Die Paul-Gerhardt-Schule ist eine staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft. Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern dieselben Abschlüsse wie an öffentlichen Schulen. Daher sind wir natürlich an die Erlasse und Verordnungen des niedersächsischen Kultusministeriums für die gymnasiale Oberstufe mit den jeweiligen ergänzenden Bestimmungen gebunden.
Die Sekundarstufe II umfasst die Jahrgänge 10 bis 12.
Der Jahrgang 10 bildet die Einführungsphase, in der die Schülerinnen und Schüler in fast allen Fächern im Klassenverband unterrichtet werden. In der Einführungsphase kann mit einer neuen Fremdsprache begonnen werden (Im Moment Spanisch, je nach Wahl der Schülerinnen und Schüler sind aber auch Latein und Französisch möglich).
Am Ende der Einführungsphase erfolgt eine Versetzung in die Qualifikationsphase nach den aus der Sekundarstufe I bekannten Regeln. Dabei zählen alle belegten Fächer.
Für den Unterricht in der Qualifikationsphase (diese umfasst die vier Halbjahre der Jahrgänge 11 und 12) wählen die Schüler Schwerpunkte. Davon hängt ab, welche Fächer jeweils zu belegen sind.
Im vierten Halbjahr der Qualifikationsphase findet die Abiturprüfung statt.
An der Paul-Gerhardt-Schule werden in der Qualifikationsphase folgende Profilschwerpunkte angeboten:

  • • Sprachlicher Schwerpunkt
    • Naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
    • Gesellschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt
    • Musisch-Künstlerischer Schwerpunkt
    NEU Sportlicher Schwerpunkt NEU

Je nach Wahl des Schwerpunkts hat man in drei Fächern Unterricht „auf erhöhtem Anforderungsniveau“ (4 Stunden / Woche). Die Noten in diesen drei Fächern werden bei der Berechnung der Gesamtqualifikation (s. u.) doppelt gewertet.
Weiterhin müssen alle Schülerinnen und Schüler noch Ergänzungs- und Wahl(pflicht)fächer belegen. Hier erfolgt der Unterricht vier- oder zweistündig. Eine Neuerung ist das so genannte Seminarfach, in dem im zweiten Halbjahr der Qualifikationsphase die Facharbeit geschrieben wird.
Unabhängig vom gewählten Schwerpunkt bestehen bestimmte Belegungsverpflichtungen. So müssen unter anderem alle Schülerinnen und Schüler die Fächer Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache, eine Naturwissenschaft durchgängig vierstündig belegen.
Die Paul-Gerhardt-Schule bietet ihren Schülerinnen und Schülern ein Maximum an Wahlmöglichkeiten, um ihnen ein optimales Ergebnis im Abitur zu ermöglichen.
Welche Fächer jeweils angeboten werden, hängt vom Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler am Ende der Einführungsphase ab.
Abiturprüfung
Die Abiturprüfung wird in fünf Fächern abgelegt. In den ersten vier Prüfungsfächern findet eine schriftliche Prüfung statt, im fünften Prüfungsfach eine mündliche Prüfung (Dauer 20-25 min.). Die Wahl der Prüfungsfächer hängt vom gewählten Schwerpunkt ab. Die ersten drei Prüfungsfächer sind die drei Fächer, in denen man Unterricht auf erhöhtem Anforderungsniveau gehabt hat. Die Abiturklausur dauert in diesen drei Fächern 300 min., im vierten Prüfungsfach 220 min.
Das vierte und das fünfte Prüfungsfach sind von den Schülerinnen und Schülern am Ende der Einführungsphase zu wählen, dabei gelten einige Auflagen. So müssen unter den Prüfungsfächern mindestens zwei der drei Fächer Deutsch, Fremdsprache und Mathematik sein. Außerdem müssen alle Aufgabenfelder abgedeckt sein.
Die Fremdsprachen Französisch / Latein / Spanisch sind in allen Schwerpunkten als viertes oder fünftes Prüfungsfach möglich.
Sport ist in allen Schwerpunkten als 5. Prüfungsfach möglich.
Gesamtqualifikation
In die Gesamtqualifikation gehen die Schulhalbjahresergebnisse von 36 belegten Kursen ein, darunter die Ergebnisse in den drei Fächern auf erhöhtem Niveau in doppelter Wertung. Dazu kommen noch die Ergebnisse in den fünf Abiturprüfungen jeweils in vierfacher Wertung. Aus der Summe der insgesamt erreichten Punkte errechnet sich die Durchschnittsnote.

Die Klassenstufen 5 bis 7 bilden die Eingangsstufe des Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler können zwischen drei Eingangsprofilen wählen:

Profil Notebook

Profil Darstellendes Spiel

Profil Forscher

In den Notebook-Klassen wird zusätzlich zur normalen Stundentafel das Fach "Arbeitstechniken am Computer" unterrichtet. Das Notebook ist ein zentrales Hilfsmittel im Unterricht, das dazu dient selbstgesteuertes Lernen stärker zu ermöglichen.

In den musisch-künstlerischen Klassen wird zusätzlich zur normalen Stundentafel das Fach Darstellendes Spiel unterrichtet. Auch hier ist das Ziel die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler durch Theater-, Musical- oder Tanzvorstellungen zu fördern.

In den Forscherklassen wird zusätzlich zur normalen Stundentafel das Fach „Forschen“ unterrichtet. Hier wird verstärkt das naturwissenschaftliche Arbeiten ermöglicht:  Experimentieren, Beobachten, Deuten und auch Präsentieren kann im praktischen Einsatz erlernt und vertieft werden.