20131207 Rechtsanwalt WoelkyRechtsanwalt setzt Vortragsreihe an der PGS fort
Der ehemalige Schüler der Paul-Gerhardt-Schule und jetzige Rechtsanwalt Daniel Wölky berichtetet von seinem Werdegang bei einem Vortrag vor dem elften Jahrgang.


Dassel. Ein mühevolles Jurastudium, keine sofortige Arbeitsplatzgarantie, anspruchsvolle Mandanten und lange Arbeitszeiten hielten Daniel Wölky nicht davon ab, sich seinen Berufswunsch Rechtsanwalt zu erfüllen. Dieses stellte der  ehemalige Schüler der Paul-Gerhardt-Schule in einem Vortrag vor dem elften Jahrgang dar.
Der aus Köln angereiste Fachanwalt für Strafrecht erläuterte den Schülern zuallererst seinen Lebensweg nach dem bestandenen Abitur im Jahr 1995. Nachdem er den damals noch verpflichtenden Zivildienst bis 1996 in Krankenhäusern in Berlin und Göttingen abgeleistet hatte, begann er, obwohl zuerst unentschlossen, sein Jurastudium an der Georg-August- Universität Göttingen. Als er letztendlich nach fünf Jahren im Jahr 2002 sein Jurastudium, in dem er sich auch mit Kriminologie und Rechtsmedizin beschäftigt hatte, erfolgreich abschloss, begann er ein zweijähriges Referendariat am Oberlandesgericht Koblenz. Im Studium spezialisierte er sich insbesondere auf das Strafrecht, da er schon in seiner Jugend die damaligen Strafprozesse mit großem Interesse verfolgte.
Wölky vertiefte in seinem Vortrag ebenso die drei Basiselemente des allgemeinen Jurastudiums: Dazu zählen das Zivilrecht, welches sich mit Streitigkeiten von Zivilpersonen untereinander befasst, das Verwaltungsrecht, das die Gesamtheit aller die staatliche Verwaltung regelnden Rechtssätze beinhaltet, und das Strafrecht, ein Rechtssystem, was Verhaltensweisen normiert und bestimmte Handlungen mit einer Strafe verknüpft. Während des Studiums beschäftigte der ehemalige PGS- Schüler sich zusätzlich an einem kriminologischen Institut mit einem Projekt, dessen Ergebnisse sogar eine Gesetzesänderung herbeiführten. 2005 stieg er mit der Erstzulassung als Rechtsanwalt ins Berufsleben als Partner in einer Sozietät in Berlin ein. Seit Anfang 2012 arbeitet er als Partner in der Kanzlei Gercke/ Wollschläger, einer der Top drei Kanzleien zum Wirtschaftsstrafrecht im Raum Köln. Sein Tätigkeitsgebiet bezieht sich dabei auf organisierte Kriminalität, Kapitaldelikte (Mord- und Totschlag) und das Wirtschaftsstrafrecht.
Interessant wurde dann die Schilderung einzelner Fälle, in der er auch spezielle Verteidigungsstrategien erläuterte. Besondere Aufmerksamkeit erregte bei den Schülern natürlich die teilweise hohe Vergütung, Die Euphorie klang jedoch schnell ab, als Wölky das Thema der Arbeitszeiten und Belastungen aufgriff. So muss von einer hohen Arbeitsbelastung von zwölf Stunden und mehr für erfolgreiche Anwälte ausgegangen werden, sodass natürlich viel Durchhaltevermögen, wie auch schon im Studium, verlangt wird.
Zwar müsse man als Verteidiger relativ moralfrei sein, da Deutschland ein Rechtsstaat sei, allerdings seien auch für ihn persönlich manche Delikte nicht vertretbar. Dazu zählen beispielsweise die Vertretung von Nazis. Unabhängig von der Fachrichtung merkte der Referent an, dass Anstrengungen nicht automatisch zu Erfolg führten. Auch warf er die Frage auf, ob das heutige Studium nicht zu verschult sei, um genügend Lebenserfahrung zu sammeln.

07./08. Dezember 2013
Einbecker Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

 

 

Für die neuen Aktien des Lernfonds der Paul-Gerhardt-Schule
20131227 LernfondsDas Foto zeigt zwei Mitglieder des Lernfonds-Teams, Lehrer Thomas Burg (Zweiter von links) und Oberstufen-Schülerin Kimberley Meyer (Zweite von rechts), mit den drei Gewinnern: Berit Sonnabend (links), Pridon Rabius (Mitte) und Constantin Schott (rechts).

Dassel. Auch im kommenden Jahr gibt das Lernfondsteam der Paul-Gerhardt-Schule Dassel wieder 100er-, 50er- und 25er-Lernfonds-Aktien aus. Und wie in den Jahren davor sind auch diese mit Schülerbildern bedruckt, die im Rahmen eines Kunstwettbewerbs der PGS gewonnen wurden. Drei Bilder aus zahlreichen Einreichungen überzeugten die Jury besonders: »Sonnenuntergang im Hafen« von Pridon Rabius aus der Klasse 8e, »Der 35. Mai« von Constantin Schott aus der 6c und» Regenwald in Gefahr« von Berit Sonnabend aus der 5b. Lernfondsaktien gibt es seit 2012. Die über www.lernfonds.de leicht zu erwerbenden Aktien verstehen sich als attraktives Spendenmedium, das mittlerweile schon Sammler erfreut und auch als Geschenk gern genutzt wird. Jeder Aktienkauf bedeutet direkte Unterstützung einkommensschwacher Familien der PGS hinsichtlich Schulfahrten, Lernmitteln, Mittagessen und anderer Fördermöglichkeiten. Die mit den neuen Motiven bedruckten Aktien 2014 werden der Öffentlichkeit am nächsten Info-Tag der PGS, am 15. Februar 2014, zum ersten Mal vorgestellt.
Wie es sich für eine» Aktiengesellschaft« gehört, werden auch vom Lernfonds regelmäßig »Aktionärsversammlungen« durchgeführt, auf der zusammen mit den Aktionären Investitionen und Innovationen des Lernfonds diskutiert werden. Die erste Versammlung findet im Juli 2014 statt.

27. Dezember 2013
Einbeck Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

 

20131224 Scheckuebergabe Abi 2013 Kenia

Mit dem Ziel, möglichst viel Geld für einen schönen Abiball zu erwirtschaften, starteten die Schüler des Abiturjahrgangs 2013 der Paul-Gerhardt-Schule Dassel in die Oberstufe. Durch zahlreiche Veranstaltungen wie Abipartys, Kuchenverkäufe, eine Blutspende und die Organisation eines Bunten Nachmittages wurde mehr Geld als vermutet eingenommen. Es lag dem Jahrgang am Herzen, dieses zusätzliche Geld sinnvoll einzusetzen. Deswegen entschied er sich dafür, die Summe von 3.500 Euro an den Verein »Schule in Kenia« zu spenden. Zusammen mit dem Schulleiter, Gerhard Wittkugel, konnte der Vorsitzende Martin Rörig freudig den Scheck in der beachtlichen Höhe entgegennehmen, welcher der Partnerschule der PGS, die Goibei -Girls-High-School in Kenia, zugutekommt. Eine besondere Freude war es auch für die Teilnehmerinnen der letzten Fahrt, die neben der Lehrerin Kerstin Brook ganz besonders wissen, wie wichtig und hilfreich die finanzielle Unterstützung vor Ort ist. Dort wird das Geld für verschiedene Umweltprojekte, wie den Bau eines Wehrs für die Trinkwasserversorgung oder die Eindämmung der Erosion eingesetzt. Der Dank geht an alle Beteiligten des Jahrgangs, die neben der Schule viel Zeit und Mühe investierten, um diesen Betrag zu erwirtschaften.

24./25. Dezember 2013
Einbecker Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

20131221 Vorlesewettbewerb 2013Alle sechsten Klassen sind aufgerufen, am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teilzunehmen, woran sich neben rund 600.000 Schüler bundesweit auch diejenigen der Paul-Gerhardt-Schule beteiligen. In Vorentscheiden hatten sich fünf Mädchen gegen ihre Mitschüler durchgesetzt und präsentierten dem gesamten Jahrgang ihre Lesekünste. Ob »Harry Potter«, »Hinter verzauberten Fenstern« oder »Novemberschnee«- vorgestellt wurden die momentanen Lieblingsbücher der Sechstklässlerinnen, aus denen dem Publikum jeweils fünf Minuten lang vorgelesen wurde. Dabei entführten Inga Wendland (6d) als Siegerin, Paulina Scholz (6e) und Lisa Stapel (6a) die Zuhörer in jeweils eigene Welten. Die Mädchen zeigten dabei eine selbstständige und intensive Beschäftigung mit ihren Lektüren und überzeugten die Jury und Mitschüler durch ihre Freude am Lesen und Vorlesen.

21./22. Dezember 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

20131204 Wasserhochbehlter

Das Thema des Seminarfaches »Die Energieformen im Wandel der Zeiten« stand bei den Schülern der Oberstufe der Paul-Gerhard-Schule auf dem Lehrplan, und kurzerhand wurde eine Exkursion zum Trinkwasserbehälter »Andershäuser Weg« der Stadtwerke Einbeck organisiert. So wurden die Schüler sowie Seminarleiter Veit Schomburg und seine Kollegin Petra Pape am Hochbehälter »Andershäuser Weg« von den Mitarbeitern der Stadtwerke Einbeck Wolfgang Peuker und Andreas Biedefeld (Netzbetrieb Gas/Wasser) empfangen und durch den Hochbehälter geführt. Es wurden zahlreiche Fragen der Schüler beantwortet und weitere Informationen zur Trinkwasserversorgung von den Mitarbeitern der Stadtwerke gegeben.

04. Dezember 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

20131129 SchafeJolanthe, Josy, Holly, Pummel und die drei weiteren Lämmer sind ihnen während der Zeit an der Paul-Gerhardt-Schule so richtig ans Herz gewachsen. Was passiert nun mit den Schafen, die in den Wintermonaten an der Dassler Schule nicht ausreichend Nahrung finden würden? Das wollten Celina, Lucia und Marius, die die Natur-pur AG an der PG besuchen, von dem Schäfer Werner Borgelt unbedingt erfahren. Die Lämmer werden einem Zuchtwart vorgestellt, der die Rassemerkmale beurteilt und eine Selektion vornimmt. Das Muttertier darf zum Bock, damit es im Frühjahr erneut Lämmer haben kann, so Borgelt. Zum Abschied übergaben die Nachwuchsschäfer Werner Borgelt eigenhändig angefertigte Namensschilder, und Borgelt versprach diese an seinem Stall in Verliehausen anzubringen. Seit einem halben Jahr haben die AG- Teilnehmer erfahren, dass sich das Leineschaf durch seine Leichtlammigkeit, Robustheit und Marschfähigkeit besonders auszeichnet. Ursprünglich ist das Leineschaf ein »Kind« des Leineberglandes, woher auch der Name stammt. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) hat das Leineschaf im ursprünglichen Typ zur »Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2013« erklärt – umso wichtiger, dass diese extrem gefährdete Tierart an der Paul-Gerhardt- Schule vorübergehend ein neues Zuhause gefunden hatte. Abschließend bedankte sich Borgelt bei den Kindern für die gute Fürsorge seiner Schafe.

30. November 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

 

Informationsabend für Grundschuleltern am 25. November ab 19 Uhr

20131120 BlserklasseDie Musiklehrer der PGS bereiten sich unterstützt vom Schulleiter schon intensiv auf die neue Bläserklasse vor - von links Anke Wurmstädt, Katharina Schmidt, Gerhardt Wittkugel und Rolf Paplowski.

Dassel. Ab Sommer 2014 soll eine fünfte Klasse an der Paul-Gerhardt-Schule als Bläserklasse starten, so planen die Musiklehrer, die sich schon intensiv auf das neue Projekt vorbereiten. In der Bläserklasse lernen alle Kinder ein neues Instrument: Posaune, Trompete, Saxophon, Flöte oder Klarinette. Sie üben in kleinen Gruppen mit dem Instrument umzugehen, Töne zu formen und Melodien zu spielen. Aber auch die ganze Klasse musiziert von Anfang an gemeinsam: Zunächst in einfachen Melodien - später im Jazz- oder Bigband-Sound erleben die Kinder wie es ist, mit vielen anderen zu musizieren. Insgesamt vier Unterrichtsstunden in jeder Woche wird in dieser Klasse Musik gemacht.

Für das Projekt »Bläserklasse« wird es eine längerfristige Kooperation mit der Mendelssohn-Musikschule in Einbeck geben. Deren Leiter, Hans-Jürgen Kampa, ist begeistert: »Wir freuen uns auf eine innovative und besonders konstruktive Zusammenarbeit mit der PGS. Eine Bläserklasse bietet den Kindern einen hervorragenden Rahmen, um gemeinsam zu musizieren. Und durch die ¬Zusammenarbeit von Musiklehrern beider Bildungseinrichtungen, also allgemein bildenden Musiklehrern der PGS und spezialisierten Instru-mentallehrern der Mendelssohn Musikschule, werden wir unserem hohen Anspruch an Qualität in der Ausbildung gerecht - ein zukunftsweisendes Projekt!«

Nach drei Jahren Bläserklasse endet das Klassenprojekt, danach sollen die Jugendlichen die Möglichkeit haben, weiter in einer Bigband zu spielen. »Die Bläserklasse ist eine großartige Möglichkeit, Kinder an die Musik heranzuführen, Ausdauer und Selbstbewusstsein zu entwickeln und eine echte Gemeinschaft zu bilden«, sagt Katharina Schmidt, eine der Initiatorinnen des Projekts.

Am 25. November ab 19 Uhr lädt die Paul-Gerhardt-Schule zu einem Informationsabend  für Eltern jetziger Viertklässler ein. Das Angebot der Schule in allen Profilen wird vorgestellt, auch zur Bläserklasse gibt es nähere Informationen.

20. November 2013
Einbecker Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

 

 

Achter Jahrgang: Tablet-Computer sind jetzt in nahezu allen Unterrichtsfächern im Einsatz
20131114 iPad-KlasseDassel. Schulbuch, Heft und Stift rücken in den Hintergrund, werden aber nicht komplett zur Seite gelegt: Eine achte Klasse der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) Dassel arbeitet jetzt mit iPads. Und das macht den Schülern großen Spaß – mit schnell wischenden Handbewegungen können sie die neue Computer-Generation flink bedienen. Das Pflanzenwachstum in einer Filmsequenz, das Studium von Bewegungsabläufen im Sport, das Versuchsprotokoll in Physik, die graphische Darstellung komplexer Mathe-Aufgaben - in nahezu allen Fächern werden die iPads auf unterschiedliche Weise eingesetzt.
Handy, Internet und Co. bestimmen den Alltag der Schüler. Diese und andere digitale Medien sind in vielen Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen präsent, beeinflussen  so deren Werteentwicklung und prägen ihre Realität. Alle Schüler der PGS lernen ab der fünften Klasse den verantwortungsvollen Umgang mit dem PC, zudem gibt es seit mittlerweile 13 Jahren das Profil der Notebook -Klassen.
Nun hat sich die PGS aufgemacht zur nächsten Computer-Generation 29 Schüler der achten Jahrgangsstufe gehören zur iPad-Klasse. Seit den Herbstferien wird mit dem Gerät gearbeitet: Mind-Maps, die Gestaltung von Text und Bildern für Bücher, englische oder französische Texte samt Sprechproben - der Unterricht geht neue Wege. Die Geräte werden zum Präsentieren, Recherchieren, Berechnen oder auch Kommunizieren eingesetzt.
 Der schnelle und problemlose Wechsel zwischen der Informationsbeschaffung, dem Austausch mit Mitschülern und Lehrkräften, dem Erarbeiten von Arbeitsergebnissen, der Dokumentation und schließlieh der Visualisierung und Ergebnispräsentation scheinen das iPad zum idealen Lernbegleiter zu machen. Durch den problemlosen, drahtlosen Zugang zum Internet steht eine fast unendliche Datenmenge zur Verfügung die es zu verifizieren und zu bewerten gilt. Die PGS möchte den Umgang mit dem Netz nicht dem Zufall überlassen, sondern zum verantwortlichen Umgang beitragen.
Die Lehrer der iPad-Klasse, Sabine Gildenmeister und Martin Spiegel, weisen auf die Fülle der Möglichkeiten des E-Learnings hin. Die Apple-Tablets seien für Schüler und Lehrer komfortabel, die Einsatzmöglichkeiten groß. Lernpsychologisch sei eine Text -Bild –Kombination sehr effektiv, und das sei hier gegeben. Zudem werden auch die Soft-Skills gestärkt, so Spiegel. Materialien und Hausaufgaben können im internen Schulnetz I-Serv bereitgestellt werden, auf das die Kinder auch von zu Hause aus Zugriff haben.
Nebenher werden aber auch die händischen Fertigkeiten der Schüler nicht außer Acht gelassen, so Schulleiter Gerhard Wittkugel. Die Schüler lernten auch, einen Text ohne Rechtschreibprüfung zu meistern oder ein Dreieck per Hand zu zeichnen.
Mit den Notebook-Klassen sei der D-Zug vor 13 Jahren nach Dassel gefahren, jetzt dürfe man den ICE nicht vorbeifahren lassen, meint Birgit Witte, Koordinatorin der Sekundarstufe 1. Da der Andrang für die iPad-Klasse groß war, habe man das Los entscheiden lassen müssen.
Finanziert werden die iPads durch die Schüler. Über die Hälfte der 29 Schüler besaß aber bereits ein solches Gerät. »Am Geld soll es nicht scheitern«, erklärt Wittkugel und hebt bei der Beschaffung des Geräts die Möglichkeit der Unterstützung durch den Lernfonds heraus. Die benötigten Apps zahlt die Schule. Wie Wittkugel erläuterte, wird im späten Frühjahr 2014 überprüft, ob oder wie mit iPad -Klassen fortgefahren werden soll.
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt, dass der uneingeschränkte Zugang zu mobilen Computer-Einheiten sowohl im Unterricht als auch im privaten Umfeld positive Auswirkungen auf die Lernkultur und die Lernleistungen der Schüler hat. Der Erwerb wichtiger Schlüsselkompetenzen im Umgang mit den neuen Medien, aber auch der Ausbau von Kernkompetenzen, wie kooperatives Arbeitsverhalten und der Erwerb lernstrategischen Wissens, könne, so die Studie, in iPad Klassen signifikant verbessert werden. sts

14. November 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

 

20131109 Apfelbaum Reformationstag 3944Martin Luther sagte:
»Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.« Zum Gedenken an den Reformator Martin Luther wurde auf dem Schulgelände der Paul-Gerhardt-Schule dieser Apfelbaum gepflanzt. Luther liebte Bäume und erfreute sich an ihnen; so sah er im frischen Grün der im Frühling ausschlagenden Bäume ein Sinnbild für die Auferstehung. Mit diesen Worten pflanzten Schüler und Lehrer der PGS Dassel am Reformationstag auf dem Schulgelände einen Apfelbaum, der an den starken Hoffnungsglauben des großen Wittenberger Reformators erinnern soll. Schüler des Religions-Leistungskurses hatten zuvor den Reformationsgottesdienst gehalten.

09./10. November 2013
Einbecker Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

PG-Schüler unternahmen Studienfahrt nach Berlin
20131019 Studienfahrt-BerlinBesuche im Bundeskanzleramt, Bundestag und Finanzministerium, viele verschiedene Museen, eine Krimirallye und eine Streetarttour konnten die über 100 Schüler des elften Jahrgangs der PaulGerhardt-Schule Dassel (PGS) während der erlebnisreichen Woche in der Bundeshauptstadt erleben. Begleitet wurden sie von sieben Kurslehrern.
Dassel. Ziel dieser Fahrt war es, Schülern einen Einblick ins politische System der Bundesrepublik zu gewähren und allgemeine Bildungsinhalte, die für die gymnasiale Oberstufe von Bedeutung sind, zu vermitteln. Die Planung hatte auch diesem Jahr wieder Manfred Braun übernommen, dabei wurde das Rahmenprogramm durch spezielle Programmpunkte der jeweiligen Leistungskurse ergänzt. Die Leistungskurslehrer Braun, Dahn, Deppe, Hasse, Helmer, Pape und Spiegel standen den Schülern als Tutoren zur Seite. Gleich nach der Ankunft stand ein Besuch des für seine Antikensammlung bekannten Pergamonmuseums an. Den Schülern wurden anschaulich die Unterschiede zwischen klassischer und hellenistischer Kunst erklärt. Auf die Spuren der deutschen Geschichte kamen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Ein Überblick über die doch so kleine Gruppe von Widerständlern in der Zeit des Nationalsozialismus wurde aufgezeigt. Hier im Bendlerblock, der eine entscheidende Rolle am 20. Juli 1944 spielte, werden verschiedene Richtungen des Widerstandes, von der Swing-Jugend, dem christlichen bis zum kommunistischen Widerstand anschaulich dargestellt. Aber auch die andere Diktatur. in der jüngeren deutschen Geschichte wurde auf der Studienfahrt verdeutlicht. Im Stasigefängnis Hohenschönhausen konnten die PG-Schüler hautnah die Lebensumstände der Gefangenen erlebten, die teilweise wegen unbedeutendster Vergehen gegen die DDR verhaftet und jahrelang inhaftiert wurden. Die grausamen Methoden der Stasi erschütterten alle.
Auch der Besuch im jüdischen Museum war nicht nur durch die beeindruckende Architektur des Amerikaners Daniel Libeskind interessant, da hier nicht nur wie erwartet der Holocaust thematisiert wurde, sondern auch über beispielsweise jüdisches Leben in der Zeit der Aufklärung gesprochen wurde.
Zusätzlich führten die jeweiligen Kurse noch Projekte durch, die zum Teil an spezifische Themeninhalte der Leistungsfächer anknüpften. Dazu gehörten unter anderem ein Besuch im Botanischen Garten, eine Fahrradtour entlang des Wahrzeichen Berlins, der Berliner Mauer, die Besichtigung einer Moschee, des Flughafens Tempelhof und natürlich der Besuch einiger bedeutender Museen wie der Alten Nationalgalerie. Besonderen Anklang bei den Schülern fanden eine Krimirallye in den Hackeschen Höfen und eine Streetarttour durch Berlin-Kreuzberg.
Ebenfalls begeistert waren die Schüler der beiden Politik - Leistungskurse, denen eine Führung durch das Bundeskanzleramt ermöglicht wurde. So erhielten die Schüler einen Einblick in den Alltag von Spitzenpolitikern, wobei auch manche Prominenz  gesichtet wurde, die sich auf dem Weg zur Kanzlerin begab, um Perspektiven einer zukünftigen Regierungskoalition zu besprechen. Nach der überwiegend positiven Resonanz der Schüler und der begleitenden Lehrkräfte können die gesammelten Erfahrungen gut in den Unterricht eingebracht werden.

29. Oktober 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

 

20131009 Ehemalige Schulluft 1720Alle zwei Jahre im September trifft sich der Ehemaligenverein der Paul-Gerhardt-Schule. Mehr als 60 ehemalige Schüler der PGS reisten, teilweise mit ihren, Ehepartnern, nach Dassel, um Erinnerungen auszutauschen und wieder einmal Schulluft zu schnuppern.

Ein Höhepunkt des Treffens war die Veranstaltung in der PGS: Nach der Einweihung der neuen Kletterwand des Internats, die zu großen Teilen aus Mitteln des Ehemaligenvereins finanziert wurde, bestritt die Schule im Paulinum ein nachmittägliches Programm. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Gerhard Wittkugel und Kontaktlehrer Thomas Burg stellte der Schulleiter neuere Entwicklungen der Schule vor wie die Rhythmisierung und Formen selbstständigen Lernens. Anschließend demonstrierten Schüler des siebten Jahrgangs unter Leitung ihrer Lehrerin Manuela Angerstein, was Darstellendes Spiel ist. Schnell wurden dabei aus Zuschauenden Mitmachende, und eine etwas verwirrende »Reise nach Paris« zauberte ein Schmunzeln auf die Gesichter im Saal. Danach gab Lehrerin Maike Hennecke, verantwortlich für das diakonische Profil der PGS, eine Übersicht über den Diakonieunterricht im neunten Jahrgang und von den Schülern Felix Banning, Hannah Meyer, Lena Schmidt sowie Jana Wollenweber konnten sich die Ehemaligen  an Tischgruppen persönliche Erfahrungen aus dem Diakoniepraktikum schildern lassen. Gut zum Thema Diakonie passte der folgende Veranstaltungspunkt »Neues vom Lernfonds«, den Thomas Burg mit Felix Banning vorstellte, Der PGS-Lernfonds, ein Förderfonds für Schüler aus einkommensschwachen Familien, wurde zum zweiten Mal von den Ehemaligen in deutlicher Höhe unterstützt. Burg und Banning, beide Mitglieder des Lernfonds, berichteten vom Stand des Lernfonds und den seit 2012 eingeführten Lernfondsaktien, was einige Ehemalige direkt zum Aktienkauf animierte. Ein Anliegen der Ehemaligen ist das wachsende Schularchiv als »Gedächtnis der Schule«. Unter Anleitung des stellvertretenden Schulleiters Thomas Gelück haben zwei Abiturienten des letzten Jahrgangs, ausgestattet mit Mitteln des 20131009 Ehemalige Schulluft 1744Ehemaligenvereins, das Archiv komplettiert und auf sichere Grundlagen gestellt Gelück berichtete über den Stand der Archivarbeit und führte in eine Fotoausstellung ein, die Schulassistent Oswald Philipp aus alten Beständen angereichert mit Fotos neueren Datums zusammengestellt hat. Ein bewegender Moment war die Ehrung der Abiturjahrgänge 1963/64 durch Schulleiter Wittkugel. Auf die Frage »Welches Gefühl hatte man damals nach dem Abitur?« antwortete ein Jubilar aus vollem Herzen: »Endlich das machen, was man selbst wollte!« Das Treffen schloss mit einem Gottesdienst in St. Laurentius Dassel, den Gemeindepastor Martin Possner und die neue Schulpastorin Birke Siggelkow-Berner leiteten. Die Predigt hielt Pastor Helmut Sassenberg, in früheren Zeiten Internatsleiter an der PGS, und Kirchenmusikdirektor Dr. Friedhelm Flamme begleitete den Gottesdienst musikalisch.

09. Oktober 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

 

 

Lernfonds sind vorbildlich

DASSEL - Die Nachfrage nach finanziellen Zuschüssen für schulische und außerschulische Angebote an der evangelischen Paul-Gerhardt-Schule (PGS) in Dassel ist stark angestiegen. In jeder Klasse des knapp 940 Schülerinnen und Schüler zählenden Gymnasiums, das als staatlich anerkannte Privatschule der evangelisch- lutherischen Landeskirche Hannover firmiert, gibt es durchschnittlich zwei Schüler aus einkommensschwachen Familien.
Diese besorgniserregende Entwicklung schilderte der Leiter des Diakonischen Werkes Einbeck, Marco Spindler, Landesbischof Ralf Meister bei seinem ersten Besuch der Schule. Spindler arbeitet im Lernfonds der Paul- Gerhardt-Schule mit, der 2012 für die Unterstützung von bedürftigen Familien gegründet worden ist und sich unter anderem über die Ausgabe symbolischer Aktien im Wert von 25, 50 und 100 Euro finanziert.
In den Schuljahren 2011/12 leistete der Fonds 63 Förderungen in einer Gesamthöhe von rund 10000 Euro, im Schuljahr 2011/12 waren es 90 mit einem Volumen von rund 12 000 Euro.
Betroffen seien vor allem Alleinerziehende und Familien mit mehr als zwei Kindern. Unter anderem führt Spindler die Entwicklung auf den Strukturwandel in der wirtschaftlich schwachen Region zurück. Immer mehr vergleichsweise gut bezahlte, qualifizierte Arbeitsplätze fielen weg. Neue entstünden zwar im Sozialbereich, würden mit Stundenlöhnen von 7,50 bis 12,50 Euro aber schlecht bezahlt. Außerdem belasteten die Familien hohe Kosten für Mobilität.
Zum Bedauern Spindlers sei die Angst der Betroffenen groß, sich zu outen. Der Lernfonds habe inzwischen Vorbildcharakter für andere Schulen im Landkreis Northeim gewonnen.
Die PGS arbeitet eng mit dem auf dem Schulgelände befindlichen Evangelischen Internat zusammen. Dort können bis zu 70 Kinder und Jugendliche aufgenommen, die entweder die PGS oder die örtliche Rainald-von-Dassel-Schule besuchen.
Ihr Leitbild hat die PGS mit einem Satz von Paul Gerhardt überschrieben: „Gott gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn.“ Dass diese Aufforderung auch gelebt wird, davon konnte sich Bischof Meister bei einem Rundgang ein Bild machen. Zu Beginn seines Besuchs hatte er im Rahmen einer Andacht im Freien vor einigen hundert Schülerinnen und Schülern und Mitarbeitern die neue Schulpastorin Birke Siggelkow-Berner ordiniert und in ihr Amt eingeführt.
20130908 Lernfonds sind vorbildlich„Das hätte ich auch gerne gemacht", sagte Bischof Meister mit Bewunderung, als die beiden elf jährigen Mädchen Pia und Jannika der Notebookklasse der Jahrgangsstufe 6 ihm Einblicke in die Programmierung eines selbst fahrenden Roboters gaben.
Drei Profile gibt es für die Klassen 5 bis 7: Notebook ist das eine. Bei den beiden anderen handelt es sich einen künstlerisch-musischen Bereich mit Theater und Musical und den Forscherbereich, bei dem es fächerübergreifend um Experimentieren, Natur untersuchen und Technik entwickeln geht. In der Sekundarstufe 11 gibt es den gesellschaftswissenschaftlichen, den naturwissenschaftlichen, sprachlichen und musischkünstlerischen Bereich.
Über mangelnden Zulauf kann sich die Schule nicht beklagen. So kommt etwas mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Holzminden, die andere aus dem Landkreis Northeim, sagte Schulleiter Gerhard Wittkugel. Aus dem Landkreis Holzminden kämen inzwischen schon Klagen, dass er nach Dassel hin "ausblute", sagte Wittkugel. Dort müsse die Schule im Sinne einer guten Nachbarschaftspflege kommunikativ tätig werden. Im kommenden Jahr wird die PGS auf dem Weg zum Lutherjahr 2017 das Projekt "Mach den Mund auf" starten. Unter anderem in Zusammenarbeit mit Behinderten sollen das Buchprojekt "Luther lebt", das Skulpturprojekt "Denk mal Luther" und Liveaktionen in der Öffentlichkeit realisiert werden.

Evangelisch Zeitung
BERICHTE AUS DER LANDESKIRCHE HANNOVERS
Foto: Nissen
08. September 2013

 

 

 

 

20130909 NABU SchwalbeIn der Paul-Gerhardt-Schule herrscht reger Betrieb: Die Schwalben sammeln sich für ihren Rückflug in den Süden. Nun nutzen die flinken Jäger die letzten Schönwetterperioden, um noch einige Insekten zu fangen. Schulleiter Gerhard Wittkugel (links) freut sich jedes Jahr wieder über die Flugmanöver seiner Untermieter. Am Dasseler Gymnasium sind Schwalben willkommen. Dieses harmonische Zusammenleben von Vogel und Mensch nahm der NABU zum Anlass, die Plakette »Hier sind  Schwalben willkommen« in der Paul-Gerhardt-Schule  anzubringen. Karl-Eduard Schütz vom NABU Dassel-Einbeck (rechts) bedankt sich bei Schulleiter Gerhard  Wittkugel außerdem mit einer Urkunde für diesen »wichtigen Beitrag zum Artenschutz«: »Schwalben sind Kulturfolger, sie sind darauf angewiesen, dass sie von den Menschen in ihrer direkten Umgebung toleriert werden .« Mehlschwalben seien Koloniebrüter, und früher hätte es häufig Kolonien von 30 bis 40 Nestern gegeben. Diese seien heute eine absolute Seltenheit. Moderne Fassadenbeschichtungen verhinderten häufig das Anhaften der Nester, oder es gebe einfach zu wenig offenen Boden in der Umgebung. Immer wieder würden Nester aus Angst vor Verschmutzung abgeschlagen, obwohl dies nach dem Naturschutzrecht verboten sei. Dabei könne man durch ein Kotbrettchen unter dem Nest einfach Abhilfe schaffen. In Dassel wurde durch Schüler der Schulgarten-AG Klasse 5 eine Lehmpfütze angelegt. Dadurch hätten die Schwalben im nächsten Frühjahr die Möglichkeit, ihre Nester mit genügend, Baumaterial auszubessern oder neue Nester zu erstellen, berichte AG Leiterin Simone Henne. Mit dem Projekt »Schwalben willkommen« möchte der NABU niedersachsenweit auf die Schutzbedürftigkeit der ehemals als Glücksbringer verehrten Vögel aufmerksam machen. Das Projekt wird von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert.

Einbecker Morgenpost
09. September 2013
Foto: O. Philipp

 

 

 

20130906 WandzeitungenÜberwiegend gut oder sogar sehr gut hat den Schülern das Betriebspraktikum der Paul-Gerhardt-Schule auch in diesem Jahr wieder gefallen. Insgesamt 90 Prozent - »sehr gut« 60 Prozent und »gut« 30 Prozent - so ergab die abschließende Umfrage, blicken positiv auf die Erfahrungen des Betriebspraktikums zurück. Und diese positiven Eindrücke finden sich auch auf den Wandzeitungen wieder, die noch bis zum 20. September in der Geschäftsstelle Dassel der Kreis-Sparkasse Northeim zu sehen sind. Ob sie bei Banken oder Ärzten, bei Behörden oder in pädagogischen Einrichtungen ihr Praktikum absolviert haben, die Schüler der PGS haben es verstanden, ihre Sicht des Praktikums auf Wandzeitungen ideenreich darzustellen. »Auch in diesem Jahr sind die Wandzeitungen der PGS-Schüler gelungen«, sagt Dirk Hettling von der Kreis-Sparkasse Northeim. Er freut sich über die farbenfrohen Präsentationen und die jährliche gute Zusammenarbeit mit der Schule.

Einbecker Morgenpost
06. September 2013

 

 

 

20130903 Kenia 1Nun schon zum fünften Mal starteten kurz vor Beginn der Sommerferien acht Schülerinnen der zehnten und elften Klasse mit Kerstin Brook und Martin Rörig nach Kenia, um die PGS-Partnerschule Goibei-Girl's-High-School zu besuchen und Land und Leute näher kennen zu lernen. Nachts kam die Gruppe in Kenias Hauptstadt Nairobi an.
Nach etwas Wartezeit am Flughafen wurde die Gruppe von Mr. Aluvanze, dem für den Austausch zuständigen Lehrer der Partnerschule, abgeholt. »Nairobi war zu Beginn laut, fremd und hektisch«, berichten die Schülerinnen, »als wir jedoch ein Giraffenzentrum und ein Waisenhaus für Elefanten besuchten, tauchten die ersten Glücksmomente auf«. Dort konnten sie die Giraffen nicht nur anschauen, sondern auch streicheln. Außerdem erfuhren sie viel über diese großen Tiere, und die ganze Gruppe hatte die Möglichkeit, sich beim Kuss mit einer Giraffe fotografieren zu lassen. Im Elefantenwaisenhaus waren sie bei der Fütterung der Babies dabei, die natürlich neben vielen Touristen auch das Interesse gerade jüngerer kenianischer Schulklassen, die man gut an ihren Schuluniformen erkennen konnte, weckte. Als die Schüler dann nach einer langen Busfahrt an der Schule ankamen, wurden sie gleich von den Schülerinnen und Lehrern begrüßt. In den folgenden Tagen lernten sie das Schulgelände und viele Schüler kennen und statteten mit manchen von ihnen einigen Organisationen einen Besuch ab. Die Beziehungen zu den Schülerinnen intensivierten sich besonders, als sie gemeinsam in den Kakamega-Forest fuhren und dort zusammen mit ihnen in Gras gedeckten Rundhäusern übernachteten. Am nächsten Morgen brach die Gruppe noch im Dunkeln zum Morning Walk auf, um den fantastischen Sonnenaufgang über Kenias größtem Regenwald zu sehen. Auch setzten sich die Schüler mit dem Theaterprojekt auseinander, das sie neben der Umweltthematik, die sie die 20130903 Kenia 2gesamte Zeit beschäftigte, bearbeiteten. Das Projekt beschäftigte sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft, besonders mit Blick auf Kenia und Deutschland. So schrieben sie mit einigen Schülerinnen der »Goibei-Girl's-High-School« ein Theaterstück zu Vorurteilen und Stereotypen an Rollenbildern der Frau. In drei Szenen wurden hierbei verschiedene Rollenverteilungen im Zusammenleben zwischen Mann und Frau dargestellt und am Ende der gesamten Schule präsentiert. Nach einem bedrückenden Abschied fuhren die Schüler über Nakuru in die Massai-Mara, wo sie auf Grund einer Safari schnell Ablenkung fanden. Auf drei Touren durch die Savanne sahen sie eine Vielzahl von Tieren, die dieser bekannte Nationalpark zu bieten hat. Beendet wurde die Reise dort, wo sie begonnen hatte. Letztendlich war dieser Schüleraustausch trotz einiger Schwierigkeiten eine »tolle sowie einmalige Erfahrung«, aus der jeder Einzelne für sich etwas lernen konnte.

Einbecker Morgenpost
03. September 2013

 

 

 

 

20130902 Jugendnaturschutzberater

 In einer Feierstunde wurde den Jugendnaturschutzberatern der Paul-Gerhardt-Schule für ihr Engagement im Schuljahres 2012/13 gedankt. Die Ehrung wurde vorgenommen von Inez Schierenberg, der niedersächsischen Landesgeschäftsführerin des NABU, die aus Hannover angereist war. Als Vorsitzender der NABU Ortsgruppe Dassel/Einbeck wünschte Karl-Eduard Schütz den Schülern weiteres Engagement in Umweltprojekten. Herr Wittkugel betonte den besonderen Einsatz der Jugendnaturschutzberater bei den Besuchen der Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und dem Bischof Ralf Meister und bedankte sich auch bei der Projektleitung Dagmar Schmidt und dem Hausmeister Olaf Hettling. Die Jugendnaturschutzberater 2012/13 sind: Felix Burgmann, Morton Christopher Mittendorf, Konrad Janik, Laura Sonnemann, Annemarie Keller, Madlen Tolle, Jennifer Runge, Nadia Paulat, Sara Marx, Carla Skeries, Hanna Grave, Nathalie Koch.

Einbecker Morgenpost
02. September 2013
Foto: O. Philipp

 

 

 

Landesbischof Ralf Meister zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule I Hilfestellung beim Weg ins Leben

20130828 Schulpastorin Siggelkow Berner ordiniertDer Gottesdienst im Park wurde mit allen Schülern der Paul -Gerhardt-Schule gefeiert.

Landesbischof Ralf Meister zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule I Hilfestellung beim Weg ins Leben
Dassel (sts). Zu einem besonderen Tag konnte Gerhard Wittkugel, Leiter der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel, Landesbischof Ralf Meister auf dem Schulgelände begrüßen: Der Landesbischof informierte sich nicht nur über die Schule mit ihrem selbstbestimmten Lernformen, sammelte Unterrichtseindrücke, besuchte das evangelische Internat und pflanzte einen Baum im nahe gelegenen Schulwald, sondern nahm auch die Ordination der neuen Schulpastorin Dr. Birke Siggelkow-Berner vor. Meister sprach der Pastorin den Segen zu, und betonte, da Siggelkow-Berner nun für die Schüler da sei, sollten auch sie für die Pastorin da sein.
In Gebeten und Liedern wurde beim Gottesdienst auf dem Schulgelände der Paul-Gerhardt-Schule Gott gedankt. Schüler und Lehrer hatten sich Gedanken gemacht, warum die PGS eine Schulpastorin in ihren Reihen braucht: Bei Sorgen kann man mit der Schulpastorin reden, in Gottesdiensten bringt sie den Menschen den Glauben näher, sie regt zum Nachdenken an und trägt dazu bei, mit der Freundlichkeit Gottes den rechten Weg zu finden. Die Schulpastorin wendet sich den Menschen zu und kann durch  Zuwendung »heil machen«. In seiner Ansprache nahm Landesbischof Meister den Schulalltag in den Blick, erinnerte an sein erstes Zeugnis, das sein Großvater ihm bereits vor dem regulären Schulbesuch ausgestellt hatte. Es sei sein wichtigstes Zeugnis, hob er
heraus. Nicht naturwissenschaftlich diskutierte Lehrpläne oder Arbeitsmaterialien seien bedeutsam für Schule, sondern Lehrer, die in ganz persönlicher Verantwortung Kindern und Jugendlichen bei ihrem Weg ins Leben helfen wollen: »jeden Menschen mit dem, was er kann, annehmen und das wert und teuer erachten.«
Für ihre Ordination hat Dr. Birke Siggelkow-Berner sich den Vers 2. Korinther 4,7 ausgesucht: »Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.« Der Spruch sei nicht einfach zu verstehen, räumte Meister ein. Gemeint sei, dass das, was von Gott in den Menschen sei, nicht sichtbar sei. Man brauche Menschen, die es sichtbar machen. »Der Schatz im Menschen ist von Gott.« Und eine evangelische Schule sei ein Testfall, um zu zeigen, wie viel Gott gegenwärtig sei.
Bei der Ordination wurde Dr. Birke Siggelkow-Berner in den Dienst einer Pastorin eingesetzt. Die zweifache Mutter kann nun vom Evangelium erzählen, dafür begeistern, predigen, taufen, das Abendmahl geben, für Menschen in Not da sein. Im Kreis der Klassensprecher sprach Meister der neuen Schulpastorin den Segen zu.
Im Anschluss nutzte die Paul-Gerhardt-Schule Dassel die Gelegenheit, dem Landesbischof die Schule samt Lernformen und Lernfonds vorzustellen. Das Leitbild der Schule gibt Paul Gerhardt vor: »Gott gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn«. Knapp 940 Schüler gehen zur PGS, wobei etwas mehr als die Hälfte aus dem Landkreis Holzminden kommen. 29 Klassen besuchen die Sekundarstufe I, 188 Schüler die Sekundarstufe II. Die PGS macht sich auf zum Lutherjahr 2017 und plant im nächsten Jahr ein Projekt zum Nachdenken, Zur-eigenen-Meinung-stehen und zum Sich-Einmischen.
Der Landesbischof sammelte Unterrichtseindrücke, lernte Jugendnaturschutzberater kennen, ebenso das Internat. Im Schulwald wurde dann abschließend ein Baum gepflanzt.

20130828 Schulpastorin Siggelkow Berner ordiniert 1

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Foto zeigt (von links) Superintendent Heinz Behrens, Schulleiter Gerhard Wittkugel, Pastor Martin Possner, Dr. Birke Siggelkow-Berner und Landesbischof Ralf Meister.

Einbecker Morgenpost
28. August 2013
Fotos:Stöckemann

 

 

20130827 Landesbischof 1

Gemeinsam mit der gesamten Schülerschaft und dem Lehrerkollegium feierte der Landesbischof den Gottesdienst im Schulpark der PGS.

Bischof Ralf Meister zu Besuch in der Paul-Gerhardt-Schule / Ordination der Schulpastorin
Dassel (nig). Wenn der Landesbischof schon einmal zu Gast in der PGS Dassel ist, muss sich das auch lohnen. Diesen Eindruck vermittelt zumindest ein Blick in das straffe Besuchsprogramm, das Ralf Meister gestern in der Paul-Gerhardt Schule absolvierte: Die feierliche Ordination der neuen Schulpastorin, das Pflanzen eines Baumes im Schulwald, dazu das Kennenlernen des gesamten evangelischen Gymnasiums einschließlich Internat und Leitbild – das alles hatte die Schulleitung in den "Stundenplan“ des Landesbischofs geschrieben. Immerhin hatte er sich einen ganzen Tag Zeit für seinen Dassel-Aufenthalt genommen.
20130827 Landesbischof 2Der besinnliche Auftakt am Morgen hätte idyllischer kaum ausfallen können. Im sommerlichen Schulpark feierte Bischof Meister unter alten Baumbeständen mit der ganzen Schülerschaft und dem Kollegium die Ordination der neuen Schulpastorin Dr. Birke Siggelkow-Berner. Schulband und Schulchor steuerten musikalische Einlagen bei, und alle Klassensprecher bildeten schließlich einen großen Kreis um die sichtlich gerührte Schulpastorin, als der Bischof den Ordinationssegen sprach.

 

Das Schulgelände und die inhaltliche Konzeption des staatlich anerkannten Gymnasiums in Trägerschaft der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover lernte der Bischof dann auf zweierlei Weise kennen. Bei einem Rundgang mit Unterrichtsbesuchen und im persönlichen Gespräch mit der Schulleitung. Hier erläuterte Gerhard Wittkugel neue Lernformen wie 80-Minuten -Unterrichtseinheiten, den PGS-Lernfonds und die wählbaren Profile seines Gymnasiums. Wittkugel ging auch darauf ein, dass mehr als die Hälfte der aktuell 940 Schüler aus dem Landkreis Holzminden stammt. Die Schuldebatte im Nachbarkreis verfolge man in Dassel daher sehr aufmerksam. „Wir bieten uns an, wollen dem Kreis Holzminden aber keine Schüler wegnehmen", formulierte es der Schulleiter.
20130827 Landesbischof 3Für die christlich-evangelisch Ausrichtung des Hauses fand er ähnliche Worte. „Wir bieten unsere Werteorientierung an, haben aber keinen missionarischen Auftrag." Auch wenn an der PGS der Religionsunterricht für alle Schüler –  unabhängig von der Glaubensrichtung - verpflichtend sei. Beim abschließenden Gang über das Schulgelände, durch das Internat und schließlich durch den Schulwald merkte der Landesbischof, dass seie Worte der morgendlichen Predigt für die PGS passend gewählt waren. "Für mich", so hatte Ralf Meister im Eröffnungsgottesdienst gesagt, "bleibt das Wichtigste an einer Schule, dass es Lehrer gibt, die in ganz persönlicher Verantwortung den Schülern den Weg in das Leben weisen."

Täglicher Anzeiger Holzminden
Fotos:nig
26. August 2013

 

 

20130812 Kirche 2683

110 Schüler der fünften Klassen begaben sich jetzt auf den Weg in die Paul-Gerhardt-Schule. Nach guter Tradition begann der Einschulungstag für sie in der Laurentius-Kirche in Dassel mit einem Gottesdienst. Schüler, Eltern, Großeltern und Lehrer feierten dabei zusammen den Beginn des gemeinsamen Weges, den die Kinder in den kommenden acht Jahren vor sich haben. Am Beispiel der biblischen Figur Abrahams erlebten alle eine stimmige Einführung in das Thema des Tages: »Welchen Weg werde ich in meiner Schulzeit gehen?« Neben den gestaltenden Lehrern Julia Meincke und Dr. Jens Nieschalk trat auch der Schulchor der ehemaligen fünften Klassen unter Leitung von Elizabeth Oer auf. Schulleiter Gerhard Wittkugel begrüßte die neuen Fünftklässler, und er wünschte ihnen für den künftigen Schulweg alles Gute. Auf das Thema Weg bezogen, verdeutlichte er, dass nicht immer alles glatt verlaufe. Mit vielfältigen Möglichkeiten helfe die Schule Schülern und Eltern, schwere Wegstrecken zu meistern und begehbare Pfade zu erreichen.
Schulleiter Gerhard Wittkugel lud die Eltern ebenfalls zur Mitarbeit, zum Vertrauen und zur Kritik ein, denn »nur gemeinsam könne man gute Schule machen.« Nach dem Gottesdienst wurden dann die vier Klassen des fünften Jahrgangs aufgerufen. In diesem Jahr bekommt jede Klasse für die ersten drei Schuljahre zusätzlich zu den zwei Klassenlehrern zwei Schülerpaten aus dem neunten Jahrgang, die den neuen Mitschülern die Eingewöhnung erleichtern und als Wegbereiter bei Fragen und Problemen hilfreich zur Seite stehen sollen. Da sich die Paul-Gerhardt-Schule seit zwei Jahren am deutschlandweiten Projekt der Schulwaldpflanzung und - pflege beteiligt, wurde jeder Klasse der Baum des Jahres - der Wildapfel – überreicht, der in den kommenden Tagen im Schulwald gepflanzt werden soll. Anschließend hieß es, sich auf den neuen Weg zu begeben, weshalb die Schüler mit ihren Lehrern und Mentoren aus der Kirche aus- und in die Paul-Gerhardt-Schule in Dassel einzogen, in der der neue, lange Weg mit einer Entdeckungsreise begann.

Einbecker Morgenpost
10./11. August 2013
Foto: O. Philipp

 

 

Schüler bringen selbstgeschriebenes Stück auf die PGS-Bühne
Dassel (r). Beim Betreten der „Paula“ der Aula des Paulinums der PGS, fällt die ungewöhnliche Anordnung der Stühle auf: Die Zuschauer sitzen sich in zwei „Blöcken“ gegenüber, dazwischen ist ein Mittelgang, der im Laufe des Theaterstücks bespielt wird. Spielort ist neben der Bühne auch der Eingangsbereich, der im Theaterstück einen Fahrstuhl darstellt. Der Zuschauer fühlt sich nicht nur emotional, sondern auch körperlich in die Handlung hineinversetzt.
Die Rahmenhandlung bildet ein durch einen Kommissar (Lehrer Jörg Meincke) durchgeführtes Verhör, bei dem die Handlungspersonen im Raum verteilt ihre Aussagen machen. Diese Antworten werden in Szene gesetzt: Da ist die Familie Hoffmann, die ein ganz „normales“ Leben lebt. Vater Heiko Hoffmann (sehr gut gespielt von Lena Schmidt) geht seiner beruflichen Tätigkeit als Inhaber einer Fahrstuhlfirma nach, während Mutter Marion Hoffmann (überzeugend dargestellt von Annika Tietze) sich um Haushalt und Kinder kümmert.
20130708 TalfahrtZunächst geht alles seinen gewohnten Gang, bis die Konflikte speziell mit der pubertierenden Tochter Mia (Maike Petrik) zunehmen: die „Fünf“ in der Mathearbeit, die neue Frisur, die Kleidung ... alles ist für die Eltern Anlass zur Kritik. Der Vater ist zunehmend aus beruflichen Gründen abwesend, die anderen Familienangehörigen fühlen sich vernachlässigt. Besonders die jüngere Tochter Jule (Henrike Herbst), die oft allein zu Hause ist. Die überforderte Mutter sucht Hilfe bei der dubiosen Vereinigung der „Kosmologen“. Bald muss sie feststellen, dass sie in einen Strudel geraten ist, der sich nicht so einfach stoppen lässt: Die „Kosmologen“ (Hannah Meyer) sind tatsächlich sehr merkwürdig und befremdlich.
Die Handlung spitzt sich zu, als Frau Piccolei, die Sekretärin des Vaters, (Victoria Schreiber) der kleinen Tochter Jule eine „Wünsch-Dir-Was-Perle“ für die Mutter mitgibt. Jule soll sie der Mutter zum Trinken geben, dann werde diese träumen und am nächsten Tag mit ihr spielen.
Zum Schluss wird deutlich, dass der „Kosmologe“ mit der Sekretärin zusammenarbeitet. Als er plötzlich beim Vater im Büro steht und mit vorgehaltener Pistole die Übernahme der Firma verlangt, kommt es zum Schuss, der „Kosmologe“ bricht zusammen.
Die Schülerinnen und Schüler der Theater AG der Paul-Gerhardt-Schule, unter Leitung von Manuela Angerstein und Anke Wurmstädt, haben einmal mehr gezeigt, zu welchen schauspielerischen Leistungen sie in der Lage sind. Bewundernswert ist die Kreativität, ein solches Stück zu entwickeln und auf die Bühne zu bringen.

Täglicher Anzeiger Holzminden
08. Juli 2013
Foto: O. Philipp

 

 

Dassel. Brigitte Bittermann, 54, wurde zum Schuljahresschluss mit einem Gottesdienst aus ihrem Amt als Schulpastorin an der Paul Gerhardt Schule verabschiedet. Sie verlässt nach zehn Jahren Dienst das kirchliche Gymnasium Dassel und wird Gemeindepastorin in der St.Paulus-Gemeinde in Buchholz bei Hamburg.
»Pastorin Bittermann hat sehr gute Arbeit in der PGS Dassel geleistet«, so Superintendent Heinz Behrends, »sie hat Religion unterrichtet, war als Seelsorgerin für die Schülerinnen und Schüler allezeit da und hat sie angeleitet, selbst verantwortet gute Andachten und Gottesdienste zu gestalten«.
»Das waren zehn Jahre gutes und sinnvolles Arbeitsleben«, sagt Pastorin Bittermann über ihren Dienst in Dassel, »als Abschiedslied habe ich mir gewünscht: Gracias a la Vida - Ich danke dem Leben«.
Pastorin Bittermann war nach ihrer Ausbildung ab 1989 Pastorin in Bühle, nach der Elternzeit nahm sie 2003 als Schulpastorin ihren Dienst in Dassel
auf. Sie wechselt aus persönlichen Gründen ihre Stelle.

Einbecker Morgenpost
06. Juli 2013
Ispd

 

 

20130628 TalfahrtDie Schüler der Paul-Gerhardt Schule in Dassel haben sich ein interessantes Thema für ihr Theaterstück ausgesucht: Alles sollte sich um das Thema »Fahrstuhl« drehen. Was dabei heraus kam, ließ sich sehen: ein Drama um eine Familie, wie sie alltäglicher nicht sein kann. Der Vater, Inhaber der Fahrstuhlfirma »Hoch hinaus«, (Lena Schmidt), ist beruflich stark eingebunden. Seine Frau Marion Hoffmann (Annika Tietze) sowie die Töchter Mia und Jule (prima gespielt von Maike Petrik und Henrike Herbst) fühlen sich vernachlässigt. Die zu nehmenden Konflikte mit der pubertierenden Mia überfordern die Familie. Die Mutter sucht Hilfe bei der Vereinigung der »Kosmologen«. Sie nimmt zunächst telefonisch Kontakt auf, um dann persönlich vorstellig zu werden. Etwas seltsam und sehr skurril bahnt sich eine Beziehung zu einem »Kosmologen« an (hervorragend auf die Bühne gebracht von Hannah Meyer), die Verwicklungen werden immer dichter. Als die Sekretärin des Vaters, Frau Piccolei, (überzeugend dargestellt von Victoria Schreiber), ins Spiel kommt, spitzt sich die Handlung zu: Sie gibt der kleinen Jule eine Tablette mit dem Hinweis, dass dieses eine »Wünsch-dir-was-Perle« sei, die Jule der Mutter heimlich zum Trinken reichen solle. Dann würde die Mutter von ihr, Jule, träumen, und am nächsten Tag mit ihr spielen. Jule tut, was ihr der »Kosmologe« sagt. Während die Mutter sich müde nach Einnahme der Tablette aufs Sofa legt, betritt der »Kosmologe« das Büro des Vaters und fordert mit gezogener Pistole die Übernahme der Firma. Dann geht alles ganz schnell: Die Waffe wird vom Vater aus der Hand geschlagen, Jule greift sie sich und zielt auf den »Kosmologen«. Dieser bricht getroffen zusammen. Erst zu diesem Zeitpunkt wird klar, dass Frau Piccolei mit ihm unter einer Decke steckt. Sie fordert Hilfe an, Sanitäter eilen auf die Bühne, Vater und Mia wollen schnell zur Mutter, die aber bereits vom Sanitäter (Maximilian Grube) begleitet in Gewahrsam genommen wird. Der verhörende Kommissar empfängt beide mit dem Hinweis, dass sie von »unseren Leuten« gut betreut werde. Schließlich wird der »Kosmologe«, der den Schusswechsel doch überlebt hat, im Rollstuhl mit Jule an der Hand unter Schutz von Bodyguards (Falk Graubner und Jonas Lühmann) durch den Mittelgang geschoben. Die Verschwörung aller Beteiligten ist klar. Mia und der Vater sacken in sich zusammen, Frau Piccolei bestätigt, dass dieses die angekündigte Rache für Entbehrungen und Liebesentzug in ihrer Kindheit sei. Ein spannendes und packendes Stück haben die Schüler da auf die Bühne gebracht. Gekonnt auch die Rahmenhandlung, die durch ein Verhör des Kommissars (Lehrer Jörg Meincke) dargestellt wurde. Bereichert wurde diese Theateraufführung durch eigens für das Stück geschriebene Lieder von Jan Stahlmann (Gesang und Gitarre) und Licht- und Tontechnik, ausgeführt von Tom Astein und Felix Bannig. Man darf gespannt sein auf die nächste Aufführung im kommenden Schuljahr durch die Theater AG unter der Leitung der Lehrerinnen Manuela Angerstein und Anke Wurmstädt.

Einbecker Morgenpost
28. Juni 2013

Foto: O. Philipp

 

 

20130626 Rote-Karte-gegen-Rechts Mit einem Theaterstück thematisieren PG-Schüler das Thema Rechtsextremismus
Jan Dorfschmidt und Karl-Heinz Emter, der in einem Aussteigerprogramm in Braunschweig arbeitet, diskutierten mit den Schülern.

Aktionstag gegen Rechtsextremismus an der Paul-Gerhardt-Schule
Dassel (sts). Die Idee kam von den Schülern  - Schulleiter Gerhard Wittkugel von der Paul-Gerhardt-Schule freute sich, dass sie einen Aktionstag gegen Rechtsextremismus organisiert hatten. Er dankte vor allem Jan Dorfschmidt und Hauke Hornbostel. Die Schule engagiert sich seit Jahren in dem europäischen Netzwerk »Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage« und stand der Idee der Schüler offen gegenüber.

Angebote gab es für die siebte bis zehnte Jahrgangsstufe. Selbst geschrieben und inszeniert hatten Schüler das Theaterstück »Mit der Räuberleiter aus dem braunen Sumpf – Ausstieg aus der rechten Szene«. Dabei ging es um die braune Verführung, um »unerwünschte Ausländer« und um Verallgemeinerungen: Justin lässt sich verführen, bindet sich an die falschen Freunde, begeht eine Körperverletzung an seinem ausländischen Mitschüler. Am Ende muss er ins Jugendgefängnis, und ihm wird sein falsches Verhalten klar. An die Zuschauer appelliert er deshalb, ihren eigenen Kopf zu benutzten, sich zu informieren und Kritik zu üben.

Die Theaterszenen bildeten den Einstieg in die Diskussion mit Gastreferent Karl-Heinz Emter von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt in Braunschweig. Rechtsextreme Einstellungen gebe es nicht nur am Rand der Gesellschaft, stellte er heraus. Von »Popelbremse und Seitenscheitel« seien die Rechten heute weit entfernt. Man finde sie in jeder Jugendszene – als Hipp-Hopper oder als Sprayer. Dass in der Jugendszene »Neoliberale, die ihr Land lieben« vorkommen, erklärte auch Dorfschmidt.

Gerade Jugendliche suchten nach Orientierung. Und die Rechten böten Lösungen an, die das Leben einfach machten. Schnell könne man in die rechte Szene abrutschen, und ihr wieder zu entkommen sei schwer. Emter riet den Schülern, alles zu hinterfragen: »Solange wir Fragen stellen, hat der braune Sumpf es schwer.« Emter forderte aber auch dazu auf, Aussteigern eine zweite Chance zu geben.

Parallel wurde für die siebte Jahrgangsstufe ein Antirassismus-Training angeboten. Für die Lehrer gab es Buchtipps. Silke Doepner, Koordinatorin des Lokalen Aktionsplanes im Landkreis Northeim  freute sich über das Engagement der Schüler. Ein Video vom Aktionstag gegen Rechtsextremismus findet man unter www.landkreis-northeim.de.

Einbecker Morgenpost
Fotos: Stöckemann
26. Juni 2013

weitere Fotos: O. Philipp

 

 

20130528 Hannover 077 20130528 Hannover 070

Vor kurzem hatten Schüler des zehnten und elften Jahrganges der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel die Möglichkeit, freiwillig an der »Vocatium«- Studienmesse in Hannover teilzunehmen. In einem von Lehrer Braun organisierten Vorbereitungstreffen wurden ihnen die zahlreichen Aussteller vorgestellt, die in Hannover vertreten sein würden, darunter Hochschulen, Unternehmen und andere Organisationen. Für Einzelgespräche durften maximal vier Termine angemeldet werden. So fuhren die Schüler früh morgens zusammen mit den betreuenden Lehrern Braun, Schomburg und Spiegel mit dem Bus zum Messegelände in Hannover. Anschließend war Zeit, die Termine wahrzunehmen, sich an den Ständen der Aussteller zu erkundigen und in spontanen Gesprächen Wissenswertes für die künftige Berufs- oder Studienplanung in Erfahrung zu bringen. Leider waren nicht alle Gesprächstermine zustande gekommen, bedauern Anica Lampe und Lucie Gierke. Es wurden aber rund um die Uhr verschiedene Vorträge von Unternehmen oder Hochschulen angeboten, die sich beispielsweise um das »Studieren allgemein« oder um die »Traumausbildung« drehten. Bei den terminlich festgelegten Einzelgesprächen gingen die verschiedenen Aussteller persönlich auf die Schüler ein, beantworteten ihre Fragen und erzählten von ihrem Unternehmen oder ihrer Hochschule. Die Messe in Hannover war sehr aufschlussreich und informativ für die PGS-Schüler, für einige bot sich sogar die Chance, sich bereits bei einem oder mehreren von ihnen ausgewählten Unternehmen zu bewerben, erklärten die Schüler weiter. Ob man schon eine genaue Vorstellung seines späteren Weges hatte oder nicht, Anregungen und neue Ideen konnte bei dieser Fahrt jeder sammeln. »Uns hat die Messe sehr gefallen. Wir empfehlen jedem, sie das nächste Mal in Hannover zu besuchen und sich persönlich zu informieren.«

Einbecker Morgenpost
28. Mai 2013

 

 

 20130514 Schulschafe
 In Dassel wurden an der Paul-Gerhardt-Schule eigene Schafe angeschafft.

Paul-Gerhardt-Schule in Dassel bekommt Schulschafe

Dassel (nn). „Mäh“ schreit es laut von der saftig grünen Wiese, als dort neugierige Schüler die Neuankömmlinge begrüßen. Die beiden Muttertiere, Josta und Hermine, mit ihren Zwillingen sind Schafe und neuerdings Pflegetiere an der Paul- Gerhardt-Schule in Dassel. „Ziel war und ist es, den Kindern lebendigen Kontakt mit Nutztieren zu ermöglichen“, erzählt Schulleiter Gerhard Wittkugel. „Die Schüler sollen nicht nur lernen, dass die Milch nicht nur aus dem Supermarkt kommt, sondern auch Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt übernehmen.“
Die Idee, Schulschafe anzuschaffen, entstand vor zwei Jahren. Danach begann eine lange Zeit der Planung und der Überlegungen bezüglich der Wiese, des Unterstandes und der organisatorischen Möglichkeiten. Sogar ein Schafteam, bestehend aus zwei Lehrerinnen, Ulrike Schwartz und Maike 20130514 Schulschafe 1Hennecke, dem Hausmeister Herr Hettling sowie zwei AG- Leiterinnen, wurde ins Leben gerufen. Die Pflege für die Schafe soll aber langfristig in Schülerhand übergehen, sodass die Erwachsenen nur noch Ansprechpartner bei Problemen sind. „Schafe gehören zu meinen Lieblingstieren. Und ich finde es toll, dass wir uns darum kümmern können - noch dazu in der Schule“, freut sich Miriam Kirsch. Die Schülerin der Klasse 5c kann gemeinsam mit den Schülern ihrer Jahrgangsstufe sowie den Schülern des sechsten Jahrgangs die Pflege der Tiere übernehmen. „Die Pflege der Schafe ist frei willig, aber das Interesse ist so groß, dass es den Tieren sicher sehr gut bei uns gehen wird“, erzählt die Lehrerin Maike Hennecke.
Bereitgestellt wurden die Schafe von Herrn Borgelt. Der Leineschafzüchter aus Verliehausen steht der Schule auch weiterhin als Berater und Partner zur Seite. Im Winter gehen die Schafe dann zurück in ihr Winterquartier.
Bei Hermine, Josta und ihren Zwillingen handelt es sich um Leineschafe. Diese gehören zu einer bedrohten, alten Haustierrasse, passend zur Grundhaltung der Paul-Gerhardt-Schule als Umweltschule. Da die Zwillinge bis jetzt noch namenlos sind, beginnt nun ein großer Wettbewerb um die Vergabe der Vornamen für die kleinen Schaf-Damen, die nur mit „H“ und „J“ beginnen dürfen.

 

Täglicher Anzeiger Holzminden
14. Mai 2013

Fotos: O. Philipp

 

 

20130513 Abgeordnete fr vier TageEnde April fand das Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion »Zukunftsdialog« in Berlin mit 150 Jugendlichen statt. In Wilhelm Priesmeiers SPD-Bundestagsabgeordneten-Rolle schlüpfte dieses Mal die 16-jährige Sophie Aghte aus Dassel. Bei einem Treffen zuvor lernte der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz seine »Vertreterin« kennen und traf die Gymnasiastin der Paul-Gerhardt-Schule Dassel auch während des Planspiels in Berlin. »Die SPD Bundestagsfraktion setzt mit dem Planspiel auf die Beteiligungsform Jüngerer, um einen neuen und modernen Dialog zwischen Jugend und Politik zu starten. Das Planspiel Zukunftsdialog 2013 ist eine realistische, viertägige Simulation der Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion, und es war interessant zu sehen, wie die Jugend die Fragen der modernen Gesellschaft beantwortet«, erklärte Wilhelm Priesmeier anschließend. Sophie Aghte war bei dem Planspiel Mitglied der Planspielfraktion der SPD. »Dort war ich im Ausschuss >Strategien gegen Rechtsextremismus<. Gemeinsam haben wir einen Antrag erarbeitet, in dem festgestellt wird, dass die Aufklärung gegen den Rechtsextremismus stärker gefördert werden sollte«, berichtet die Gymnasiastin aus Dassel. Dafür haben sie einige Vorschläge sowohl zur praktischen Umsetzung als auch zur Finanzierung erarbeitet: Ein Beispiel dafür sei die Einführung einer Landeszentrale für politische Bildung in jedem Bundesland, berichtet Sophie weiter. »Die Anträge, die wir geschrieben haben, wurden in einer abschließenden Fraktionssitzung abgestimmt. Zudem werden die Anträge, die wir erarbeitet haben, auch den 'echten' Landesregierungen vorgestellt«, erklärt die 16-Jährige, die mit den Teilnehmern viel Spaß gehabt habe. »Wir haben uns alle gut verstanden und nicht nur im Bundestag, sondern auch außerhalb über viele politische Themen diskutiert. Das Treffen mit Wilhelm fand ich auch gut, da ich einfach einmal sehen konnte, wie er im Bundestag arbeitet«, sagte Sophie. Sie kann das Planspiel allen Jugendlichen weiterempfehlen, da es großen Spaß gemacht und auch ihre politische Bildung sehr gefördert habe. »Der große Bonus des Planspiels ist, dass das Ganze einem nicht von Lehrern, sondern von Gleichaltrigen beigebracht wird«, zieht Sophie ihr Fazit zum Zukunftsdialog 2013.

Einbecker Morgenpost
13. Mai 2013

 

 

20130511 Ruderkurs»Alles vorwärts - los! «, unter diesem Motto gingen 13 Schülerinnen und Schüler des elften Jahrgangs der Dasseler Paul-Gerhardt-Schule auf »große Fahrt«. Bereits zum 31. Mal bot die Schule einen Ruderkurs an. Unter der Leitung von Uta Möllers und H. Stern ging es zum Ruderhaus der Uni Göttingen nach Wilhelmshausen-Fuldatal. Eine Woche voller neuer Erfahrungen und theoretischer und praktischer Wissensvermittlung wartete auf die Schüler, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Vor Ort gab es eine kurze Einweisung im Bootshaus, dann ging es in die Boote. Die Ausbildung begann in Gig-Vierern, in den Gig-Zweiern lernten die Teilnehmer das Steuern von Ruderbooten. Die größte Herausforderung stellte das Fahren im Skiff dar. Die Namen der Boote - »Kleiner Satan«, »Purzel« oder »Plumps« - wurden zum Programm, und die Schüler erlebten leidvolle Begegnungen mit dem Wasser. Dank des guten Wetters und einiger Neoprenanzüge wurde ihnen jedoch nicht kalt. Im Lauf der Woche mussten sie die erlernten Fähigkeiten in einigen Prüfungen nachweisen. So standen eine Stilprüfung im Vierer, eine Steuermannprüfung im Zweier und die anspruchsvolle Zeitfahrprüfung im Skiff an. Die Abende verbrachte die Gruppe zusammen im Gemeinschaftsraum bei selbstgekochten Gerichten und ließ die Tage entspannt ausklingen, der Ausgleich zum anstrengenden Rudern. »Trotz Muskelkater und Sonnenbrand können wir sagen, dass es eine rundum gelungene Ruderwoche war, die sicherlich noch lange in unserer Erinnerung bleiben wird«, fassen Nicolas Schmidt, Jaqueline Heinemann, Roberta Müller und
Paul Grotenburg zusammen.

Einbecker Morgenpost
11./12. Mai 2013

 

 

 20130508 Schafe Eule 1
Alles ist vorbereitet, jetzt können die Schafe kommen. Leineschaf-Züchter Werner Borgelt bei der Ankunft mit den drei- und vierjährigen Muttertieren Josta und Hermine und ihrem im März geborenen, noch namenlosen Nachwuchs.

PGS in Dassel startet Schaf-Projekt I Arbeitsgemeinschafen erhalten Mutterschafe mit Nachwuchs

DASSEL (con) - Mit zwei kerngesunden Mutterschafen und ihren vier quirligen, erst wenige Wochen alten Lämmern ist an der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel am Montag ein Öko-Projekt mit dem vom Aussterben bedrohten Leineschaf gestartet.
Wir beobachten, dass Schüler heute zu Nutztieren kaum eine Beziehung haben", das gipfele in der Aussage, die Milch komme aus dem Supermarkt…, begründete Schulleiter Gerhard Wittkugel das erste Schaf-Projekt auf dem Schulgelände, für das in den kommenden Jahren die Schüler die alleinige Verantwortung übernehmen sollen. Über Haltung, Fütterung und Krankheiten haben sich zwei Arbeitsgemeinschaften aus den Jahrgängen fünf und sechs mit ihren Lehrerinnen Ulrike Schwartz und Maike Hennecke schlau 20130508 Schafe Eule 2gemacht; ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht der 51-jährige Nebenerwerbslandwirt und Züchter Werner Borgelt aus Verliehausen. Aus seiner Herde von 50 Mutterschafen – allesamt Leineschafe und damit eine alte und gefährdete Haustierrasse - hat er die Tiere für das Projekt in Dassel zur Verfügung gestellt. Sie werden zunächst bis zu den Sommerferien auf dem 50 mal 70 Meter großen Gelände unterhalb des Paulinums bleiben, dann nach Verliehausen gebracht, um anschließend bis zum Beginn der kalten Jahreszeit wieder von den Schülern in Dassel gehegt und gepflegt zu werden. Umringt von den zehn- bis zwölf jährigen Jungen und Mädchen aus den beiden Schaf-Arbeitsgemeinschaften wurden die beiden Muttertiere mit ihren Zwillingen vom Transporter geholt: Am Vortag hatte Borgelt den Tieren noch die Klauen beschnitten, sie einige Tage zuvor immer mal zwei Stunden "angeweidet", damit sie den Futterwechsel vom Stall auf die voll mit Löwenzahn stehende grüne Wiese gut überstehen. Auch Wurmkuren sind unerlässlich für die Tiergesundheit, deshalb demonstrierte der Verliehäuser den Kindern gleich, wie die am besten verabreicht werden. PGS-Hausmeister Olaf Hettling hatte mit Unterstützung der Schüler das Gelände mit einem übermannshohen, auch "wolfssicheren", wie Borgelt lobend hervorhob, Wildgatter aus dem Solling eingezäunt, einen Unterstand gebaut und für eine ordentliche Tränke gesorgt. „Ihr habt Euch mächtig ins Zeug gelegt“, lobte der Landwirt. Seine Tiere würden sich hier sicher wohl fühlen. Das Schaf-Projekt soll, wenn es gut funktioniert, zur Dauereinrichtung an der PGS werden. Die Betreuer gehen davon aus, dass sich aus den Arbeitsgemeinschaften ein harter Kern von zehn Kindern heraus kristallisiert, der mit den Jahren später auch die Anleitung jüngerer Schüler bei der Schafhaltung übernehmen wird.

Die Eule
Fotos: Sürie
08. Mai 2013

 

 

 

Werner Borgelt aus Verliehausen stellt zwei Muttertiere samt vier Töchtern zur Verfügung/ Schaf-AGs haben Weide hergerichtet

 »Oh, sind die süß« - voller Begeisterung begrüßten jetzt die Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs der Paul-Gerhardt-Schule Dassel (PGS) ihre neuen »Haustiere«: die Leineschafe Josta und Hermine mit ihren je zwei Töchtern haben eine neue Heimat auf dem Schulgelände
gefunden.

 

Foto: 2
Werner Borgelt entwurmte die Lämmer, bevor sie auf die Weide gelassen wurden.

 20130508 Schafe EM 1

Dassel (sts). Das 70 mal 50 Meter große Areal nahe dem Schulparkplatz wurde von Hausmeister Olaf Hettling mit einem Wildgatter eingezäunt, vorbereitende Arbeiten übernahmen auch die 30 Schüler der zwei Schaf-AGs unter der Leitung von Ulrike Schwartz und Maike Hennecke. Ein Unterstand schützt die Schafe vor Sonne, Wasser steht bereit. Die Schüler haben am Zaun Hinweisschilder angebracht, dass die Tiere bitte nicht gefüttert werden sollen.
Bevor die Schafe an der Paul-Gerhardt-Schule einziehen konnten, stand eine Menge Recherche-Arbeit an, berichtet Schulleiter Gerhard Wittkugel. Seit Jahren beschäftige man sich mit dem Gedanken der Schafhaltung - in dem Bewusstsein, dass die Schüler immer weniger Beziehungen zu Haus- und Nutztieren haben. Die anderen Ökologie-Projekte der PGS, beispielsweise im Insekten- oder Fledermausschutz werden um die Schafhaltung ergänzt.
Partner der Aktion ist der Nebenerwerbslandwirt Werner Borgelt aus Verliehausen. Er stellte die Leineschafe Josta und Hermine samt dem vierköpfigen Nachwuchs zur Verfügung. Borgelt informierte die Schüler fachgerecht über ihre neuen »Mitbewohner«. Das Leineschaf ist eine alte, robuste Rasse. Alte Rassen wie das Leineschaf sind anspruchslos und somit ideale Partner bei der Offenhaltung und Pflege der Kulturlandschaft. Durch Tritt und selektiven Verbiss trägt das Schaf, wie kein anderes Tier dazu bei, dass sich ökologisch besonders wertvolle Pflanzengesellschaften bilden.

20130508 Schafe EM 2Der heutige Bestand an Herdbuchtieren gilt als extrem aussterbungsgefährdet. Borgelt hat 50 Muttertiere im Zuchtregister und möchte mit seiner Zucht dazu beitragen, diese Rasse zu erhalten.
Die vorerst an die PGS ausgeliehenen sechs Schafe wurden im Beisein der Schüler entwurmt, bevor es auf die Weide ging. Mit Ernährungs- und Verhaltenstipps entließ der Züchter die Tiere. Er freute sich, dass das Weidegelände so »hervorragend« für die Tiere hergerichtet worden war. »Ruhig und gelassen«, riet er, sollten die Schüler mit den Tieren umgehen. Und er hatte eine Aufgabe für die Schüler: Namen für die vier Jungtiere zu finden.
Zunächst bleiben die Schafe bis zu den Sommerferien auf dem PGS-Gelände. Ziel sei aber, dass sie langfristig das Schulleben bereichern und sich aus den AGs eine Kerngruppe herausschält, die sich um das Wohlergehen der Tiere kümmert. Dass man mit Werner Borgelt einen Partner gefunden habe, der Erfahrung habe, freute Wittkugel besonders. Borgelt versprach, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Einbecker Morgenpost
Fotos: Stöckemann
8./9. Mai 2013

 

 

 

Am Bierberg / Pflanztage des sechsten und achten Jahrgang der PGS / Nachhaltiges Projekt / Vielfältiges Untersuchungen

 20130430 Planztage
Schüler des achten Jahrgangs pflanzten Rotbuchen und Traubeneichen.

Unter dem Motto »Unser Schulwald soll wachsen« pflanzten jetzt der sechste und der achte Jahrgang der Paul-Gerhardt-Schule Rotbuchen und Traubeneichen auf ihrem Schulwald-Gelände am Bierberg.

Dassel (sts). Seit 2010 nimmt die Schule an dem Schulwaldprojekt der Stiftung »Zukunft Wald« teil. Nach den Einzäungsarbeiten des Areals wurden im vergangenen Jahr rund 1.000 neue Bäume in Reihen gepflanzt. Die Elsbeeren seien gut angegangen, berichtete Dagmar Schmidt von der Paul-Gerhardt-Schule. Begleitet wird die Arbeit im Schulwald von der Projektgruppe Schulgarten und den Jugendnaturschutzberatern.
An zwei Pflanztagen setzten die Sechst- und Achtklässler nun Rotbuchen und Traubeneichen. »Schön tief«, leitete Franz Hüsing, Direktor der Stiftung »Zukunft Wald«, die Schüler an.
Die Bäume wurden jetzt gruppiert gesetzt, denn so bilde sich in dieser Gruppe das typische Waldklima. Der Schulwald bietet sich an für naturwissenschaftliche Untersuchungen, freut sich Hüsing: Welche Tiere siedeln sich an, welche Pflanzen werden verdrängt, wie wirken sich Nässe- oder Trockenperioden auf das Ökosystem Wald aus, wie sieht die biologische Vielfalt aus - der Untersuchungsspielraum ist groß.
Das Projekt »Schulwälder gegen Klimawandel« stellt Hüsing unter das Motto »Pflanzt nicht Worte, sondern Bäume«. Basierend auf dem Leitsatz »Global denken -lokal handeln« tragen die Projektbeteiligten mit den Aufforstungen aktiv zu der C02-Reduzierung bei und fördern gleichzeitig die biologische Artenvielfalt. Sie leisten damit einen scheinbar kleinen, dennoch sehr wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Und: Die Klimaschutzidee wird durch die landesweite Beteiligung von Schulen über Regionen hinaus weiter verbreitet.
Die Stiftung »Zukunft Wald« ist eine gemeinnützige Waldstiftung. Mit dem Schulwald-Projekt hat sich die Stiftung »Zukunft Wald« den Klima-und Umweltschutz auf ihre Fahnen geschrieben. Mittlerweile 35 Schulen - die Paul-Gerhardt-Schule war die erste - mit rund 15.000 Schülern und 28 Schulwaldstandorten machen mit. Wie Hüsing mitteilte, hat Christian Meyer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen, die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Die Deutsche Unesco-Kommission hat die Stiftung der Niedersächsischen Landesforsten mit ihrem Projekt »Schulwälder gegen den Klimawandel« als Projekt der UN-Dekade. »Bildung für nachhaltige Entwicklung« ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

 20130430 Planztage 1060
Franz Hüsing (rechts), Direktor der Stiftung »Zukunft Wald«, freute sich, dass die Paul-Gerhardt-Schüler ihren Wald am Bierberg pflanzen. Mit den Schulwäldern hat die Stiftung ein nachhaltiges Projekt angeschoben.
Fotos: Stöckemann

30. April 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

 

Vortragsreihe »Aus aller Welt - Ehemalige berichten« an der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel / Informatiker Wilhelm Hannemann zu Gast

20130118 Wilhelm Hannemann
 Wilhelm Hannemann informierte in der Aula der PGS. Die Kurssprecher des elften Jahrgangs, Tom Astein, Justin Kahle, Carola Müller, Henrieke Conrad und der Koordinator Manfred Braun bedankten sich.

Wilhelm Hannemann, Abiturjahrgang 1999, setzte die Vortragsreihe »Aus aller Welt« vor dem elften Jahrgang der Paul-Gerhardt-Schule fort. Als Diplom-Informatiker berichtete er über seinen Werdegang und seinen augenblicklichen Forschungsauftrag an der Uni Clausthal. Dabei konnte er den Schülern wertvolle Tipps bei der Wahl ihres Berufes geben.

Dassel (oh). Sein Weg führte über den Wehrdienst in Holzminden, das Informatik-Studium an der TU Clausthal, die Diplomarbeit bei einem Automobilzulieferer in Süddeutschland zurück als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die TU Clausthal. Man sollte nur das studieren beziehungsweise eine Ausbildung machen, wozu man Interesse hätte, war sein Resümee.
Nach einem Pionier der Informatik, Edsgar W. Dijkatra, ginge es in der Informatik genau so wenig um Computer wie in der Astronomie um Teleskope. Hier würde, nach Hannemann, den Schülern ein wesentlicher Aspekt der Informatik vermittelt: Abstraktion, also die Fähigkeit, Dinge oder Fragen auf das Wesentliche zu reduzieren und als Ansatz zur Problemlösung zu nutzen. Die Informatik unterscheidet verschiedene Abstraktionsarten, welche gleichzeitig Teilbereiche des Informatikstudiums darstellen.
Hierzu gab Hannemann einen kurzen Überblick zur Begriffsklärung: Die theoretische Informatik steht im engen Zusammenhang mit der Mathematik, beschäftigt sich mit formalen Sprachen, Informationsrepräsentation und der Frage, was berechenbar ist. Die praktische Informatik umfasst grundlegende Konzepte und Methoden zur Lösung konkreter informatischer Probleme, Programmiersprachen und deren Grammatik, also Informatik als Sprache. Die technische Informatik beschäftigt sich mit den konkreten Abläufen im Computer, hier ergibt sich eine Schnittfläche mit der Elektrotechnik. Die angewandte Informatik befasst sich mit der Lösung von Problemstellungen anderer Wissenschaftsbereiche durch Methoden der Informatik durch Zusammenarbeit.
Bezüglich des Informatikstudiums stellte Hannemann eine Auswahl der besten Universitäten vor. Er verwies darauf, dass verschiedene Universitäten verschiedenen Schwerpunkten nachgehen. Dass Informatik immer mehr an Bedeutung gewinnt, unterstützt die schon bereits heute guten Berufsperspektiven.
Seit 2007 ist Hannemann Mitglied einer internationalen Arbeitsgruppe am Institut für Geotechnik und Markscheidewesen der TU Clausthal. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts konnte er seine Interessen, die Verbindung von Informatik und Photographie, verwirklichen. Er spezialisierte sich in der angewandten Informatik auf den Bereich der Bildverarbeitung. So arbeitet er mit seiner Forschungsgruppe an Computerprogrammen, die dreidimensionale Modelle aus Digitalfotos darstellen können. Für Vermessungen unter Tage, wie etwa im Bergbau, war es ein bahnbrechender Erfolg, dass sie jetzt durch digitale Photographie ergänzt und erleichtert werden können.
Als sehr spannend hob er hervor, dass er die Möglichkeit habe, mit 14 Wissenschaftlern »aus aller Welt«, aus Deutschland, Polen, Iran, China,
Spanien und Äthiopien, zusammen zu arbeiten.

Clara Elenor Brandt, Jahrgang 11

Einbecker Morgenpost
25. April 2013

Fotos: O. Philipp

 

 

20130420 Rotarier Scheckbergabe 3179 900

 

Dass der Rotary-Club Einbeck-Northeim nicht nur eine Schule in Afghanistan unterstützt, sondern auch in der Region, freute Gerhard Wittkugel (links), Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule Dassel. Gemeinsam mit dem Lernfonds-Team mit Thomas Burg (rechts), Petra Graf (Zweite von rechts), Dörte Oppermann (Dritte von rechts) und Sarah Minke (Dritte von links) konnte er vom derzeitigen Präsidenten des Rotary-Clubs, Henning Pferdmenges, einen Scheck über 2.000 Euro für den Lernfonds entgegen nehmen. Der Lernfonds unterstützt Schüler aus Familien mit geringem Einkommen, denn sie können bestimmte Lernchancen nur sehr erschwert oder gar nicht wahrnehmen. Mit diesem Hintergrund gibt es seit dem Schuljahr 2011/2012 den PGS-Lernfonds. Er fördert Schulfahrten jeder Art, die Anschaffung von Lernmitteln, Nachhilfe, Instrumenten- oder Musikunterricht an einer regionalen Musikschule der eigenen Wahl, die Anschaffung von Notebooks, die Legasthenie-/Dyskalkulie-Therapie beziehungsweise die Lese-/Rechtschreibförderung, das Mittagessen in der Schulkantine und Fahrtkosten für die täglichen Fahrten zur Schule. Der Lernfonds speist sich aus schuleigenen Mitteln, Geldern des Fördervereins der PGS und diversen Spenden. Weiter unterstützt die Initiative »Zukunft(s)gestalten« der evangelisch- lutherischen Landeskirche das Projekt. Ein aus Schülern, Eltern und Lehrkräften gemischt besetztes Team plant und organisiert den Lernfonds. Wittkugel freute sich, dass die Rotarier die Schule wahrnehmen würden, denn besonders für eine Schule in freier Trägerschaft sei das wichtig. Er stellte den Betrieb der evangelischen Schule mit ihren rund 950 Schülern vor und bedankte sich für das Engagement der Rotarier für »Kinder in der ganzen Welt«.

Foto: Stöckemann
Einbecker Morgenpost
20./21. April 2013-04-22

 

 

20130415 DreiTagelangVom 20. bis zum 23. April wird Sophie Aghte aus Dassel Wilhelm Priesmeier in der SPD-Bundestagsfraktion »vertreten«. Dann wird die 16-jährige Gymnasiastin bei dem Planspiel »Zukunftsdialog« der SPD-  Bundestagsfraktion nicht nur den Fraktionsvorstand mitsamt Vorsitzenden wählen, sondern auch in einer der sechs Arbeitsgruppen »Bildung und Forschung«, »Demokratie«, »Integration«, »Strategien gegen Rechts«, »Arbeit und Soziales« oder der AG »Familie, Frauen, Senioren und Jugend« Anträge erarbeiten und beraten. »Ziel des Planspiels Zukunftsdialog ist es, jungen Menschen einen Eindruck von der Arbeit einer Fraktion im Deutschen Bundestag zu vermitteln«, sagt Wilhelm Priesmeier, der - nach der Premiere im vergangenen Jahr - Sophie als nunmehr zweite »Abgeordnete« die Chance gibt, Politik hautnah zu erleben und vor allem mitzugestalten. Bei einem Treffen lernte der SPD-Bundestagsabgeordnete Priesmeier die PGS-Schülerin näher kennen. Genau das sei der Grund gewesen, weshalb Sophie sich für die Teilnahme am Planspiel beworben habe, erklärt die Schülerin, die die elfte Klasse der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) Dassel besucht. »Es interessiert mich, einmal hinter die Kulissen schauen zu können, politische Themen zu präsentieren und mit anderen darüber zu diskutieren. Das alles im Berliner Reichstagsgebäude zu erleben, macht das Planspiel noch interessanter und realistischer. Das ist was anderes als theoretischer Politikunterricht in der Schule«, freut sich Sophie auf vier ereignisreiche Tage in Berlin mit weiteren 150 Jugendlichen aus ganz Deutschland. Das Handbuch zum »Zukunftsdialog« hat sie schon gelesen, damit sie weiß, was sie in der Arbeitsgruppe erwartet. »Ich bin gespannt, in welcher Arbeitsgruppe ich mitarbeiten darf«, fiebert Sophie ihrem Arbeitseinsatz in Berlin entgegen. Wilhelm Priesmeier ist vor allem wichtig, dass die Jugend in den Parteien und in der Gesellschaft diskutiert. »Höhepunkt der Veranstaltung ist die Vorstellung der Anträge in den realen Arbeitsgruppen der SPD-Bundestagsfraktion. Das ist schon etwas Besonderes, zu sehen, wie Politik zu aktuellen Themen funktioniert«, erklärt Dr. Priesmeier. Sie werde mit großen Erwartungen nach Berlin gehen und mit vielen neuen Erkenntnissen zurück nach Dassel kommen, sind sich Sophie Aghte und der SPD-Bundestagsabgeordnete Priesmeier abschließend einig.

Einbecker Morgenpost
13./14. April 2013

 

 

20130408 Wertpapiere Aktien 400

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einbecker Morgenpost
08. April 2013

 

 

20130408 GoedekeDas Lernfondsteam der Paul-Gerhardt-Schule Dassel hat Martina Gödeke (Mitte) aus der aktiven Mitarbeit verabschiedet. Von den ersten konstituierenden Workshops 2009 über den Lernfonds-Start 2010 bis heute hat sie dem Ganzen wichtige Impulse gegeben und mit vollem Einsatz dazu beigetragen, dass der Lernfonds zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im Dasseler Schulleben geworden ist. Mittlerweile werden jährlich rund 100 Förderanträge von Schülern aus einkommensschwachen Familien bearbeitet. Das Förderangebot reicht von Klassenfahrten über Lernmittel bis hin zum täglichen Mittagessen und umfasst auch Einzelfallhilfen. 2012 konnten drei ganzjährige Musikstipendien vergeben werden, und die ebenfalls im vergangenen Jahr gegründete symbolische Aktiengesellschaft hat gerade die Lernfondsaktien 2013 ausgeschüttet. Eine Institution wie der PGS-Lernfonds kann nicht ohne gemeinsames, ehrenamtliches Engagement von Eltern, Lehrkräften und Schülern erfolgreich wirken. Martina Gödeke beendete ihr langjähriges Engagement für den Lernfonds schweren Herzens aus privaten Gründen, denn das letzte Kind macht gerade Abitur. Ihr vorläufiges Schlusswort ans Team lautete: »Ein gutes Projekt, dem ich immer verbunden bleibe.« Verabschiedet wurde sie von Schulleiter Gerhard Wittkugel (rechts), der ihr für die wertvolle Mitarbeit dankte, von Lernfondssprecher Thomas Burg (links), Elternmitglied Petra Graf (Zweite von links) und Schülermitglied Felix Banning (Zweiter von rechts).

Einbecker Morgenpost
6./7. April 2013

Foto: O. Philipp

 

 

20130318 Frida 0557Das Theaterensemble der Theaterwerkstatt Göttingen konnte wieder einmal mit einer beeindruckenden Inszenierung in der Paul-Gerhardt-Schule aufwarten. Gefördert wird dieses Stück von der Evangelischen Landeskirche, der Hanns-Lilje Stiftung und der Stadt Göttingen sowie dem Verein der Freunde und Förderer der PGS. Das Stück behandelt die Themen Behinderung in der NS-Zeit, Euthanasie und Wert des Lebens. Gespielt wurde »Fridas Weg« unter der Regie von Dorothea Derben für die Jahrgänge 10 und 11 auf der neuen Bühne mit aussagekräftigem Bühnenbild. Die Inszenierung dieses Stückes wurde im Rahmen eines theaterpädagogischen Unterrichtes mit der Klasse 10 D unter der Leitung der Theaterpädagogin Petra Bensaid und Sigrid Städtler und Manuela Angerstein, die in der PGS das Profil Darstellendes Spiel in besonderer Weise unterstützen, besprochen und weiterentwickelt. Frida, eine Kunststudentin mit Handicap (Mosa A. Esse), baut ihre erste Ausstellung auf. In ihren Bildern spielt ihre Behinderung scheinbar keine Rolle. Unerwartet konfrontiert ihre jüngere Schwester Karla (Eva M. Balkenhol) sie mit Aufzeichnungen des Großvaters, der als junger Arzt (Thomas Hof) während der NS-Zeit an der Kindereuthanasie beteiligt war. Obwohl ihr Freund Jannis (Thomas Hof)davon abrät, beginnt Frida mit der Lektüre der Dokumente. Dabei entdeckt sie die Zeichnungen des behinderten Mädchens Annegret (Eva M. Balkenhol), die damals vom Großvater in einer Kinderfachabteilung »behandelt« worden war. Langsam und schmerzlich realisiert Frida, dass ihr Leben in dieser Zeit ebenso gefährdet gewesen wäre wie ihre Kunst. Sie entscheidet sich, ihre Ausstellung um einige kleine Werke zu erweitern. Das Stück verknüpft das Thema Behinderung und Kunst mit Fragen nach der verleugneten Verantwortung der Täter für die Kindereuthanasie in der NS-Zeit. Die Inszenierung will zur aktuellen Diskussion über Inklusion und Wert und Verwertbarkeit von Leben beitragen und hinterließ bei den Zuhörern einen nachhaltigen Eindruck. Nach dem Ende der Veranstaltung hatten sowohl Schüler als auch Lehrkräfte die Möglichkeit, mit den Schauspielern, der Regisseurin und der Theaterpädagogin ins Gespräch zu kommen.

Einbecker Morgenpost
18. März 2013

Foto: O. Philipp

 

 

Beeindruckende Theaterinszenierung in der Paul-Gerhardt-Schule über Kindereuthanasie in der-NS-Zeit

20130315 Frida 0569 tahDassel (r). Euthanasie, Behinderung in der NS-Zeit und der Wert des Lebens waren Themen, die das Theaterensemble der Theaterwerkstatt Göttingen in einer beeindruckenden Inszenierung in der Paul-Gerhardt-Schule aufgegriffen hat. Gefördert wurde dieses Stück von der Evangelischen Landeskirche, der Hanns-Lilje Stiftung und der Stadt Göttingen sowie dem Verein der Freunde und Förderer der PGS.
Gespielt wurde „Fridas Weg“ unter Regie von Dorothea Derben für die Jahrgänge 10 und 11 auf der neuen Bühne in der „Paula“ mit aussagekräftigem Bühnenbild. Die Inszenierung wurde im Rahmen eines theaterpädagogischen Unterrichtes mit der Klasse IOD unter der Leitung der Theaterpädagogin
Petra Bensaid und Sigrid Städtler und Manuela Angerstein, die in der PGS das Profil Darstellendes Spiel in besonderer Weise unterstützen, besprochen und weiterentwickelt.
Frida, eine Kunststudentin mit Handicap (Mosa A. Esse), baut ihre erste Ausstellung auf. In ihren Bildern spielt ihre Behinderung scheinbar keine Rolle. Unerwartet konfrontiert ihre jüngere Schwester Karla (Eva M. Balkenhol) sie mit Aufzeichnungen des Großvaters, der als junger Arzt (Thomas Hof) während der NS-Zeit an der Kindereuthanasie beteiligt war. Obwohl ihr Freund Jannis (Thomas Hof) davon abrät, beginnt Frida mit der Lektüre der Dokumente. Dabei entdeckt sie die Zeichnungen des behinderten Mädchens Annegret (Eva M. Balkenhol), die damals vom Großvater in einer Kinderfachabteilung
„behandelt“  worden war.
Langsam und schmerzlich realisiert Frida, dass ihr Leben in dieser Zeit ebenso gefährdet gewesen wäre wie ihre Kunst. Sie entscheidet sich, ihre Ausstellung um einige kleine Werke zu erweitern.
Das Stück verknüpft das Thema Behinderung und Kunst mit Fragen nach der verleugneten Verantwortung der Täter für die Kindereuthanasie in der NS-Zeit.
Die Inszenierung will zur aktuellen Diskussion über Inklusion und Wert und Verwertbarkeit von Leben beitragen und hinterließ bei den Zuhörern einen nachhaltigen Eindruck.
Nach dem Ende der Veranstaltung hatten sowohl Schüler und Schülerinnen als auch Lehrkräfte die Möglichkeit, mit den Schauspielern, der Regisseurin und der Theaterpädagogin ins Gespräch zu kommen.

Täglicher Anzeiger Holzminden
15. März 2013

Foto: O. Philipp

 

 

20130314 LautsprecheranlageTheateraufführungen, Chorprojekte, Gottesdienste - in der Aula oder Open Air: Die neue leistungsstarke Lautsprecheranlage macht an der PGS in Dassel jetzt vieles möglich. Mit vier Boxen, Stativen, Mischpult und 135 Metern Kabel kann die Veranstaltungstechnik der PGS - die übrigens komplett von Schülern selbst organisiert wird – nun immer den richtigen Sound einstellen. Finanziert haben dieses Projekt die Freunde und Förderer der PGS Dassel mit einer Gesamtsumme von 1.600 Euro. Felix Banning (Veranstaltungstechnik, rechts), Gerhard Wittkugel (Schulleitung, Mitte) und Petra Graf (Förderverein, links) freuen sich über die neue Lautsprecheranlage.

Einbecker Morgenpost
14. März 2013

Foto: O. Philipp

 

 

Aufführungen an der Paul-Gerhardt-Schule I Schüler zeigen großen Einsatz in der Darstellung I Publikum spendet Applaus

Vor kurzem führte die Klasse 6e der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel das Theaterstück »Die  sieben Zwerge erzählen von Schneewittchen«, ein Märchenspiel nach den Gebrüdern Grimm von Sigrid Vorpahl, auf. Viele Schüler, Eltern, Geschwister, Verwandte und Lehrkräfte waren erschienen. Die Klasse, unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Silke Spitze und Elizabeth Oer, studierte das Stück seit Schuljahresbeginn im Fach Darstellendes Spiel ein.

20130309 SchneewittchenDassel (oh). Es gab zwei Besetzungen, um zu ermöglichen, dass jeder Schüler der Klasse mindestens eine Rolle übernehmen konnte. Manche von ihnen haben zwei Rollen einstudiert und bekamen dadurch Gelegenheit, sich in ganz verschiedene Charaktere einzufühlen.
Das Stück war unverkennbar das allen bekannte Märchen der Gebrüder Grimm, doch gab es zahlreiche Veränderungen, die die Zuschauer erheiterten. Die sieben Zwerge, mit lustigen Namen wie Bosso (Maline Rieger, Maik Wagner), Naseweis (Lena Böker, Thomas Janzen), Hicks (Wiebke Wenzel, Alina Riwert), Schnarchi (Ayumi Glass, Wiebke Wenzel), Plumps (Bannes Brümmer), Schmatzi (Ann-Marie Schilling, Maline Rieger) und Nörgel (Chantal Seidel, L. Böker), führten durch das Stück und waren verantwortlich für Bühnenbildwechsel. Das Spielen der Zwerge folgte der Devise »Nomen et Omen« - die Charaktereigenschaften der Zwerge wurden hervorragend von den Schülern dargestellt und manch einer fand sich - wenn auch nur etwas - ertappt.
Es gab Bedienstete im Königspalast: der Schreiber Felix Joel Mely, Isa Brümmer), der Kammerdiener Adalbert (Maximilian Gülzow), das Küchenmädchen Paula (Lea Wiehemeier, Amelie Gruschel) und der Narr August, einstudiert von Jonathan Werner, der leider erkrankt war. Hier zeigten die Schülerinnen Anike Saudhof und Chantal Seidel die Fähigkeit, kurzerhand einzuspringen und die Rolle neu zu besetzen. Die Tanzlehrerin Madame Pasdesdeux (Svenja Gola) war von der bösen Königin (Carla Seitz, Cäcilie Hage) eingestellt, um Schneewittchen (Valerie Bahl, Ann-Marie Waibel) endlich Manieren beizubringen. Als der Spiegel (Alina Riwert, A. Saudhof) der Königin offenbarte, dass sie nicht weiter die Schönste im ganzen Land sei, gab die Königin dem Jäger Hubertus (T. Janzen, Aidan Koplin) den Befehl, Schneewittchen mit in den Wald zu nehmen und zu töten. Wie uns allen bekannt, sollte der Jäger zum Beweis Schneewittchens Herz bringen. Durch die Klugheit Johannas, Köchin und Frau von Hubertus (Lea Warneke, C. Seitz) gelang es den beiden, die Königin mit einem Schweineherz zu täuschen. Aber bald entdeckte die Königin die Täuschung und - wie im Märchen - suchte sie Schneewittchen mehrmals auf, um sie selbst zu töten.
König Ferdinand (A. Koplin, Julian Reimers) bemerkte endlich die wahre Natur seiner zweiten Frau und ging mit dem Jäger und Prinz Edmund (J. Reimers und J. Mély) auf die Suche nach seinem geliebten Kind. Sie fanden Schneewittchen bei den sieben Zwergen, nur augenscheinlich tot. Als Schneewittchen wieder zu Bewusstsein kam, zögerte Prinz Edmund keine Sekunde, ihr einen Heiratsantrag zu machen. »Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!«
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großen Einsatz in der Darstellung, ihre Charaktere waren textsicher und es wurde auch frei improvisiert. Selbst das Publikum wurde spontan mit ins Spiel einbezogen und dankte der Klasse mit einem kräftigen Applaus.

Einbecker Morgenpost
09./10. März 2013

Foto: O. Philipp

 

 

Michelle Ternedde sprach an der Paul-Gerhardt-Schule über ihren interessanten und abwechslungsreichen Lebenslauf


Die Schüler des elften Jahrgangs der Paul-Gerhardt-Schule bekamen bei der Vortragsreihe »Aus aller Welt – Ehemalige berichten« einen Einblick in die globalisierte Welt und in berufliche Perspektiven. Wie in den vergangenen Jahren besuchte eine ehemalige Schülerin die Schule und erzählte von ihrem Leben.
 
20130225 EhemaligeberichtenDassel (oh). Für einen Großteil der Schüler war der Besuch von Michelle Ternedde ein besonderes Erlebnis, da sich viele der Jugendlichen ihre Zukunft äußerst geradlinig vorstellen. Dass dies nicht immer so sein muss, konnte die Referentin eindrucksvoll darlegen. Wichtig sei immer, und dies war der Rat an den Jahrgang, dass man in seinem Beruf zufrieden ist. Es komme auf die eigene Persönlichkeit an, ob man eher geradlinig seinen Weg findet oder andere Pfade sucht, doch sollte auf jeden Fall das Leben in die eigene Hand genommen werden.

Ternedde startete nach ihrem Abitur 1991 mit einer Ausbildung zur Groß-und Außenhandelskauffrau. Dann wurde sie Geschäftsführerin in einem Eventbetrieb und in einem Cateringservice. Später wurde sie selbstständig und gründete ihren, vielleicht noch vielen Einbeckern bekannten, eigenen Laden »Casa« in der Tiedexer Straße. Hier bewies sie ihr Verkaufstalent und vertrieb mediterrane Inneneinrichtung, Accessoires und andere Gegenstände. Nach dem Erfolg im Einzelhandel wollte sie aber Südniedersachsen verlassen und die Welt kennenlernen.
Durch viele Reisen, das Arbeiten in verschiedenen Hotels und schließlich das Studium in Las Cruces, New Mexico, am Dona Ana Community College (USA) verwirklichte sie sich auch diesen Wunsch. Anschließend führte ihr Weg sie nach Mallorca, eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen und das sogenannte »17. Bundesland«.

Für viele Schüler war die Idee, ganz ohne Sicherheit und ohne finanziellen Rückhalt in die weite Welt hinauszuziehen, um ihr Glück zu finden, etwas vollkommen Neues. Durch die Unterstützung einer Freundin konnte Michelle Ternedde in Mallorca nach anfänglichen Schwierigkeiten Fuß fassen. Während der Ski Saison 2001 arbeitete sie auch noch in einem Hotel in Ischgl. Im Anschluss an ihr Studium in den USA lernte sie in einem italienischen Hotel die Landessprache fließend sprechen. Mit diesen vielfältigen Kompetenzen war sie für die italienische Schuhfirma Geox als District Manager die ideale Besetzung, und sie eröffnete in dieser Funktion in Deutschland zahlreiche Läden. Zuletzt managte sie 16 Läden in Deutschland und Amsterdam. Zu dieser Aufgabe gehören Budgetierung, Recruiting, Personal Training, Marktforschungsanalysen und Inventuren an verschiedenen Standorten. Die Bedeutung von Flexibilität und hohem persönlichen Einsatz in einer globalisierten Welt konnte Ternedde den Schülern sehr gut verdeutlichen. Nachdem die Tätigkeit bei der Schufirma aus persönlichen Gründen nicht mehr möglich war, begann sie an ihrem neuen Wohnort in der Pfalz mit einem Internethandel.

Mitnehmen konnten die Schüler aus dem Vortrag, dass eine erfolgreiche Karriere ein hohes Engagement erfordert und viele Wendungen nehmen kann.

Einbecker Morgenpost
25. Februar 2013

 

 

Bei der Busfahrt zur Schule wird manchmal geschubst, beleidigt und geschlagen. Um den tägliche Schulweg für alle stressfreier und sicherer zu machen, gibt es seit 2007 das Projekt »Bus Scout«. Bus Scouts sind speziell ausgebildete Schüler, die an den Haltestellen und während der Busfahrt dafür sorgen, dass Gewalt und Aggressionen keine Chance haben. Bus Scouts erhalten  eine spezielle  Ausbildung, in der sie lernen, wie sie durch rechtzeitiges Eingreifen Stress unter den anderen Schülern verhindern können. In mehreren Schulstunden brachten Jürgen Behrens von der Ilmebahn und Dirk Johanning von der Polizei 17 Schülern des achten Jahrgangs der Paul-Gerhardt-Schule bei, wie sie brenzlige Situationen erkennen, richtig einschätzen und für Beruhigung und Entspannung der Situation sorgen können – ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Den Bus Scout-Ausweis erhielten jetzt David Löwens, Max Arbrecht, Marvin  Twele, Toni Bartkowiak, Roderick Ressmann, Jens Adams, Eva Bieberich, Matthias Nowinski, Nico Gottsmann, Lena Hummel, Jennifer Runge, Ralf Michel, Luca Torni, Christoph Gluth, Nina Wedemeyer, Pia Wiedenbruch und Diana Habermann. Sie sorgen als Fahrzeugbegleiter in Teams für ein besseres Miteinander im Bus. Die Schüler, stellte Johanning fest, gehörten nun zur großen Familie der Bus Scouts. Dass sie die Ausbildung absolviert hätten, freute Schulleiter Gerhard Wittkugel. Als Bus Scout könnten sie auf andere Art als Erwachsene auf ihre Mitschüler einwirken. Und es sei schön, wenn alle an einem Strang ziehen, damit keiner Schaden erleide. Er dankte den Bus Scouts dafür, dass sie Verantwortung übernehmen. Organisiert wurde  die Ausbildung durch Schulsozialarbeiterin Sylke Bosse-Vahsen. Am Ende der Schulzeit erhält jeder Bus Scout ein Zertifikat, das ihm eine ehrenamtliche Tätigkeit  bescheinigt. Dieses Zertifikat kann bei späteren Bewerbungen um einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz genutzt werden, es zeugt von Engagement und gutem sozialen Verhalten.

Einbecker Morgenpost
Foto: Stöckemann  

08. März 2013

 

 

Zugang zur Ideenwelt von Jugendlichen / Variationsbreite in 160 Bildern von 70 jungen Künstlern / Führung am 4. April, ab 18 Uhr
20130304 BilderinderPaulaSchüler der Paul-Gerhardt-Schule präsentieren bis zum 11. April im »Paulinum« Werke, die im Kunstunterricht zum Thema »Kunst - Mensch« entstanden sind.
Fotos: Stöckemann

Fantastische Bilder stellen Schüler der Paul-Gerhardt-Schule zurzeit in der »Paula« auf dem PGS-Gelände aus. 160 Werke von fast 70 jungen Künstlern sind hier zu sehen - alle stehen unter dem Motto »Kunst - Mensch«. Interessierte sind eingeladen, sich die Ausstellung in Begleitung der jungen Künstler am 4. April ab 18 Uhr anzusehen.

Dassel (sts). Bei der Vernissage freute sich Schulleiter Gerhard Wittkugel über die »handwerklich gut gemachten Bilder«, die »ästhetisch einladend« seien. Es sei schön, dass die Schüler im Kunstunterricht Hände, Augen und Herz im Kunstunterricht nutzten, und dafür dankte er den Kunstlehrern.
Kunsthistorikerin Ulla Feiste führte in die Ausstellung ein, zu sehen sind Bilder, die das Motiv »Mensch« in vielfältiger Weise zeigen. Das »Paulinum«, stellte sie fest, sei ein geeigneter Platz für die »Bildende Kunst«. Bisher haben Schüler im Dasseler Rathaus, der Martinskirche in Markoldendorf, einer Einbecker Arztpraxis und in der Dasseler Laurentius-Kirche ausgestellt. Auch waren PGSler beim landesweiten Wettbewerb »Jugend gestaltet« erfolgreich und, haben deshalb in Celle und Salzgitter ausgestellt. Diese umfangreiche Ausstellung aber sei etwas ganz Besonderes. Umso mehr freue sich die Fachschaft Kunst, das »Paulinum« nutzen zu dürfen.
20130304 BilderinderPaula 1Mehr als 160 Bilder in 48 Rahmen von rund 70 Schülern werden gezeigt und bilden dabei einen Querschnitt durch den Kunstunterricht der letzten Monate und alle Jahrgangsstufen - mit Ausnahme des achten Jahrgangs. Einige Arbeiten sind im zweistündigen Unterricht entstanden, andere im künstlerisch-musischen Profil mit fünf Wochenstunden. Diese Altersspanne und entsprechend die künstlerischen und technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten seien in den Arbeiten präsent, erläuterte Feiste. »Gerade diese Spannbreite über alle Klassenstufen hinweg macht eine jahrgangsübergreifende Ausstellung aus.« Die gewählte Hängung nach inhaltlichen Verbindungen zu einzelnen Gruppierungen zusammengefasst, lässt dem Betrachter Spielraum, eigene rote Fäden zu sehen. Dem  Betrachter erschließen sich unterschiedliche Zugänge zu den Ideenwelten der Jugendlichen. »Diese Variationsbreite macht die Ausstellung so spannend und anregend.« Zu sehen seien keine »einfallslosen Pflichtübungen«, sondern Werke mit Hingabe, Engagement und Einsatzbereitschaft. Die gegebenen Impulse hätten bei den Schülern Kreativität entstehen lassen, sie hätten sich über einen längeren Zeitraum, teilweise ringend mit dem Thema, auseinandergesetzt. Ideen wurden entwickelt und verworfen. Bilder entstünden nicht aus dem  Nichts, sondern seien »harte Arbeit«. Denn eine künstlerische Arbeit bedürfe einer guten Planung und Vorbereitung. In einigen Bildern sieht man den Mut des Andersseins. Gewagte Bildkompositionen, überraschende Motive oder die Kombination ungewöhnlicher Techniken finden sich in manchen der ausgestellten Bilder. »Fast ahnt man da heranwachsende Künstlerpersönlichkeiten«, meinte Feiste. Die abwechslungsreiche Vielfalt der Techniken lasse den Betrachter staunen: Gesichter und Gliederpuppen aus Bleistiftzeichnungen, Bildcollagen aus Zeitschriftenmaterialien, Acrylbilder auf Leinwand, gedruckte Bilder, Rötelzeichnungen, Arbeiten mit Wasserfarbe, Kreidezeichnungen, Menschenbilder aus Papier gerissen, Fotografien von Skulpturen aus Alltagsmaterial oder Plakatentwürfe. Alle Werke können dem Thema »Mensch« zugeordnet werden - ein Thema, das in der Kunst großen Stellenwert hat. Man sieht Bilder von Menschen, aber auch Menschenbilder. »In manchen Bildern wird dem Wesen des Menschen nachgespürt, andere beschäftigen sich eher mit der abbildenden Funktion.«
Das Kunstwerk sei nicht einfach ein Ding, es werde zur Mitteilung, zum Statement. So entdecke man in der Ausstellung Bilder, in den das Ordnungsschema in Frage gestellt wird, Bilder, die dem Betrachter eine Projektionsfläche für eigene Interpretationen geben, Bilder, die sich an bekannte Werke anlehnen, Bilder, die mit der Erfahrungswelt spielen. Manches ausgestellte Bild mahne, die Offenheit und Toleranz aufzubringen, das eigene Menschenbild nicht als das einzig gültige anzunehmen. »Wir, die besserwisserischen Erwachsenen haben Anlass, über unseren eigenen Wirklichkeitssinn nachzudenken«, so Feiste. Auch heute brauche man Bilder, um sich ein Bild von der Welt machen zu können. »-Lassen Sie uns Schauende sein.«
Für Musik sorgten bei der Vernissage Jan Stahlmann und Marie Lindner. Der Dank der Aussteller gilt den Hausmeistern, dem Schulassistenten
und den Schulsekretärinnen.

Einbecker Morgenpost
04. März 2013

 

 

20130222AusstellungimPaulinum

An die 130 Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht werden vom 28. Februar bis 12. April 2013 im Paulinum der Paul-Gerhardt-Schule gezeigt. In den Klassen 5 bis 12 sowie den beiden Schwerpunktkursen des künstlerisch-musischen Oberstufenprofils wurde intensiv an Darstellungen zum Thema »Mensch« gearbeitet. Die entstandenen Werke - Gemälde in Acryltechnik, Bleistift- und Kohlezeichnungen, grafische Arbeiten mit Fineliner, daneben Collagen und Pastellkreidebilder, auch Draht- und Papierskulpturen sowie Druckarbeiten - zeigen eine umfassende Bandbreite unterschiedlicher Techniken. Alle Ergebnisse geben dabei einen spannenden und vielschichtigen Einblick in die Sichtweisen Jugendlicher zu dem gewählten Motiv. Trotz Auftragsarbeit folgen die jungen Künstler ihren eigenen Vorstellungen, lassen kreativ Neues und Einzigartiges entstehen. Manche Arbeit fasziniert durch das hervorragende technische Können, andere beeindrucken aufgrund ihrer fantasievollen Gestaltung. Dann erscheint zuerst Bekanntes auf den zweiten Blick verändert und neuinterpretiert. Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 28. Februar um 17 Uhr in der »Paula« auf dem Gelände der Paul-Gerhardt-Schule statt. Einzelne junge Künstler sind anwesend. Der junge Musiker Jan Stahlmann, Schüler des Musikleistungskurses der Paul-Gerhardt-Schule, gestaltet das musikalische Begleitprogramm und wird aus seinem neuen Album spielen. Interessierte sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Führung durch die Ausstellung wird am 4. April um 18 Uhr angeboten. Hierzu melden sich Interessierte bitte im Sekretariat unter
05564/96080 an.

Einbecker Morgenpost
22. Februar 2013

 

 

20130216 ber3000EuroAuch in diesem Jahr gab es an der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) Dassel ein groß angelegtes Chorprojekt. Unter der Leitung der Musikpädagogen Dr. Friedhelm Flamme, Elisabeth Oer, Rolf Paplowski und Anke Wurmstädt sangen verschiedene Klassen, aber auch Eltern und Lehrkräfte in einem gemischten Chor Stücke diverser englischsprachiger Künstler. Dabei wurden für den PGS-Lernfonds, ein Unterstützungsfonds für Schüler aus Familien mit geringem Einkommen, 1.149 Euro gesammelt. Und wie bei den Spendeneinnahmen aus dem Chorprojekt 2012 wird auch dieser Betrag gezielt für die musische Bildung eingesetzt, denn einer der acht Förderbereiche des PGS-Lernfonds besteht in der Förderung außerschulischen Musikunterrichts an regionalen Musikschulen. Auch konnte der PGS-Lernfonds im letzten Schuljahr drei ganzjährige Musikstipendien ermöglichen. Das Lernfondsteam freut sich außerdem darüber, dass die Schülervollversammlung der PGS einen Teil der Einnahmen aus dem Sozialen Tag in Höhe von 2.100 Euro dem PGS-Lernfonds zugewiesen hat Beide Zuwendungen aus Chorprojekt und Sozialem Tag zeigen, dass sich der PGS-Lernfonds als schulisches Hilfeangebot fest etabliert hat. Auf dem Foto übergeben die Musikpädagogen Dr. Friedhelm Flamme (links), Elisabeth Oer, Rolf Paplowski (Zweiter von rechts) und Anke Wurmstädt (fehlend) die Spenden aus dem Chorprojekt an die Mitglieder des Lernfondsteams Dr. Dorothee Wegener (Mitte) und Thomas Burg (rechts).

Einbecker Morgenpost
16./17. Februar 2013

Foto: O. Philipp

 

20130209 PGSChorprojektNach wochenlangen Proben haben Schüler der Paul-Gerhardt-Schule kürzlich im Paulinum, dem Neubau der Paul-Gerhardt-Schule, ein buntes Programm mit Chormusik englischsprachiger Komponisten vorgestellt. Neben ausgewählten Klassen, die von den Musiklehrern Friedhelm Flamme, Elizabeth Oer, Rolf Paplowski und Anke Wurmstädt vorbereitet wurden, sangen auch Lehrer und Eltern in einem eigens dafür zusammengestellten Projektchor mit. Auch Solisten aus den Reihen der Schüler und Lehrer sangen beeindruckende Stücke. Auf dem Programm standen unterschiedliche Werke der berühmten englischen Komponisten Benjamin Britten und John Rutter, des amerikanischen Komponisten und Dirigenten Leonard Bernstein, aber auch Stücke der »Rock-Röhre« Tina Turner und des »King of Pop« Michael Jackson, so dass abwechslungsreicher Musikgenuss garantiert war. Die gebürtige Amerikanerin Elizabeth Oer führte mit Hintergrundinformationen zu den Stücken und Übersetzung der Texte durch das Programm. Die Schüler, die Solisten sowie der Projektchor zeigten große Disziplin und gesangliches Können. In drei Konzerten wurde auch das Publikum von der Sangesfreude ergriffen. Mit großer Freude stellte man am Ende fest, dass über 1.000 Euro zugunsten des PGS-Lernfonds gespendet wurden.

Einbecker Morgenpost
09./10. Februar 2013
Foto: O. Philipp

 

 

20130204 GewinnerdesPlanspielsBoerseDas Planspiel »Börse« der KSN war auch in der letzten Spielperiode wieder ein voller Erfolg. Dabei hat sich nach der Zwischenauswertung der Spielstand noch einmal durchgemischt. Besonders erfolgreich war eine Gruppe der Paul-Gerhardt-Schule Dassel. Die Spielgruppe »bling bling die Aktien springen« unter der Leitung von Janna Groeneveld belegte den ersten Platz unter den KSN-Teams. Der Gruppe gelang es, durch den An- und Verkauf von Aktien ihr fiktives Spielkapital auf 53,143,02 (+6,28 Prozent) zu erhöhen. Der Anlageschwerpunkt lag dabei auf Aktien von Mc Donalds, Adidas und Canon. Im Wertungsbereich der Sekundarstufe 11 gewann die Gruppe» Die Aktienjäger« von der BBS 1 Northeim mit einem Depotgesamtwert von 52.773,60 Euro unter der Leitung von Pascal Herting. Den Wettbewerb unter den KSN-Auszubildenden gewann in diesem Jahr die Gruppe »Die Börsenaufsicht« um Teamleiter Daniel Richers. Die Gruppe erzielte einen Gesamtdepotwert von 52.046,68 Euro und erlangte damit Platz 37 unter allen teilnehmenden Sparkassen-Auszubildenden in Niedersachen. Die beste Azubi-Gruppe der KSN erhielt einen Bewirtungsgutschein in Höhe von 100 Euro für eine Gemeinschaftsveranstaltung. Die Kreis-Sparkasse Northeim begleitete 79 Spielgruppen mit über 400 Teilnehmern beim Planspiel »Börse« 2012. Während der zehnwöchigen Spielzeit versuchten europaweit 36.642 (bundesweit 35.122) Spielgruppen ihr fiktives Spielkapital von 50.000 Euro in der aktuell turbulenten Börsenzeit zu vermehren. »Der Themenschwerpunkt >Ernährung< hat zusätzlich dazu beigetragen, dass die Teams auch soziale und ökologische Kriterien mit in ihre Kaufentscheidungen einbezogen sowie Vorgänge und Handlungsweisen der Unternehmen kritisch bewertet haben«, sagte Marketing-Referent Michael Eilers der Kreis-Sparkasse Northeim. Im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung übergab Marketing-Referent Michael Eilers den besten KSN-Startern ihre Preise: Für die ersten Plätze der Sekundarstufe I und 11 wurden 200 Euro Siegprämie überreicht. Auch die zweiten und dritte Plätze werden mit je 150 Euro und 100 Euro belohnt. »Das Planspiel >Börse< ist eine hervorragende Gelegenheit spielerisch über >Learning by doing< Erkenntnisse und Wissen rund um die Börse aufzubauen. Die Schüler bekommen die Gelegenheit, sich an den Börsenmarkt heranzutasten und ohne Risiko das Auf und Ab der Börse auszuprobieren«, so Eilers weiter. Wertungsgruppe: Sekundarstufe I. 1. Platz »bling bling die Aktien springen«, Spielgruppenleiterin Janna Groeneveld, Paul-Gerhardt-Schule Dassel, 2. Platz »russisch Roulette«, Spielgruppenleiter Philip Klassen, Paul-Gerhardt-Schule Dassel, 3. Platz »Kartoffel- Makler«, Spielgruppenleiter  Tim Götze, Heinrich-Roth-Schule Bodenfelde. Wertungsgruppe: Sekundarstufe ll: 1. Platz. »Die ,Aktienjäger«, Spielgruppenleiter Pascal Herting, BBS I, Northeim, 2. Platz »Politik KursPG«, Spielgruppehleiter Hauke Hornborstel, Paul-Gerhardt-Schule Dassel, 3. Platz »BörsenCrasher«, Spielgruppenleiter Kevin Berner, BBS I, Northeim. Wertungsgruppe: KSN-Auszubildende, 1. Platz »Die Börsenaufsicht«, Spielgruppenleiter Daniel Richers, 1. Ausbildungsjahr der KSN.

04. Februar 2013
Einbecker Morgenpost

 

20130124 Spende

Die frohe Botschaft kam schon kurz vor Weihnachten- Dr. Dietmar Stahl überraschte die »Freunde & Förderer der Paul-Gerhardt-Schule« mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Dr. Dietmar Stahl, bis Dezember 2012 Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der KWS SAAT AG, spendete wie jedes Jahr einen Teil seiner Aufsichtsratsbezüge für Schulen oder Kindergärten, an denen Kinder von KWS-Kollegen zur Schule gehen beziehungsweise betreut werden. Im Januar folgte• nun die offizielle Scheckübergabe an den Vorstand des Fördervereins. Bei einem Rundgang über das Schulgelände wurde schnell klar, wofür die großzügige Spende eingesetzt werden soll. Während sich im Neubau - dem Paulinum - die kleinen Gymnasiasten über eine wunderbare Raumausstattung und ein modernes Außengelände freuen können, sieht es auf dem Schulhof der Mittel- und Oberstufe ziemlich trist aus. Doch das wird sich in diesem Jahr ändern. Bereits im Frühjahr werden die Bagger anrollen und die Umgestaltung des Schulhofes wird endlich Formen annehmen. Die Kosten für diese Baumaßnahmen obliegen selbstverständlich dem Schulträger - aber bei der Zusatzausstattung ist die Hilfe des Fördervereins gefragt. Und so wurde recht schnell beschlossen, dass die 1.000 Euro in stabile Schulhof-Sitzgelegenheiten investiert werden.

Einbecker Morgenpost
Foto: O. Philipp
24. Januar 2013

 

Abitur - und jetzt? / Schüler der Dasseler Paul-Gerhardt-Schule zu Vorbereitungsseminar in Fürstenberg / Ehemalige berichten

Vor kurzem waren die zehnten Klassen der Dasseler Paul-Gerhardt-Schule in Fürstenberg, um an einem Seminar zur Studien- und Berufswahlvorbereitung teilzunehmen, das von Oliver Sassin organisiert wurde und das ein Modul der Berufs- und Studienorientierung (BSO) an der Schule ist.

20130118 BerufsfindungDassel (oh). Zunächst klärte man in Kleingruppen, die von den Politiklehrern Manfred Braun, Oliver Sassin, Veit Schomburg und Ralf Tost und DAK-Bezirksleiter Robert Schollmeyer geleitet wurden, an welcher Stelle des Berufsfindungsprozesses die einzelnen Schüler standen.
Um persönliche Stärken herauszufinden, wurden verschiedene Übungen durchgeführt. »Bin ich eher praktisch veranlagt oder ein Theoretiker, kann ich systematisieren, Menschen von meinen Ideen begeistern, habe ich oft neue Ideen? Zähle ich mich eher zu den Introvertierten oder Extrovertierten, arbeite ich lieber im Freien oder Labor? Wirke ich auf andere so, wie ich mich selbst einschätze?« - alle diese Aspekte wurden in der Gruppe besprochen und von den anderen Gruppenmitgliedern beurteilt. Darüber hinaus bekam man von Mitschülern Vorschläge für einen möglichen Beruf mitgeteilt, wodurch man erfuhr, zu welchen Tätigkeiten die eigenen Fähigkeiten nach Meinung der Mitschüler passen würden. Begleitet wurde das Seminar auch von dem für die PGS zuständigen Berufsberater Jens Spelzig, der ständig für Fragen von Schülern zur Verfügung stand.
Anschließend folgte eine Präsentation über verschiedene Betriebe der Region. Vertreter der Sparkasse und der Volksbank Einbeck, der Firma König in Einbeck, der VR-Bank Süd-Niedersachsen und der DAK informierten dann über Bewerbungen, Bewerbungsgespräche und -tests. Möglichkeiten einer Ausbildung in diesen Betrieben oder eines dualen Studiums wurden besprochen. Aber auch für die Schüler und Schülerinnen, die nach dem Abitur studieren wollen, gab es neue Einblicke.
Als letzte Station des Tages folgten Gespräche, mit ehemaligen Abiturienten, bei denen die Schüler der PGS Fragen rund um die Themen Studium und Ausbildung stellen konnten. Für die meisten Schüler war dieses informative Gespräch eine Hilfe für die Frage »Abitur - und jetzt?«, es klärte viele Fragen rund um das Studium und die Ausbildung. Die Ehemaligen erläuterten ihren Werdegang nach dem Abitur, sie sagten, warum sie sich entschieden hatten, ein Studium oder eine Ausbildung anzufangen und ob sie diese Entscheidungen weiterempfehlen würden. Die Schüler konnten an diesem Tag viel über Bewerbungen lernen, vor allem aber ihre Stärken und Schwächen besser einschätzen. Außerdem bot sich für alle die Möglichkeit, eigene Fragen zu klären und sich danach zu erkundigen, wie eine Ausbildung abläuft, wie ein Studium und eine eigene Wohnung finanzierbar sind und ob ein Studium überhaupt in Frage kommt. Jeder Schüler der zehnten Klassen der PGS hat an diesem Tag einen weiteren Schritt in der Berufsfindung gemacht.

Anno Torno

Einbecker Morgenpost
18. Januar 2013