Studien- und Berufsorientierung

 

Betriebspraktikum

BHKWIn der zentralen Heizungsanlage der Paul-Gerhardt-Schule wird neben Wärme auch elektrischer Strom erzeugt
Nach dem Umbau der zentralen Heizungsanlage der PGS konnte im Dezember 2000 ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb genommen werden, so dass die PGS seither Selbstversorger im Bereich der Stromenergie ist. Wasserkraftwerk, BHKW und im bescheidenem Maße auch die Solaranlage haben unter dem Strich im Jahr 2001 mehr Strom erzeugt als die PGS in diesem Jahr verbraucht hat.
Im Zentrum des BHKWs steht ein Gasmotor mit einer thermischen Leistung von 58 - 77 KW und einer elektrischen Leistung von 25 - 33 KW und einem Gesamtwirkungsgrad von 93%. Den elektrischen Strom erzeugt ein Asynchrongenerator, der gesamte Wärmebedarf der PGS wird zusätzlich durch je einen Brennwert- und NiedertemperatuWasserkraftwerkrkessel abgedeckt.  
Die Struktur der PGS mit Internat, Küchenbetrieb und Dienstwohnungen auf dem Schulgelände stellt optimale Bedingungen für den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung im Dauerbetrieb über das ganze Jahr.
Im Winterbetrieb ergänzen Brennwert- und Niedertemperaturkessel die nicht ausreichende Wärmeleistung des BHKWs, in den Übergangszeiten dienen große Warmwasserspeicher zu Tageszeiten geringeren Wärmebedarfs als Puffer und in den Sommerferien können die regelmäßig anfallenden Wartungsarbeiten durchgeführt sowie die Leistung des BHKWs abgesenkt werden.
Strom- und Wärmebedarf der PGS müssen durch intelligente Steuerung tageszeitlich so verteilt werden, dass großer Spitzenverbrauch möglichst nicht entsteht und unvermeidliche Spitzen gut gepuffert werden kann.