MenschenRegelnSchulgremienGrundlagenSchulentwicklungGeschichteKooperationen

Schulentwicklung

Die Paul-Gerhardt-Schule hat sich in den letzten Jahren beachtlich entwickelt. Entscheidend dafür ist die Herausbildung des Schulprofils, das die Schulleitung gemeinsam mit dem Kollegium und in Absprache mit dem Kuratorium, dem Organ des Schulträgers, entwickelt hat.
So hat sich die PGS schon ab 2005  an der Pilotphase des niedersächsischen Kultusministeri¬ums für die Einführung der Eigenverantwortlichen Schule beteiligt. Sie nimmt damit „eigenverantwortlich“ ihre Qualitätsverantwortung wahr, indem Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und alle weiteren Mitarbeiter sowie die Schulleitung aktiv am Schulentwicklungsprozess  beteiligt werden. Im Sommer 2005 wurde eine standardisierte Selbstevaluation an der Schule durchgeführt. Dieser Qualitätsvergleich (SEIS) ist ein vom Land Niedersachsen zusammen mit der Bertelsmannstiftung entwickeltes und erprobtes Befragungsinstrumentarium, durch das die Schule als Gesamtsystem ein Feedback erhält. Die Ergebnisse des 180 Seiten umfassenden Berichtes wurden von der Steuergruppe der Schule intensiv ausgewertet. Es wurde deutlich, dass die Ergebnisse der Befragung im Vergleich mit anderen Gymnasien positiv ausgefallen sind. Dies wurde durch die Schulentwicklungsberater des Landes Niedersachsen, die die Schule sehr hilfreich beraten haben, bestätigt.
Im Rahmen der Pilotphase der Eigenverantwortlichen Schule konnten Lehrkräfte an umfangreichen Qualifizierungsmaßnahmen des Landes wie z.B. Schulleiterqualifizierung und Ausbildung im Projektmanagement, durchgeführt vom Bildungswerk der Niedersächsische Wirtschaft, teilnehmen.
Zur Qualitätsverbesserung sind auf Vorschlag der Steuergruppe drei Projektmaßnahmen für den Schulentwicklungsprozess von der Gesamtkonferenz vom 6.03.2006 beschlossen worden.

  1. Es ist ein Konzept zur Einführung von Mitarbeitergesprächen von einer Projektgruppe erarbeitet worden, welches seit dem 1.2.2007 umgesetzt wird.

  2. Eine Projektgruppe wurde beauftragt, die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Entscheidungsprozessen klar zu regeln, indem ein Geschäftsverteilungsplan in schriftlicher Form erarbeitet wird, der die Kompetenzen, die Funktionen sowie die Weisungsberechtigung und die Beteiligungsrechte enthält. Der Informationsfluss innerhalb der Schule soll durch neue Medien gestärkt werden.Die Projektgruppe hat zum Schuljahresende 2006/07 einen Zwischenbericht erstellt. Ein sehr leistungsfähiges schuleigenes Internetportalsystem ist durch eigene Lehrkräfte eingerichtet und erweitert worden.

  3. Um die Unterrichtskompetenz der Lehrkräfte weiter zu steigern, werden 30 Lehrkräfte in Methodentraining / Systematische Unterrichtsentwicklung ausgebildet. Die Systematische Unterrichtsentwicklung soll aufbauend ab den 5. Klassen erfolgen. Hier konnte auf den Erfahrungen der Arbeitsgruppe „Methodentraning“ aufgebaut werden.


Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre und begann im Schuljahr 2006/07.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben für sich in einem intensiven Prozess ein eigenes Leitbild entwickelt und im Juni 2007 beschlossen. Beteiligt daran waren auch das Kuratorium der Schule, die Eltern und die Schülerinnen und Schüler.
Im Sommer 2007 wurde die zweite SEIS-Befragung durchgeführt, die ebenfalls von der Steuergruppe ausgewertet wird.