrike Schwarz und Schulpastorin Birgit Bittermann gestaltet wurde. Viele Gruß- und Dankesworte schlossen sich an, von Superintendent Behrens, Bürgermeister Melching, Elternvertretern und ehemaligen PGS-Absolventen. Schülersprecher Maximilian Schulte brachte es auf den Punkt: "Heute beginnt in diesen Mauern ein Herz zu schlagen. Oder ohne Kitsch - der Schulalltag." Dank an alle Beteiligten sprach schließlich Schulleiter Wittkugel aus. Er lobte die exzellente Ausstattung und das Platzangebot im Paulinum und hob die große Glasfront zur Straße hervor. Das schönste Kompliment sei übrigens von den Schülern selbst gekommen: "Wie sehr sich die Kinder beim Umzug über die neuen Räume gefreut haben - ein besseres Lob für die Arbeit des Architekten hätte es nicht geben können." Dass die PGS mit dem Neubau weiter an Attraktivität gewinnt, darüber waren sich alle Beteiligten einig. Doch dieser Erfolg birgt auch Schattenseiten: Die Anmeldezahlen sind derzeit so hoch, dass der Neubau gar nicht mehr für alle Schüler ausreicht - und jetzt zusätzlich Container aufgestellt werden müssen.
Fotos: nig
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Schnipp Schnapp - Muschallas Haare ab
Mathematik-Lehrer der Paul-Gerhardt-Schule "verliert" Wette und Zopf / Partnerschule in Kenia erhält dafür über 1 000 Euro
DASSEL - Manchmal bedarf es bei einigen Schülern einer besonderen Motivation. So auch bei dem Abiturienten der Paul-Gerhardt-Schule Dassel, Dietrich Reispich. Er musste nach seinem Auslandsjahr in Mathematik wieder den Anschluss schaffen: Das hieß für ihn, ordentlich Stoff nachholen statt Party ohne Ende. "Dietrich bemühte sich in Mathe zwar, doch ihm fehlte die letzte Konsequenz, und in einer Mathestunde kam dann Dietrichs Angebot: „Wenn ich mein Abi schaffe, dann darf ich Ihnen Ihren Zopf abschneiden"", berichtet Dietrichs Mathe-Lehrer und damaliger Zopfträger, Detlef Muschalla, vom Ursprung der Wette. Doch allzu einfach wollte der PGS-Lehrer es Dietrich nicht machen, denn er glaubte ja an sein Können. Nicht nur das bestandene Abitur, sondern zudem 1000 Euro, die der PGS-Partnerschule in Kenia zukommen sollen, musste Dietrich von den über 1000 Mitschülern des Dasseler Gymnasiums sammeln. Ein Vertrag wurde aufgesetzt und es hieß: Top, die Wette gilt! Vergangene Woche war es soweit: Dietrich hatte mehr Punkte in Mathe geschrieben als er selbst für möglich gehalten hatte und ging von Klasse zu Klasse, um, von allen seinen Mitschülern und seinen Lehrern Geld für Haare einzusammeln. Die stolze Summe von 1140 Euro kam zusammen - genug, um beim obligatorischen Abi –Gag vergangene Woche Hand anlegen zu können. Das Abschneiden der Haare war der Höhepunkt: schnipp schnapp waren Muschallas Haare ab - unter dem Jubel der Schüler und Lehrer. "Ich freue mich für Dietrich, dass er sein Abi in der Tasche hat, und zudem für unsere kenianische Partnerschule, die sich mit dieser großen Summe weitere Wünsche erfüllen kann", sagt Detlef Muschalla - nun ohne seinen markanten Zopf, dafür mit roter Strähne.
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Noch hat PGS-Lehrer Detlef Muschalla gut Lachen: Abiturient Dietrich Reispich greift zur Schere. und gespannt verfolgen die Mitschüler die Haare-ab-Aktion.
03. Juli 2011
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Paul-Gerhardt-Schüler waren bei Vereinten Nationen
Am Planspiel »Model United Nations Conference nehmen Zehnt- und Elfklässler teil / Hohes Diskussionsniveau
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»It's a man's world? « lautete das Thema der diesjährigen Model United Nations Conference (MUN) in Göttingen. Sechs Schüler der Paul-Gerhardt-Schule Dassel haben daran teilgenommen. Die PGS, der Förderverein der Schule und der schuleigene Lernfonds unterstützten die Teillahme finanziell.
Dassel (oh), Die Georg-August-Universität Göttingen und die Model United Nations Society Göttingen organisieren die unter der Schirmherrschaft von der Bundesabgeordneten Heidemarie-Wieczorek-Zeul stehende Veranstaltung. »MUN«-erfahrene Studenten moderieren die Debatten und organisieren das Planspiel. Vier Tage lang debattierten die etwa 60 Teilnehmer über das Thema Geschlechtergleichheit und Maßnahmen dafür. Jeder vertrat dabei die Delegation eines Landes. Die gesamte Debatte wurde auf Englisch geführt. Clarissa Auer, Mitglied der PGS-Schülervertretung, organisierte die Teilnahme der Schüler und bereitete mit ihnen die Eröffnungsreden vor. Die sechs Delegierten setzten sich mit den politischen Haltungen der zu vertretenden Länder auseinander und erforschten deren Kultur, um für die Diskussionen gewappnet zu sein. Die PGS-Lehrer Herr Sassin (SV) und Herr Liebig leisteten dabei Unterstützung. Franziska Heise und Cindy Schlote vertraten im »Economic and Social Council« Namibia und Gabun. Sie debattierten über Geschlechtergleichheit, Bildung von Frauen und die Stellung der Frau auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Die Entwicklungsländer forderten von den Industriestaaten hohe finanzielle Unterstützung für bessere Bildung für Frauen. In der »African Union« diskutierten Marius Schuchart und Mavin Weber stellvertretend für Südafrika und Gabun. In diesem Komitee ging es um traditionelle Initiationsriten, Genitalverstümmelung bei Frauen und Kinderprostitution. Der »Security Council« widmete sich einer fiktiven Krise: Der Konflikt zwischen Marokko und der Befreiungsfront POLISARIO in Westsahara flammte erneut auf. Zusätzlich erklärte Marokko Algerien den Krieg. Der Sicherheitsrat musste schnellstens eine Resolution verfassen, um für Frieden zu sorgen und Krieg zu verhindern. Luisa Meyer und Robert Worm, die Delegierten von Gabun und Südafrika, beteiligten sich an der Debatte. Immer wieder gab es Neuigkeiten vom Krisenteam der GöMUN, die über den aktuellen Konflikt informierten. Die Elft- und Zehntklässler der PGS waren anfangs überrascht von dem inhaltlich und sprachlich hohen Niveau der Diskussionen - schließlich handelte es sich bei dem Großteil der Teilnehmer um Studenten. Doch sowohl an das Business-Englisch als auch an den komplizierten Ablauf der Debatten gewöhnten sie sich sehr schnell. Bis eine Resolution endgültig verabschiedet werden konnte, fanden viele Verhandlungen, Reden und hitzige Diskussionen statt. Oft war es nicht einfach, den diplomatischen Drahtseilakt zwischen wirtschaftlichen Interessen und der politischen Position zu meistern. Dazu kam dass die Haltung, die das Land vertritt, selten mit der persönlichen übereinstimmte. Daher auch die Regelung, nie das Wort »Ich« zu verwenden, sondern von sich nur mit »the delegate of...« oder »the delegation of...« zu reden. Letztendlich schafften es alle drei Komitees, eine Resolution zu verabschieden. Planspiele wie dieses finden an vielen deutschen Universitäten meist einmal im Jahr statt. Die Paul-Gerhardt-Schule will hier am Ball bleiben, zumal GöMUN einen hervorragenden außerschulischen Lernort bietet. Doch auch das ausgezeichnete Feedback bezüglich der PGS-Schüler, das Chairwoman Tjalke Weber dem SV-Lehrer Sassin während der Veranstaltung gab, wird die PGS und ihre Schülervertretung motivieren in Zukunft öfter an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
28. Juni 2011
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»Empathie ist der Schlüssel, mit dem Ihr das Berufsleben meistern könnt«
160 Absolventen der Paul-Gerhardt-Schule erhielten ihre Abiturzeugnisse / Doppeljahrgang mit einer Abiturdurchschnittsnote von 2,59 / Neuer Lebensabschnitt
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Insgesamt 160 Absolventen des Abitur-Doppeljahrgangs der Paul-Gerhardt-Schule nahmen am vergangenen Sonnabend in der Münsterkirche St. Alexandri in Einbeck ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Fotos: Pöllman
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Die Tage werden anders sein - unter diesem Motto stand der Gottesdienst zur Verabschiedung der Abiturienten der Paul-Gerhardt-Schule aus Dassel am vergangenen Sonnabend in der Münsterkirche St. Alexandri, der von den Schülern mit Rede- und Musikbeiträgen selbst gestaltet wurde. Auch bei der anschließenden Entlassungsfeier wurde in den Ansprachen der nun beginnenden neue Lebensabschnitt für die Abiturienten thematisiert.
Einbeck/Dassel (thp). »Sie haben gefragt, gelernt, gepaukt und gefeiert« fasste Schulleiter Gerhard Wittkugel die Ietzten Monate zusammen. Dahinter verberge sich viel Mühe und Arbeit. Besonders der Doppeljahrgang sei für Schüler und Lehrer eine Herausforderung gewesen, doch habe es sich gelohnt: »Sie bekommen nun einen klasse Bildungsabschluss in die Hand.« Bildung bestehe aber nicht nur aus Information und Wissenschaft, die einem während der Schulzeit vermittelt werden. So komme es auch darauf an, die Welt und ihre Menschen mit dem Herzen zu sehen. Trotzdem finde er die Informationgesellschaft gut, da Medien wie das Internet durchaus hilfreich seien. »Man sieht eben nicht nur mit dem Herzen gut, sondern auch mit Wikipedia«, scherzte Gerhard Wittkugel. Die Herausbildung einer emotionalen Intelligenz sei ebenso wichtig, zum Beispiel durch das Pflegen von Beziehungen und durch das Mitfühlen und Hineinversetzen in die Mitmenschen. »Empathie ist der Schlüsselfaktor mit der Ihr das Berufsleben meistern könnt«, gab Wittkugel den Abiturienten mit auf den Weg. Genauso bedeutsam sei auch die richtige Orientierung, um sich in der Welt zu behaupten. »Um die Welt richtig anschauen zu können, ist es wichtig, den Bezugsrahmen zu finden«, sagte er. Abschließend wünschte er den Absolventen alles Gute, viel Lebensfreude und Menschen, die auch in schlechten Zeiten für sie da seien. Nach einer kräftezehrenden Zeit schließe sich für die Abiturienten nun die Tür an der Paul-Gerhardt-Schule, stellte Schulelternratsmitglied Andreas Hanke fest. Doch öffneten sich dafür zeitgleich 1.000 neue Türen. Mit dem Abschluss der schulischen Ausbildung erfolge nun ein erster größerer Wendepunkt im Leben der Absolventen. »Sie sind nun auf sich selbst gestellt, ziehen womöglich in eine neue Stadt, lernen neue Menschen kennen und verlieren Vielleicht den Kontakt zu alten Freunden«, beschrieb er mehrere Zukunftsszenarien. Doch sollten sie dabei nie ihre Abiturzeit oder aber die kleinen Marotten ihrer Lehrer und Klassenkameraden vergessen. »Das Abitur ist eine besondere Leistung. Halten Sie dieses Gefühl fest«, gab er ihnen mit auf den Weg. Petra Graf vom Förderverein gratulierte den Abiturienten und erinnerte sie »an eine neue Zeitrechnung«, die nun bevorstehe. »Bewahren Sie Ihr >Wir-Gefühl< des Abi-Sommers«, riet sie. Ebenfalls dankte sie allen Eltern für die Unterstützung. Aus dem Jugendbuch »Nichts«, das von dem Jungen Pierre Anton handelt, der eines Tages im Leben keinen Sinn sieht und seine andersdenkenden Mitschüler verspottet, zitierte der Geschäftsführer des Evangelischen Internats, Arnd Rutenbeck. Daraus leitete er für die Absolventen ab, sich nicht von negativen Menschen beeinflussen zu lassen, »Lasst Euch und Euer Leben nicht von denen kaputt machen, die nur die Fehler suchen. Hört auf diejenigen, die ausgewogen sind«, sagte er, und er fügte an: »Glaubt an Euch und an das, was Ihr in guten und schlechten Zeiten aus eurem Leben machen könnt.« Uta Cziczkus-Büttner, Geschäftsführerin des Evangelischen Schulwerkes der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, führte in ihrer Rede die Geborgenheit an, die während der Schulzeit vermittelt worden sei. »Wir brauchen das Gefühl, festen Boden unter den Füßen zu haben«, erklärte sie. Dieser könne mit dem neuen Lebensabschnitt wackeliger werden. Doch sei die nun bevorstehende Weite des Lebens als eine Herausforderung zu sehen, die alle Absolventen meistern könnten. »Die Zukunft liegt vor Ihnen«, schloss sie ihre Rede ab. Vergleiche zwischen einer Geburt und dem Abitur zog Abiturient Maximilian Schulte in seiner amüsanten Rede. So sei der Weg zum Reifezeugnis beschwerlich und füllend, aber das Resultat gleichzeitig willkommen. Manchmal könne man sich dabei nur unter Qualen durchzwängen. »Heute wird die Nabelschnur durchtrennt«, stellte er angesichts der bevorstehenden Übergabe fest. So sei die Zeit gekommen, in der man freier werde, weniger Hände helfen und man auf eigenen Beinen steht und geht. Letztlich hinke der Vergleich mit der Geburt dann doch: »Schließlich wollen wir kein zweites Abitur«, scherzte Maximilian Schulte. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes und der Abschlussfeier hatten die Schulband sowie der Musik-Leistungskurs von Dr. Friedhelm Flamme mit verschiedenen Instrumental- und Gesangsstücken aus Rock, Pop und Klassik gesorgt.
27. Juni 2011
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Aula heißt Paula
Paul-Gerhardt-Schule feiert Neubau
DASSEL (ms) - Etwa ein Jahr lang wurde auf dem Gelände der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel gebaut. Entstanden ist ein helles, einladendes und transparentes zweigeschossiges Gebäude, in dem nach den Sommerferien die fünften und sechsten Klassen mit rund 240 Kindern unterrichtet werden. In der vergangenen Woche haben alle Schüler beim Umzug in den rund 1600 Quadratmeter großen Neubau geholfen, Tische und Stühle in die neuen Unterrichtsräume zu tragen. Der Neubau wurde auf die in Zukunft sinkenden Schülerzahlen ausgerichtet. Die Sommerferien sollen genutzt werden, um das Außengelände mit Bänken, Basketballfeld, Spielwiese und Schulgarten fertig zu stellen. Dort wird auch ein Klassenraum im Grünen eingerichtet. „Das war schon insgesamt eine recht anstrengende Zeit", resümiert Schulleiter Gerhard Wittkugel, der froh ist, wenn er endlich die Baupläne von der Pinnwand in seinem Büro abnehmen kann. Im oberen Bereich des Neubaus sind neben einer großen Bühne in der Aula sechs Klassenzimmer untergebracht, in der unteren Etage gibt es nochmals drei hoch modern ausgestattete Unterrichtsräume, einen Naturwissenschaftsraum sowie eine Pausenhalle mit Cafeteria. Die Klassenzimmer verfügen jeweils über ein Smartbord und ein großes Regal, in dem die Schüler ihre Unterlagen ablegen können. Bauherr des 3,2 Millionen Euro teueren Projektes ist die Landeskirche. "Ich bin froh, dass die Kirche hier investiert, denn das ist ein Zeichen dafür, dass die Schule am Standort bleiben soll", sagt Wittkugel und betont, dass so die evangelische Schule nach außen sichtbar gemacht werde. Knapp 1000 Schüler besuchen derzeit die Paul-Gerhardt-Schule, an der 80 Lehrer beschäftigt sind und insgesamt 95 Menschen arbeiten. Das neue Gebäude soll „Paulinum“ und die Aula Paula heißen. Bei einem Namenwettbewerb konnten die Klassen unterschiedliche Vorschläge einreichen. Eine Jury aus Schulleitung, Deutschlehrern, Eltern und Schülern hat dann für die Idee einer neunten Klasse entschieden. Am morgigen Montag soll das "Paulinum" mit einem Gottesdienst, an dem alle Schüler teilnehmen, eingeweiht werden. Anschließend wird der Neubau dann offiziell an die Schule übergeben und kann bei einem Rundgang besichtigt werden.
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Fotos: Spilker 26. Juni 2011
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Rotarier unterstützen PGS-Lernfonds
Mit 1.000 Euro / Örtliche Aktivitäten im sozialen Beriech / Kinder und Jugendliche im Blick
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Präsident Dr. Manfred Bartels (Zweiter von links), übergab an Lernfonds-Sprecher Thomas Burg (Zweiter von rechts) den Scheck über 1.000 Euro, mit dabei Altpräsident Franz Alfus (links) und Sekretär Klaus-Heinrich Herbst.
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Mit 1.000 Euro unterstützt der Rotary Club Einbeck - Northeim den Lernfonds der Paul-Gerhardt-Schule. Der Club hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben den international geprägten rotarischen Aufgaben auch örtliche Aktivitäten im sozialen Bereich zu unterstützen, wobei das Hauptaugenmerk den Kindern und Jugendlichen gilt. Dassel (sts). Der PGS Lernfonds unterstützt finanziell benachteiligte Schüler, damit auch sie Lernangebote nutzen können, die in ihrer Ausbildung wichtig sind. Ungefähr zehn Prozent der Schülerschaft ist derzeit von der Schulgeldzahlung befreit oder zahlt ermäßigt Schulgeld, weil ihre Familien die finanziellen Mittel für den Schulbesuch nicht aufwenden können. Viele können zwar das Schulgeld noch aufbringen, haben jedoch Probleme bei der Finanzierung verschiedener schulischer Artgebote wie Nachhilfe oder Schulfahrten. Und was ist, wenn die Tochter oder der Sohn gern ein Instrument erlernen möchte? In diesen und anderen Fällen besteht die Möglichkeit, Unterstützung durch den PGS Lernfonds in Anspruch zu nehmen. Die PGS hat sich seit Jahrzehnten zum Ziel gesetzt, junge Menschen zu bilden und ihnen ein solides Fundament für eine berufliche Zukunft zu geben. Als Schule in kirchlicher Trägerschaft sei man in vielen Bereichen gut aufgestellt, doch bei einigen Schülen stoße man auch an Grenzen. Diese Schüler kommen aus sehr einkommensschwachen Familien und haben dadurch Schwierigkeiten, die erforderlichen Lernmittel anzuschaffen, temporäre Lernschwierigkeiten durch Nachhilfe zu beheben oder an Schulfahrten teilzunehmen. Damit alle Schüler gleichberechtigt lernen können, gibt es den PGS Lernfonds, der diverse Fördermöglichkeiten für die benachteiligten Schüler bereit hält. Neben den Geldspenden, die von den Rotary-Mitgliedern aufgebracht werden, laufen seit einigen Jahren Betreuungsprojekte wie beispielsweise wöchentliche Vorlesestunden an der Teichenweg-Grundschule in Einbeck oder sie seit 2007- intensiv angebotene »Hilfe für Hauptschüler«, von der die neunten und zehnten Klasse der Geschwister-Scholl-Schule in Einbeck und die Gerhardt-Hauptmann-Schule in Northeim profitieren. Dabei unterstützt der Rotary Club Einbeck-Northeim die Hauptschüler beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung.
25. Juni 2011
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Theateraufführung an der Paul-Gerhardt-Schule
Seit August 2010 trafen sich jeden Montag einige Beschäftigte der Harz-Weser-Werkstätten DasseI mit Schülern der Klassen 8 und 9 der Paul-Gerhardt-Schule, um gemeinsam mit der Theaterpädagogin Sigrid Städtler an einem Theaterprojekt zu arbeiten. Nach langer intensiver Probenarbeit wurde jetzt zweimal vor großem Publikum das Theaterstück »Einfach tierisch« aufgeführt. Das Jugendtheaterstück »Katze mit Hut« wurde für dieses Theaterprojekt umgeschrieben und in jeder Probe weiter bearbeitet, damit jeder eine zu ihm passende Rolle bekam. Eine Katze kommt nach Dassel, sieht ein leer stehendes Haus, Zieht ein und handelt sich recht schnell Ärger mit dem Besitzer ein. Raffiniert und kokett wie sie ist, darf sie zunächst wohnen bleiben. Da ein Haus aber richtig bewohnt werden muss, nimmt sie Mitbewohner auf. Zunächst sind es nur zwei Hühner, dann folgen zwei alte Hunde, ein Frosch und ein trauriger Stolpervogel, ziemlich schräg singende verwaiste Wildschweinkinder, einige kleine Männlein, die nur unnützes Zeug erfinden, und ein heimatloses knicksendes Lama. Dem Hausbesitzer platzt ab dieser Wohngemeinschaft der Kragen, aber letztendlich geht die Geschichte gut aus. Die große Spielfreude und die lustige Geschichte kamen gut an, und alle Schauspieler erhielten tosenden Applaus. Sie waren sichtlich zufrieden mit der wunderbaren Theateraufführung, die es tierisch in sich hatte. Die gemeinsame Freude am Theaterspielen von Schülern und Menschen mit Behinderungen wird nach den Sommerferien fortgesetzt.
22. Juni 2011 weitere Fotos: O. Philipp
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DT Göttingen öffnet seine Türen für Schultheatertage
Dassel/Göttingen (oh). Die Göttinger Schultheatertage gehen in die zweite Runde: Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr öffnet das Deutsche Theater in Göttingen vom 23. bis zum 25. Juni erneut seine Türen und Bühnen für das Schultheater aus der Region. Sieben Gruppen unterschiedlicher Altersstufen und Schulformen präsentieren sich mit ihren Aufführungen, besuchen die Produktionen der anderen Schüler und kommen miteinander ins Gespräch. In zehn Workshops können sich die Nachwuchskünstler ausprobieren und viel Neues erfahren für die Arbeit auf und hinter der Bühne. Und natürlich lädt das Festzelt am Wall auch wieder zum gemeinsamen Feiern ein. Eröffnet werden die zweiten Göttinger Schultheatertage am kommenden Donnerstag, 23. Juni, um 18 Uhr im Festzelt am Wall, die erste Vorstellung geben im Anschluss Schüler der elften Klasse das Theodor-Heuss-Gymnasiums mit ihrem Stück »Aber das ist doch ein Klischee!« Mit dabei sind außerdem die Paul-Gerhardt-Schule Dassel, das Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt, die Astrid-Lindgren-Grundschule, die Georg-Christoph -Lichtenberg-Gesamtschule und das Max-Planck-Gymnasium. Die »Profis« des DT sind natürlich auch dabei: Am 24. Juni können die teilnehmenden Schüler im Großen Haus Dürrenmatts »Der Besuch der alten Dame« ansehen, und am 25. Juni stellt das DT ab 14 Uhr im Festzelt das die nächste Spielzeit begleitende Projekt »No Go Lab« vor, eine interdisziplinäre Kooperation von Theater und Schule. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0551/4969-48 oder -11.
21. Juni 2011 Fotos von der Probe in Dassel O. Philipp
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Igualada ist eine Stadt mit rund 36.000 Einwohnern in der Provinz Barcelona in Katalonien im Nordosten von Spanien. 28 Schüler aus Igualada sind zurzeit zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule. Jetzt wurden die spanischen Schüler von Bürgermeister Gerhard Melching empfangen. Er ging auf die Geschichte der Stadt ein, ebenso auf die demografische Entwicklung, die dazu führt, dass die Stadt weniger Finanzzuweisungen vom Land erhält. Die Finanzmisere der Kommunen, die Umbenennung in »Grafschaft Dassel« die für Schlagzeilen sorgte, Infrastrukturmaßnahmen und Projekte stellte der Bürgermeister vor. Ihr Wissen über Dassel können die Schüler mit einer Broschüre vertiefen. In den nächsten Tagen lernen sie die Region kennen, fahren zum KZ Dora und paddeln auf der Weser. Das Wochenende verbringen sie mit ihren Gastfamilien. In der Schule steht neben Deutsch und Sport eine Projektarbeit an: Es geht um erneuerbare Energien. Zum sechsten Mal findet der Austausch statt, die Dasseler Schüler waren bereits im November in Spanien zu Gast.
18./19. Juni 2011 Foto: Stöckemann
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Eine Woche Frankreich-Austausch liegt hinter der Klasse 08A der Dasseler Paul-Gerhardt-Schule, und den Schülern hat der Besuch im Nachbarland sehr gut gefallen. Ihr Weg führte sie gemeinsam mit dem Klassen- sowie Wirtschafts- und Politiklehrer Veit Schomburg und Lehrerin Dominique Laudou-Röder nach Conlie, im Nordwesten Frankreichs in der Loire-Region gelegen. Mit vorbereitet wurde der Austausch zudem von Lehrerin Wibke Gatsios. Nach einer langen Anreise wurden die Gäste in der Schule in Empfang genommen, und es gab ein Kennenlernen der Austauschpartner. Der erste Tag stand zur freien Gestaltung in den Familien zur Verfügung. Weiter wurde eine Führung durch die Schule angeboten, regelmäßig haben die Dasseler am Unterricht der jungen Franzosen teilgenommen, und die Schüler konnten einen Ausflug nach Le Mans mit Stadtbesichtigung unternehmen. Ebenfalls auf dem Programm stand ein Besuch des Kletterparks »accrobranch« in Sillé le Guillaume. Ein Ganztagsausflug führte die Gruppe an die Küste nach St. Malo und zum beeindruckenden Mont St. Michel. Nach einem abschließenden Einkaufsbummel in Le Mans, dem Besuch eines Bio-Bauernhofes und der Abschiedsfeier in der Cafeteria der Schule, dem Collège André Pioger, folgte die Rückreise nach Dassel, wo die Gruppe nach mehr als zwölfstündiger Reise ankam. Die Schüler waren sehr traurig, als sie nach Hause mussten, berichteten die Lehrer im Anschluss. Ein Gegenbesuch der Klasse aus Conlie ist im nächsten Schuljahr geplant.
11./12. Juni 2011
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Die Klasse 9a der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel hat zurzeit Besuch von 21 polnischen Gästen: 19 Schüler und zwei Lehrerinnen des Gymnasiums Nr. 5 aus Posen verbringen eine Woche in den Familien und lernen das deutsche Schulsystem sowie Dassel und Umgebung kennen. Nachdem 22 deutsche Schüler im Oktober 2010 die Gastfreundschaft der polnischen Schüler genießen durften, begann der Gegenbesuch mit einer Rallye über das Gelände der Paul-Gerhardt-Schule, die eine Gruppe Schülerinnen mit viel Engagement vorbereitet hatte. Als Überraschung für die Gäste gab es anschließend selbstgestaltete T-Shirts. Für den Nachmittag war ein Besuch auf dem Minigolf-Platz in Dassel geplant, was aber leider witterungsbedingt ausfallen musste. Weiter auf dem Programm stehen ein Besuch im Wolfsburger »Phaeno«, bevor die Gestaltung des Wochenendes in der Verantwortung der gastgebenden Familie liegt. Dabei planen die Familien ganz unterschiedliche Aktivitäten: einige feiern Konfirmation, einige fahren nach Fürstenberg und Corvey, wieder andere fahren zum Heidepark, bevor die Schüler anschließend bei voraussichtlich wunderbarem Wetter gemeinsam zelten. Eine thematische Stadtführung in Hannover und ein Besuch eines Hildesheimer Schwimmbades schließen sich am Montag an. Am Abschlusstag empfängt Dassels Bürgermeister Gerhard Melching die gesamte Gruppe. Sport- und Geschichtsspiele sowie abendliches Grillen runden die Woche ab.
20. Mai 2011
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»Alles vorwärts - los«: PGS-Ruderkurs auf der Fulda
Das Boot gleitet elegant über den Fluss. Gleichmäßig schlagen die Ruderblätter ins Wasser. Am Ufer schwimmen zwei Schwäne. Die vier Ruderer im Boot unterhalten sich entspannt. »Steuerbord zwei Schläge überziehen«, ruft der Steuermann. Er muss einem entgegenkommenden Boot ausweichen. Kürzlich war der Ruderkurs der Paul-Gerhardt-Schule Dassel auf Ruderfahrt. Auf der Fulda lernten die Elftklässler nun die praktische Seite des Sports kennen, nachdem im Unterricht vorher die Theorie vermittelt wurde. In einem Bootshaus der Universität Göttingen bei Hann.Münden verbrachten die Schüler fünf Tage, in denen sie immer besser wurden. Am zweiten Tag durften die ersten Ruderer die sogenannten Fun-Boote besteigen. Vorher waren sie nur in größeren Booten mit mindestens zwei Ruderern gefahren. Im ersten Moment ist es auf dem Fun-Boot sehr wacklig. Man sitzt allein und muss ohne die Hilfe eines Steuermanns lenken. Doch ein Kentern ist bei diesen Booten fast unmöglich. So konnten die Schüler sich auf die Rennboote vorbereiten. Die Sportlehrer Michael Baukloh und Uta Möllers begleiteten die 17-köpfige Gruppe. Am dritten und vierten Tag bestiegen die Teilnehmer die Rennboote. Im Gegensatz zu den anderen Bootstypen kann man damit wesentlich schneller umkippen, da sie weitaus schmaler und länger sind. Und das passierte häufig. In solchen Fällen rückte eine kleine Rettungsmannschaft in einem Paddelboot aus, die die nassen Schüler aus dem Wasser zog und das Rennboot abschleppte. Kaum jemand blieb von einem Sturz ins Wasser verschont. Schon 24-mal hat eine Ruderfahrt wie diese an der Paul-Gerhardt-Schule stattgefunden. Neben dem Ruderkurs gibt es auch seinen Skikurs, der für die Praxisphase eine Fahrt unternimmt. Am Schluss der Fahrt mussten die Elftklässler Prüfungen in drei Kategorien absolvieren. Die Lehrer haben ihren Stil benotet, ihre Kompetenzen als Steuermann bewertet und die Zeit im Schnell rudern gemessen. Daraus wird sich am Ende des Halbjahres die jeweilige Note ergeben. Die Atmosphäre sei angenehm gewesen, die Teilnehmer hätten sich hilfsbereit und kameradschaftlich verhalten, stellte Lehrer Baukloh fest. »Ich bin zufrieden mit den erzielten Leistungen«, sagte er.
19. Mai 2011
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Hart erkämpfter zweiter Platz für PGS-Fußballerinnen
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Dienstag, 8.30 Uhr, Anpfiff zum Eröffnungsspiel des »Jugend trainiert für Olympia«-Wettbewerbs in Northeim. Es traten sechs Schulmannschaften aus dem Kreis Northeim in zwei Gruppen gegeneinander an. Elf Spielerinnen der Jahrgänge 1995 bis 1997 kämpften für die Paul-Gerhardt-Schule DasseI. Trotz fehlenden Trainings gewann die PGS das erste Spiel gegen die Realschule Northeim souverän mit 8:0. Im zweiten Spiel gegen Bad Gandersheim stand es nach 20 Minuten 2:0. Im Überkreuzfinale traf die PGS dann auf die Haupt- und Realschule Katlenburg-Lindau. Schnell stand es 1:0 für Lindau, doch in den letzten Minuten gelang Sally Wolter ein fantastischer Heber, der zum verdienten Ausgleich führte. Im Neunmeterschießen gewann die PGS dieses Spiel glücklich mit 15:14. Im Finale traf die PGS auf das Corvinianum Northeim, den letztjährigen Landesfinalisten. Nach hartem Kampf stand es 2:0 für Northeim, die verdient gewannen. Die Spielerinnen der PGS Dassel feierten ihren Erfolg in diesem starken Teilnehmerfeld und freuen sich auf das nächste Jahr.
06. Mai 2011 Foto: O. Philipp weitere Fotos: O. Philipp
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Schüler der Paul-Gerhardt-Schule Dassel absolvieren Diakonie-Praktikum im Wald
Rebekka Kahnert, Jasper Schnepel und Sebastian Lempa von der Paul-Gerhardt-Schule waren für einige Tage im Forstamt Dassel beschäftigt, um ein Diakoniepraktikum zu absolvieren. Für 25 Stunden lag ihr Arbeitsplatz im Revier Hilwartshausen. Während dieser Zeit wurden sie vom Revierleiter Jörg Becker (links) und Forstwirt Karsten Kügler (rechts) betreut. Ungewöhnlich war der Arbeitsplatz Wald für die Praktikanten, ungewöhnlich der frühe Arbeitsbeginn um 7 Uhr und ungewöhnlich die Ableistung des Praktikums, während andere Ferien hatten. Unter der Anleitung von Kügler wurden im Bereich des Riepenbachtales 50 Bergahorn- und 25 Wildkirschenbäume gepflanzt und geschützt. Weiter wurden im Verlauf des Riepenbaches kleine Fichten aus Naturverjüngung entfernt, um für die natürliche Laubholzverjüngung Platz zu schaffen. An der dritten Arbeitsstelle, dem Bereich der früheren Grasborner Kirche, wurden 15 Eichen, 25 Wildkirschen, drei Eschen und ein Bergahorn in die Erde gebracht. Die Bäumchen wurden mit einzelnen Drahthosen gegen Wildverbiss geschützt. Auf einem Gedenkstein ist die Inschrift »Hier stand einst das Dorf Grasborn - zerstört - verbrannt – vernichtet durch den Krieg 1618 bis 1648« zu lesen. Direkt an der Waldstraßenkreuzung weist ein weiterer Stein auf einen kleinen Pfad zum Dorfstandort hin. Jörg Becker freute sich über die neue Gestaltung und Wiederbelebung des Traditionsstandortes im Wald. Im Herbst wurden bereits Freistellungsarbeiten geleistet, damit die ehemalige DorfsteIle nicht vom Wald überwachsen wird. Die Wüstung Grasborn liegt rund acht Kilometer nordöstlich von Uslar auf einer Höhe von über 400 Metern. Von Wissenschaftlern wird die Entstehung des Dorfes aufgrund von Keramikfunden in das Spätmittelalter datiert. Auch die Stellung der Kirche und der Namensteil »Born« lassen darauf schließen. Aufgrund einer alten Geschichtskarte des Sollings wurden in der Gegend im elften bis 13. Jahrhundert Siedlungen gebildet, die aber in einer Wüstungsphase ab dem 13. Jahrhundert wieder aufgegeben wurden. Auch während der Siedlungsphase wird von einer Waldbestockung der Gegend ausgegangen; Ackerbau wurde hingegen ausgeschlossen. Born deutet auf eine Quelle hin und auf von Nässe geprägte Standorte. In der Nähe liegt der Naturwald »Grasborner Bruch«, der sich als Urwald ohne weitere Eingriffe entwickeln soll. Dieser Naturwald wächst auf einem Sonderstandort mit einer Erlen-Eichen-Buchen-Bestockung. Nebenbei erfuhren die Praktikanten noch viele andere Dinge über den Wald. Bei traumhaftem Wetter hat der Einsatz trotz Ferienzeit allen auch Spaß gemacht.
Fotos: Städtler 26. April 2011
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Informativ und aufregend
Girls Day: Luisa Gödeke aus Dassel besucht Dr. Wilhelm Priesmeier im Bundestag
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Dr. Wilhelm Priesmeier führt Luisa durch den Bundestag: Die Bibliothek des Deutschen Bundestages beeindruckte sie sehr.
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BERLIN/DASSEL – Luisa Gödeke hat vor kurzem auf Einladung des hiesigen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Wilhelm Priesmeier am Girls Day der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin teilgenommen (wir berichteten). "Ich hatte zwar schon mal eine Führung durch den Bundestag gemacht, doch die war mehr politisch. Diese hier war mehr von Kreativität und Kunst geprägt. Dass russische Soldaten damals die Wände mit Inschriften verzierten, die nun freigelegt wurden, davon wusste ich vorher nichts", erzählt die 16-jährige Schülerin der Paul-Gerhardt-Schule Dassel beeindruckt. Bei einem Frühstück begrüßte SPD-Chef Frank-Walter Steinmeier die 60 Girls und stand anschließend für ein gemeinsames Foto zur Verfügung. Auch Luisa ließ sich diese Chance nicht nehmen: "Er war sehr nahe und ganz normal – richtig nett! Das war schon cool", meint Luisa Gödeke. Gut gestärkt ging es auf den "Weg der Gesetzgebung", wie sich das anschließende Planspiel nannte. "Dort mussten wir zum Thema 'Wählen und Kandidieren ab 16 Jahren auf Bundesebene' eine Plenarsitzung nachspielen und unsere Fraktionsmeinung vertreten und verteidigen. Es ist gar nicht so einfach, gegen etwas zu sein und dieses nach außen hin zu vertreten, obwohl man innerlich eigentlich dafür ist", lernte Luisa, die als fiktive FDP-Abgeordnete gegen den SPD-/Grünen- Antrag argumentieren musste. Später nahm MdB Wilhelm Priesmeier "sein" Girl in Empfang und zeigte ihr Orte im riesigen Bundestagslabyrinth, die andere nie zu sehen bekommen: sein Büro, das sich Luisa größer vorgestellt hat, die unterirdischen Straßenzüge mit Zebrastreifen für Logistik, die riesige Bibliothek, deren Existenz für Luisa neu war, oder auch das "Casino", das keine Spielhölle, sondern eine der vielen Kantinen ist. "Ich freue mich, dass Mädchen wie Luisa Interesse an der Politik zeigen und lade deshalb immer wieder zu verschiedenen Anlässen Schüler und Jugendliche aus meinem Wahlkreis nach Berlin ein. Ich finde es enorm wichtig, der Jugend zu zeigen, dass Politik nichts Geheimes und offen für jeden ist", erklärt der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier. Entsetzt war Luisa über die Diskussionskultur bei der anschließenden Plenar-Debatte. "Ich finde es erstaunlich, wie Politiker miteinander diskutieren, denn oftmals waren die Argumente ganz und gar nicht sachlich." Daher kommt für sie selbst die Politik nicht in Frage, doch den informativen aber auch anstrengenden Girls Day bei Wilhelm Priesmeier und der SPD-Fraktion kann sie nur empfehlen.
24. April 2011
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BIZ berät an der Paul-Gerhardt-Schule über Berufschancen
»Es ist egal, was du bist. Hauptsache ist, es macht dich glücklich«, damit wurden die Schüler der Jahrgangsstufe 10 im neuen Computerraum der Paul-Gerhardt-Schule von Jens Spelzig empfangen. In seinem späteren Beruf sollte man Spaß haben, so der Berufsberater des Berufsinformationszentrums Göttingen (BIZ), der an zwei Tagen dem gesamten Jahrgang 10 der Schule die Angebote des BIZ vorstellte. Eingeladen hatte Veit Schomburg, der für den Kontakt mit dem BIZ zuständige Politiklehrer. Ohne Spaß im Beruf werde man nicht glücklich. Spaß entstehe durch Fachwissen und aus dem damit verbundenen Erfolg im Beruf sowie aus Interesse, erklärte Spelzig weiter. Auf dieser Basis wurde ein Berufsorientierungstest mit den Schülern gemacht. Ihnen wurden Fragenbögen zur Verfügung gestellt, mit denen das Interesse in verschiedenen Bereichen geprüft wurde. In der Auswertung zeigte sich, welche Berufe zu den eigenen Interessen passen könnten. So waren Jacqueline Küster und Sophia Lehmann froh, ihre angedachte Berufswahl bestätigt bekommen zu haben. Auch Frederik Herbst erhielt eine Empfehlung, die seinen Vorstellungen entsprach. Dies war bei den meisten Schülern der Fall. Einigen wurden jedoch auch Berufe vorgeschlagen, an die sie vorher noch gar nicht gedacht hatten. Ganz und gar unzufrieden mit ihren Vorschlägen waren nur wenige. Zum Abschluss wurden verschiedene Studiengänge und Berufsgruppen vorgestellt. »Für jeden ist etwas dabei«, versicherte Spelzig. Außerdem stellte er eine Website vor, mit der man hunderte Studiengänge unter den gewünschten Bedingungen in ganz Deutschland finden kann. Der Referent schaffte es auf lockere und witzige Art und Weise, dass alle Schüler ihm Aufmerksamkeit schenkten, so dass der Besuch sehr gelungen war. Diese Veranstaltung war ein weiterer Baustein zur Berufsorientierung der Schüler der PGS. Das Team der Studien- und Berufsorientierung (BSO) freut sich, den jungen Menschen durch externe Fachleute Wege für die Zukunft aufweisen zu können.
12. April 2011
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In fast jeder Klasse ein Mobbing-Fall
Anti-Gewalt-Trainer Knippertz referiert auf Einladung der PGS und Rainald-von-Dassel-Schule Mobbing ist Gewalt - diese These vertrat der Anti-Gewalt- und Kompetenztrainer Steffen Knippertz bei seinem Vortrag, zu dem die Paul-Gerhardt- und die Rainald-von-Dassel-Schule einluden. Mobbing umfasst nicht nur die psychische und strukturelle Gewalt, in vielen Bereichen erreicht sie über kurz oder lang auch die körperliche Ebene. Die Opfer tragen, ob geschlagen oder psychisch misshandelt, meist Schäden fürs leben das ganze leben davon.
Dassel (sts). Mobbing, erläuterte der Referent, komme in Schulen vor, am stärksten betroffen seien die Grundschulen, gefolgt von den Gesamt-, den Haupt-, den Realschulen und dem Gymnasium. »In nahezu jeder Klasse findet sich ein Mobbing-Fall.« Deutschlandweit würden fünf Prozent aller Schüler gemobbt. Mobbing sei Gewalt, denn zugrunde liege dem Verhalten die Machtausübung. Ziel sei es, die Persönlichkeit zu zerstören. Gesellschaftliche Voraussetzungen würden zum Mobbing animieren, meinte Knippertz. Dabei führte er vor allem verschiedene Fernsehformate an, bei denen es nur Gewinner und Verlierer gibt. Computerspiele sorgten zudem für Enthemmung. »Heutzutage ist es viel schwieriger für Jugendliche, sich zu orientieren.« Dem Mobbing voraus gehe ein ungelöster Konflikt. Desweiteren kämen Kommunikationsschwierigkeiten hinzu, es folgten Taten statt Worte. Der Konflikt verhärte sich, und dann sei es Ziel, dass der Andere das Gesicht verliere, und so werde in wichtige Felder des Lebens eingegriffen. Kennzeichen von Mobbing seien Dauer und Häufigkeit. Werde ein »Opfer« über zwei Wochen lang einmal die Woche geärgert, könne man von Mobbing sprechen. Hinzu komme eine Kräfteungleichgewicht. Das »Opfer« aber könne den Konflikt nicht lösen. Täter seien häufiger Jungen. als Mädchen, häufig mit antisozialer Persönlichkeitsstruktur. Ursachen für Täterverhalten seien eine machtbezogene Erziehung oder übertolerantes Verhalten der Eltern. Die Medien oder auch Gewalt in der Beziehung der Eltern könnten eine Rolle spielen. Täter verfügten über zu wenig Konfliktlösungsstrategien, wenig Empathie, geringes Selbstwertgefühl und geringe Selbstkontrolle. Mit den Tätern müsse man arbeiten, im Zweifelsfall aber müsse der Täter gehen, forderte Knippertz. Entscheidend in der Schule sei die Lehrer-Schüler-Dynamik. Die Haltung »Macht doch, was ihr wollt« fördere Mobbing, ebenso wie willkürliches Erziehungsverhalten. Positives Sozialverhalten sollte gefördert, negatives sanktioniert werden. Auch die schweigende Mehrheit könne man einbeziehen, an ihre Zivilcourage appellieren. Opfer könne jeder sein. Gerade die Stärkung des Opfers sei wichtig, so Knippertz weiter. In der Schule solle man Verhaltensregeln aufstellen, die Konsequenzen bei Verstößen nennen. Soziales Kompetenztraining sei ebenso sinnvoll wie eine angenehm gestaltete Schule. Mobbing gedeihe, wenn es mangelnde Führungskompetenz gebe, stellte er fest. Und Mobbing können sich zu schwerer Gewalt entwickeln. Mobbing habe es früher auch gegeben, allerdings nicht in so extremen Formen wie heute. Angesichts des so genannten Cyber-Mobbings plädierte der Referent dafür, mit dem Internet mit Bedacht umzugehen: »Finger weg«. Denn im wahren Leben würde man auch nicht jeden in sein Haus lassen. Für Mobbing gebe es keine Rechtfertigung. Harte Sanktionen gegen Täter seien notwendig, schloss Knippertz seinen anschaulichen Vortrag. 20 Prozent aller Selbstmordfälle, seien durch Mobbing ausgelöst worden, schätzen Experten. Steffen Knippertz ist gelernter Erzieher, arbeitet seit mehreren Jahren deutschlandweit in der Jugendhilfe, in Schulen und im Strafvollzug. Dass es Mobbing und damit alltägliche Gewalt auch in dieser Region gibt, zeigten die Beiträge der Zuhörer. Das Bewusstsein für Mobbing - egal ob bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen - muss also geschärft werden.
9./10. April 2011
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Paul-Gerhardt-Schule und St. Laurentius feierten zusammen Gottesdienst
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Der lateinische Name Okuli (Augen) passte zum Thema des gut besuchten Gottesdienstes, den die Paul-Gerhardt-Schule (PGS) zusammen mit der St. Laurentius-Gemeinde in Dassel feierte, ging es doch um genaues Hinsehen. Von den ersten kurzen Sätzen, die von verschiedenen Plätzen in den Kirchenraum hineingesprochen wurden, bis zu den Fürbitten gegen Ende drehte sich alles um die Frage: Was bedeutet Bildung für das Leben eines Menschen, und wie erhalten Kinder und Jugendliche unabhängig vom elterlichen Geldbeutel die ihnen entsprechenden Bildungschancen? Mitglieder des Lernfonds-Teams der PGS gestalteten den Gottesdienst zusammen mit Schulpastorin Brigitte Bittermann und dem Dasseler Gemeindepastor Martin Possner, Schüler der PGS aus verschiedenen Jahrgangsstufen rahmten thematisch passend die Inhaltsteile des Gottesdienstes: Die Oberstufenschülerin Lea Riemer sang unter Gitarrenbegleitung ihres Mitschülers Christian Viering Gänsehaut produzierend das »Halleluja« Leonard Cohens und mit Lehrer Rolf Paplowski ein mitreißendes Stück aus »Jesus Christ Superstar«. Wie schwungvoll Blockflöten klingen können, stellte eine Flötengruppe der Klasse 5e unter Leitung ihrer Lehrerin Anke Wurmstädt unter Beweis. Schüler der Klasse 8d demonstrierten in zwei kurzen Stücken, dass fehlendes Geld schulische Bildung, einschränkt, und leiteten auf die Geschichte vom barmherzigen Samariter über, die Pastorin Brigitte Bittermann und Lehrer Thomas Burg im Zwiegespräch auslegten: Der barmherzige Samariter zeige dem in seinen alltäglichen Zwängen gefangenen »Schriftgelehrten«, dass man, wenn Nothilfe gefragt ist, seinen normalen Weg verlassen müsse und nicht auf andere warten dürfe. Der PGS Lernfonds sei ein solches Beispiel eines unkonventionellen Weges neben den konventionellen Wegen gesellschaftlicher Hilfe. Zum Abschluss des Gottesdienstes erläuterten Kircheilkreissozialarbeiter Marco Spindler, Elternvertreter Andreas Hanke, Schülerin Cindy Schlote sowie die Lehrkräfte Kathrin Muhs-Braun, Dorothee Wegener und Thomas Burg auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen, warum sie sich für den Lernfonds der PGS engagieren. Die Kollekte des Gottesdienstes stellte die Kirchengemeinde St. Laurentius dem Lernfonds zur Verfügung. Das Foto zeigt (von links) Marco Spindler, Kathrin Muhs-Braun, Dorothee Wegener, Thomas Burg, Brigitte Bittermann, Andreas Hanke, Cindy Schlote, Martina Gödeke, Martin Possner und Tom Astein, die den Gottesdienst Okuli zusammen vorbereitet haben.
9./10. April 2011
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Eine iIIustre Hochzeitsgesellschaft: Bräutigam und Braut haben mit den Kapriolen ihrer Gäste zu kämpfen. So gibt der vermeintliche General als zweitklassiger Marinekapitän eine ausführliche Einführung in das Marinewesen. Die Theater AG der PGS sorgte bei der Aufführung der heiteren Stücke unter dem Titel »liebesfreud und liebesleid auf Russisch« für viele Lacher im Publikum.
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Drama, Leidenschaft und hitzige Wortgefechte brachte die Theater AG der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) in Dassel im Rahmen ihres neuen Projekts »Liebesfreud und Liebesleid auf Russisch« kürzlich auf die Bühne. Unter der Leitung von Sigrid Städtler spielten die Schüler drei Einakter des Schriftstellers Anton Tschechow.
Dassel (thp). Tiefe Einblicke in das leidenschaftliche Liebesleben und die Gefühlswelt der russischen Bevölkerung im 19. Jahrhundert erhielten die Zuschauer in den Einaktern »Der Bär«, »Der Heiratsantrag« und »Die Hochzeit«. Dabei schaukelten die Schauspieler in den Dialogen mit gelungener Intonation und Affektiertheit so manch thematische Mücke zu einem riesigen Elefanten hoch, wobei am Ende der wahrhaftigen »Wortgefechte« doch noch ein liebevolles Happy-End erwuchs. So stehen im Stück »Der Bär« eine Witwe und ein Soldat nach einer hitzigen Streiterei um die Schulden des verblichenen Mannes schon mit den Pistolen zum Duell bereit, bevor sie sich ihrer eigentlichen Zuneigung gewahr werden. Und der unbeholfene Schwiegersohn in spe verzettelt sich bei seinem Heiratsantrag in belanglose Wortwechsel mit seiner Angebeteten um die Fähigkeiten ihrer Jaghunde und kann sich, kurz vor einem Herzinfarkt, doch noch über die Einwilligung freuen. Am Ende bringt der Schwiegervater nur noch den Rat heraus: »Heiraten Sie schnell. Ich geb' Ihnen meinen Segen und habe dann meine Ruhe.« Die komischen Situationen sorgten im Publikum immer wieder für Lacher und wurden von den Schauspielern durch treffende Mimik und Gestik sowie etwas überspitzte Betonung gekonnt hervorgehoben. Das kam besonders im Stück »Die Hochzeit« zur Geltung, in der eine illustre Hochzeitsgesellschaft, gespickt aus bunten Charakteren, gemeinsam am Tisch die Vermählung feiern will. So gibt sich die launische Diva gewohnt affektiert, der betrunkene Verwandte aus Griechenland außer bei hellenischen Fragen vollkommen ahnungslos und der vermeintliche »General« entpuppt sich als zweitklassiger Marinekapitän, der alle mit seinen langwierigen Marinegeschichten nervt. Fehlen durfte dann auch nicht der obligatorische Streit, der abschließend für die Auflösung der Hochzeitsgesellschaft sorgte. Quittiert wurden die Leistungen der Schüler während und nach dem Stück mit viel Applaus. Mitgespielt haben Ronja Mengel, Nina Neugebauer, Charlotte Broska, Frederic Hochleitner, Jörg Meincke, Jean Dümmelbeck, Anna-Lena Gerke, Kristina Hanke, Julia Rengshausen, Almut Hueneke und Marlena Schönberner.
Foto: Pöllmann 22. März 2011
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Bevor für die Klasse 9d der Paul-Gerhardt-Schule feststand, dass sie an einem Schüleraustausch mit Polen teilnehmen, haben sie wochenlang darum gebangt und gehofft, dass sie. eine Austauschschule finden werden. Als eine Schule aus Warschau trotz der hohen Anzahl von Schülern zugesagt hat, waren die Klasse mehr als erleichtert. Außerdem wurde eine finanzielle Unterstützung durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) zugesagt. Die Freude auf diese Begegnung stieg und jetzt hieß es: planen, planen, planen. Schließlich wurde ein Programm für die Austauschwoche in der Hoffnung erstellt, dass es auch den polnischen Schülern gefallen würde. Die polnischen Schüler und ihre Deutschlehrerinnen Zelek und Bogacka kamen am Dienstag spätabends nach 15-stündiger Busfahrt in Dassel an. Alle waren sehr überrascht, wie gut die polnischen Schüler Deutsch sprachen, aber das Gymnasium 42 ist – wie man später erfuhr - ein bilinguales Gymnasium, in dem in den Deutschklassen beispielsweise auch Erdkunde auf Deutsch unterrichtet wird. Am Mittwoch trafen sich erst einmal alle in der Cafeteria zur Begrüßung. Die Klassenlehrer Beischall und Burg sowie Schulleiter Gerhard Wittkugel hießen die polnischen Gäste willkommen. Nach der Begrüßung startete man mit einer Schulführung. Danach ging es an die Projekte Musik, Kochen deutsch-polnischer Gerichte, Improvisationstheater und Film/Foto. Nach der Projektarbeit ging es mit dem Bus nach Einbeck, um an einer Stadtführung teilzunehmen. Danach ging es nach Alfeld zum Bowlen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Am darauf folgenden Tag wanderte man nach intensiver Projektarbeit zum CVJM-Haus »Solling«. Dort konnten sich die Schüler auf verschiedene Art und Weise beschäftigen. Das Wochenende verbrachten die polnischen Austauschschüler in ihren Gastfamilien. Die einen fuhren zu einem Fußballspiel, die anderen besuchten Oma oder lernten die Weserschleifen kennen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Am Montag besuchte die gesamte Austauschgruppe das Sealife in Hannover, ging in der Innenstadt shoppen und anschließend besichtigte die Gruppe das Schokoladenmuseum in Peine. Abends wurde den Eltern in der Aula die Projekte vorgestellt. Danach wurde der Austausch bei einem guten Essen, das von den Eltern mitgebracht wurde, gefeiert. Der letzte Abend mit den Austauschschülern verging schnell. Am Dienstag war Abreise. Alle trafen sich am Bus und waren traurig, denn erst jetzt wurde den Schülern klar, dass der Austausch erst einmal vorbei war. Aber es gibt im Mai ja eine Fortsetzung.
19/20. März 2011
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Abwechslungsreicher »Traumberuf«
Sevinc Topal berichtet an der Paul-Gerhardt-Schule über ihre Arbeit an einem Gymnasium
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»Warum bin ich eigentlich Lehrerin geworden?« war die Frage, der Sevinc Topal sich jetzt bei ihrem Vortrag in der Paul-Gerhardt-Schule widmete. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Aus aller Welt - Ehemalige berichten« war dieses Mal eine Gymnasiallehrerin zu Besuch. Der elfte Jahrgang, etwas mehr als 100 Schüler, hörte aufmerksam in der Aula zu. Zum fünften Mal nun fand ein Vortrag dieser Art am Dasseler Gymnasium statt. Organisator ist Manfred Braun, Koordinator für Beruf und Bildung.
Dassel (oh). Sevinc Topal hat vor zehn Jahren an der Paul-Gerhardt-Schule ihr Abitur gemacht und dann Geschichte und Deutsch auf Lehramt studiert. Doch zunächst wollte sie gar nicht Lehrerin werden, sondern eher im Bereich Medien arbeiten. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in den Pflichtpraktika und dem Referendariat überzeugte Topal dann doch. So ist sie nun schon anderthalb Jahre an einem Gymnasium in Köln angestellt. »Es gibt kaum einen Beruf, der öfter kritisiert wird«, sagte sie. Trotzdem sei sie Lehrerin geworden. Doch was zeichne den Beruf nun eigentlich aus? Obwohl die Schüler der elften Klasse natürlich ständig mit Lehrern zu tun haben, wissen viele nicht zu schätzen, wie viel Arbeit in der Vorbereitung steckt und was sich »hinter den Kulissen« abspielt. Sevinc Topal versuchte, ihnen einen Eindruck in diesem Gebiet zu vermitteln. Sie zeigte einen Tagesablauf und widerlegte das Vorurteil: »Lehrer haben morgens Recht und nachmittags frei.« Vorteile des Lehrerberufs seien auch das Beamtentum und das geregelte Einkommen, der Facettenreichtum und die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Fortbildungen und Weiterbildungen bieten Möglichkeiten, sich zu spezialisieren. In Projekten, beispielsweise einer Theater-AG, könne man sich weiter für die Schule engagieren. Besonders die Arbeit in der Schülervertretung, der SV, bereichere, sei aber auch sehr zeitaufwendig, betonte Sevinc Topal. Außerdem habe sie so die Möglichkeit, »etwas an der Schule zu bewegen.« Trotz der geringen Aufstiegschancen sei der Lehrberuf toll. Topal gefällt besonders, dass sie so viel von den Schülern lernen kann und wie abwechslungsreich ihr Beruf ist. »Jeden Tag höre ich neue Ideen und Denkweisen von Schülern. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht lauthals lachen muss, weil beispielsweise ein Schüler etwas gesagt hat, was. absolut verkehrt ist.« Außerdem sei es spannend, den Schülern bei der Entwicklung zuzusehen. Besonders bei den Fünftklässlern sei die Veränderung vom ersten zum zweiten Halbjahr an der neuen Schule auffällig. In einem Nachgespräch in der Politikstunde kam durchweg Lob von den Schülern. Der Vortrag hatte allen gut gefallen, selbst wenn eher wenige das Lehramt als Berufsweg nach ihrem Abitur sehen.
Luisa Meyer, Klasse 11 16. März 2011
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Paul-Gerhardt-Schüler besuchen Universität Göttingen
Kürzlich konnten 38 studieninteressierte Schüler des elften und Q-Jahrgangs der Paul-Gerhardt-Schule Uniluft schnuppern. Im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung (BSO) besuchten sie die Informationstage für Studieninteressierte der Georg-August-Universität in Göttingen. Jeder Schüler konnte sich dabei sein eigenes Programm unter den 69 Fachveranstaltungen und Angeboten zusammenbasteln. Zu jedem Studiengang in Göttingen wurde eine Vorlesung gehalten, um den Studieninteressierten einen Einblick in das Studentenleben und in das jeweilige Fach zu geben. Die am meisten ausgewählten Angebote der Dasselaner waren die Veranstaltung zu »Bachelor- und Masterstudium – Ziele und Auswirkungen«, »Lohnt sich mein Studium?«, »Studium und Praktika im Ausland«, »Studienfinanzierung«, »Zugang zum Studium« sowie Vorlesungen zu den Fächern Medizin, Psychologie und Biologie. Die rund eine Stunde dauernden Vorlesungen wurden in dem Zentralen Hörsaalgebäude in den Hörsälen von Professoren und anderen Universitätsangehörigen durchgeführt, sodass die Schüler echte Studiumsluft schnuppern konnten. Dazu sagt Franziska Heise: »Ich hätte es jedem gewünscht, diese Erfahrung zu machen!« Zusätzlich bot die Universität eine Erkundungsmeile an. Dort waren Stände zu den Fächern und Angeboten aufgebaut, an denen sich jeder mit einem Studenten unterhalten konnte. Auch konnten die Schüler zu besonderen Vergünstigungen die anliegende Mensa benutzen und dort Mittag essen. Den Schülerinnen hat es sehr gefallen und sie auch in ihrer Entscheidungsfindung weitergebracht. So sagt Viola Rünzi: »Die Veranstaltung hat mich darin bestätigt, dass ich Physik studieren möchte.« Ebenfalls zufrieden, dass die Fahrt von den Lehrern Braun und Sassin der Paul-Gerhardt-Schule organisiert wurde, ist Nicolas Pfaff: »Ich bin mir noch mehr darüber klar geworden, was ich wirklich studieren möchte.« Jedem, der sich noch unsicher in seiner Studienwahl ist, kann die jährlich stattfindende Veranstaltung in Göttingen nur empfohlen werden, es hat sich für alle Beteiligten gelohnt.
15. März 2011 weitere Fotos
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Polnische Austauschschüler wanderten mit PGS-Schülern zum CVJM-Haus »Solling«
Polnische und deutsche Jungen und Mädchen aus den neunten Klassen mit Lehrerinnen des Warschauer Gymnasium Nr. 42 wanderten mit den Jungen und Mädchen von der Paul-Gerhardt-Schule zum CVJM-Haus »Solling« entlang des Seutebornweges. Der Aufstieg stellte für einige schon eine kleine Herausforderung dar, aber wurde letztlich doch gut bewältigt. Neben einer Kuchentafel erwarteten die Gäste verschiedene Betätigungsmöglichkeiten wie Tischtennis, Wii, Kegeln und WeyKick. Nach dem Aufenthalt bei guten Gesprächen und Spielen holten die Gasteltern ihre Jugendlichen wieder ab.
11. Februar 2011
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Spannende Präsentation der Expertenarbeiten an der Paul-Gerhardt-Schule Dassel
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Zum Ende des ersten Schulhalbjahres zeigte die vor einem Jahr ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft »Expertenarbeit« ihre Ergebnisse. In dieser AG haben sechs Kinder des 6. Jahrgangs die Chance genutzt, zu einem Thema ihrer Wahl ganz frei und intensiv zu forschen und zu arbeiten. Sie beschäftigten sich mit dem Weltall, unserem Sonnensystem, dem Mittelalter unter verschiedenen Blickwinkeln, dem Alten Rom und dem Alten Ägypten. Auf dem Weg zu ihrer »Expertenarbeit« sammelten die Kinder Informationen, recherchierten in Büchereien sowie im Internet, und fassten alles Wissenswerte in einer schriftlichen Arbeit zusammen, die bereits die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens berücksichtigte. Methodisch angeleitet und persönlich begleitet wurden die fünf Jungen und das Mädchen von der AG-Leiterin Petra Weilbacher, Erziehungswissenschaftlerin aus Holzminden. Sie hat dieses Projekt in ihrem Zusatzstudium im Feld Begabungsförderung an der Universität Münster kennengelernt und für die Paul-Gerhardt-Schule konzeptionell angepasst. Das Dasseler Gymnasium hat mit diesem Angebot (das übrigens auch im zweiten Schulhalbjahr zur Wahl steht, und zwar für die 5. Klassen) die breite Palette der Arbeitsgemeinschaften ergänzt und gezeigt, dass die Kinder mit ihren Interessen und Fähigkeiten ernst genommen werden. In zwei Abschlussveranstaltungen - eine für die Schulgemeinschaft und eine für die Verwandten und andere Interessierte - haben die junge Expertin und die jungen Experten ihre »Expertenarbeiten« auf einem thematischen gestalteten Tisch präsentiert und Teile ihres Wissens über einen kleinen Vortrag weitergegeben. Umrahmt wurden diese Veranstaltungen von der Chor-AG unter der Leitung von Schulleiter Gerhard Wittkugel. Die Begeisterung und Freude, die allen beteiligten Kindern anzumerken waren, werden sicher noch lange nachwirken ...
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07. Februar 2011 Fotos: O. Philipp
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Schüler haben erstmals live im Internet gesendet
Netbookklasse der Paul-Gerhardt-Schule / Internetradio-Führerschein erworben / Projekt »Schulen in Niedersachsen online«
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»Wir senden aus dem Klassenzimmer!«. Projektleiterin Natalie Deseke vom Verein »n-21: Schulen in Niedersachsen online« ist zu Gast in der Paul-Gerhardt-Schule Dassel und coacht die Nachwuchsmoderatoren im Rahmen des medienpädagogischen Angebotes »Radioschule - Schulradio online«.
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Etwas turbulent geht es schon zu, wenn 27 Schüler der 6a gefragt sind, ihre erste Live-Sendung zu moderieren. Auf dem Stundenplan steht heute: »Wir senden aus dem Klassenzimmer!«. Projektleiterin Natalie Deseke vom Verein »n-21: Schulen in Niedersachsen online« ist zu Gast in der Paul-Gerhardt-Schule Dassel und coacht die Nachwuchsmoderatoren im Rahmen des medienpädagogischen Angebotes »Radioschule – Schulradio online«. Sie zeigt der Klasse, wie die Sendesoftware mit Headset am Netbook funktioniert und wie die ersten eigenen Sendungen am Rechner mitgeschnitten und angehört werden können.
DasseI (oh). Die »Fahrstunden« im Internet gehören zum »Internetradio-Führerschein«, einer zweitägigen Fortbildung, an der die Netbookklasse im Januar teilgenommen hat. Unterstützt werden die Schüler dabei von Lehrerin Birgit Witte. In Kooperation mit n-21 treibt sie seit fast zehn Jahren das mobile Lernen an der Paul-Gerhardt-Schule voran und nutzt die praktischen Anwendungsmöglichkeiten. »Schon die Sechstklässler sind fit und talentiert im Umgang mit neuer Software. Spannend wird für sie die Aufbereitung von Unterrichtsthemen für eine Sendung oder einen Audiobeitrag als Podcast«. Ziel ist es,im Rahmen einer neuen Arbeitsgemeinschaft »Notebooktechnik« eine Schulsendung oder abrufbare Audiobeiträge, sogenannte Podcasts, zu produzieren. Denkbare Themen sind Lehrerinterviews, Gedichte aus dem Deutschunterricht, Gastschüler englischsprachig zu interviewen oder mal die eigene Theater-AG vorzustellen. Die Einsatzmöglichkeiten von Schul-Internetradio sind vielfältig: Im Rahmen von Pausenradio, Arbeitsgemeinschaften, Wahlpflichtkursen, Seminarfächern oder als offenes Lernangebot in Jugendzentren fördert es handlungs- und zielorientiertes sowie selbstgesteuertes Lernen. »Medienkompetenz ist eine berufliche Schlüsselqualifikation. Mit diesem Angebot möchten wir den kritischen Umgang mit Medien fördern, Team- und Kommunikationsfähigkeit trainieren und somit das Selbstbewusstsein junger Menschen stärken«, erklärt Natalie Deseke. Pädagogen mit Interesse an Fortbildungen können sich auf www.schul-internetradio.de unter »Mitmachen« anmelden. Kontakt kann geknüpft werden über Natalie Deseke,n-21: Schulen in Niedersachen online e.V., Schiffgraben 27, 30159 Hannover, E-Mail: deseke(at)n-21.de oder Telefon 05111353 6621 -50.
02. Februar 2011 Foto: O. Philipp weitere Fotos: O. Philipp
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Live im Internet–Radio
Sechstklässler erwerben Führerschein im Netz
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DASSEL - Etwas turbulent geht es schon zu, wenn siebenundzwanzig Schülerinnen und Schüler der 6a gefragt sind, ihre erste Live-Sendung zu moderieren. Auf dem Stundenplan steht heute: „Wir senden aus dem Klassenzimmer!". Projektleiterin Natalie Deseke vom Verein n-21: Schulen in Niedersachsen online ist zu Gast in der Paul- Gerhardt-Schule Dassel und coacht die Nachwuchsmoderatoren im Rahmen des medienpädagogischen Angebotes "Radioschule – Schulradio online". Sie zeigt der Klasse, wie die Sendesoftware mit Headset am Netbook funktioniert und wie die ersten eigenen Sendungen am Rechner mitgeschnitten und angehört werden können. Die "Fahrstunden" im Internet gehören zum "Internetradio-Führerschein", einer zweitägigen Fortbildung, an der die Netbookklasse im Januar teilgenommen hat. Unterstützt werden die Schüler von Lehrerin Birgit Witte. In Kooperation mit n-21 treibt sie seit fast zehn Jahren das mobile Lernen an der Paul-Gerhardt- Schule voran und nutzt die praktischen Anwendungsmöglichkeiten. "Schon die Sechstklässler sind fit und talentiert im Umgang mit neuer Software. Spannend wird für sie die Aufbereitung von Unterrichtsthemen für eine Sendung oder einen Audiobeitrag als Podcast", erklärt Witte.
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