20131207 Rechtsanwalt WoelkyRechtsanwalt setzt Vortragsreihe an der PGS fort
Der ehemalige Schüler der Paul-Gerhardt-Schule und jetzige Rechtsanwalt Daniel Wölky berichtetet von seinem Werdegang bei einem Vortrag vor dem elften Jahrgang.


Dassel. Ein mühevolles Jurastudium, keine sofortige Arbeitsplatzgarantie, anspruchsvolle Mandanten und lange Arbeitszeiten hielten Daniel Wölky nicht davon ab, sich seinen Berufswunsch Rechtsanwalt zu erfüllen. Dieses stellte der  ehemalige Schüler der Paul-Gerhardt-Schule in einem Vortrag vor dem elften Jahrgang dar.
Der aus Köln angereiste Fachanwalt für Strafrecht erläuterte den Schülern zuallererst seinen Lebensweg nach dem bestandenen Abitur im Jahr 1995. Nachdem er den damals noch verpflichtenden Zivildienst bis 1996 in Krankenhäusern in Berlin und Göttingen abgeleistet hatte, begann er, obwohl zuerst unentschlossen, sein Jurastudium an der Georg-August- Universität Göttingen. Als er letztendlich nach fünf Jahren im Jahr 2002 sein Jurastudium, in dem er sich auch mit Kriminologie und Rechtsmedizin beschäftigt hatte, erfolgreich abschloss, begann er ein zweijähriges Referendariat am Oberlandesgericht Koblenz. Im Studium spezialisierte er sich insbesondere auf das Strafrecht, da er schon in seiner Jugend die damaligen Strafprozesse mit großem Interesse verfolgte.
Wölky vertiefte in seinem Vortrag ebenso die drei Basiselemente des allgemeinen Jurastudiums: Dazu zählen das Zivilrecht, welches sich mit Streitigkeiten von Zivilpersonen untereinander befasst, das Verwaltungsrecht, das die Gesamtheit aller die staatliche Verwaltung regelnden Rechtssätze beinhaltet, und das Strafrecht, ein Rechtssystem, was Verhaltensweisen normiert und bestimmte Handlungen mit einer Strafe verknüpft. Während des Studiums beschäftigte der ehemalige PGS- Schüler sich zusätzlich an einem kriminologischen Institut mit einem Projekt, dessen Ergebnisse sogar eine Gesetzesänderung herbeiführten. 2005 stieg er mit der Erstzulassung als Rechtsanwalt ins Berufsleben als Partner in einer Sozietät in Berlin ein. Seit Anfang 2012 arbeitet er als Partner in der Kanzlei Gercke/ Wollschläger, einer der Top drei Kanzleien zum Wirtschaftsstrafrecht im Raum Köln. Sein Tätigkeitsgebiet bezieht sich dabei auf organisierte Kriminalität, Kapitaldelikte (Mord- und Totschlag) und das Wirtschaftsstrafrecht.
Interessant wurde dann die Schilderung einzelner Fälle, in der er auch spezielle Verteidigungsstrategien erläuterte. Besondere Aufmerksamkeit erregte bei den Schülern natürlich die teilweise hohe Vergütung, Die Euphorie klang jedoch schnell ab, als Wölky das Thema der Arbeitszeiten und Belastungen aufgriff. So muss von einer hohen Arbeitsbelastung von zwölf Stunden und mehr für erfolgreiche Anwälte ausgegangen werden, sodass natürlich viel Durchhaltevermögen, wie auch schon im Studium, verlangt wird.
Zwar müsse man als Verteidiger relativ moralfrei sein, da Deutschland ein Rechtsstaat sei, allerdings seien auch für ihn persönlich manche Delikte nicht vertretbar. Dazu zählen beispielsweise die Vertretung von Nazis. Unabhängig von der Fachrichtung merkte der Referent an, dass Anstrengungen nicht automatisch zu Erfolg führten. Auch warf er die Frage auf, ob das heutige Studium nicht zu verschult sei, um genügend Lebenserfahrung zu sammeln.

07./08. Dezember 2013
Einbecker Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

 

 

Für die neuen Aktien des Lernfonds der Paul-Gerhardt-Schule
20131227 LernfondsDas Foto zeigt zwei Mitglieder des Lernfonds-Teams, Lehrer Thomas Burg (Zweiter von links) und Oberstufen-Schülerin Kimberley Meyer (Zweite von rechts), mit den drei Gewinnern: Berit Sonnabend (links), Pridon Rabius (Mitte) und Constantin Schott (rechts).

Dassel. Auch im kommenden Jahr gibt das Lernfondsteam der Paul-Gerhardt-Schule Dassel wieder 100er-, 50er- und 25er-Lernfonds-Aktien aus. Und wie in den Jahren davor sind auch diese mit Schülerbildern bedruckt, die im Rahmen eines Kunstwettbewerbs der PGS gewonnen wurden. Drei Bilder aus zahlreichen Einreichungen überzeugten die Jury besonders: »Sonnenuntergang im Hafen« von Pridon Rabius aus der Klasse 8e, »Der 35. Mai« von Constantin Schott aus der 6c und» Regenwald in Gefahr« von Berit Sonnabend aus der 5b. Lernfondsaktien gibt es seit 2012. Die über www.lernfonds.de leicht zu erwerbenden Aktien verstehen sich als attraktives Spendenmedium, das mittlerweile schon Sammler erfreut und auch als Geschenk gern genutzt wird. Jeder Aktienkauf bedeutet direkte Unterstützung einkommensschwacher Familien der PGS hinsichtlich Schulfahrten, Lernmitteln, Mittagessen und anderer Fördermöglichkeiten. Die mit den neuen Motiven bedruckten Aktien 2014 werden der Öffentlichkeit am nächsten Info-Tag der PGS, am 15. Februar 2014, zum ersten Mal vorgestellt.
Wie es sich für eine» Aktiengesellschaft« gehört, werden auch vom Lernfonds regelmäßig »Aktionärsversammlungen« durchgeführt, auf der zusammen mit den Aktionären Investitionen und Innovationen des Lernfonds diskutiert werden. Die erste Versammlung findet im Juli 2014 statt.

27. Dezember 2013
Einbeck Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

 

20131224 Scheckuebergabe Abi 2013 Kenia

Mit dem Ziel, möglichst viel Geld für einen schönen Abiball zu erwirtschaften, starteten die Schüler des Abiturjahrgangs 2013 der Paul-Gerhardt-Schule Dassel in die Oberstufe. Durch zahlreiche Veranstaltungen wie Abipartys, Kuchenverkäufe, eine Blutspende und die Organisation eines Bunten Nachmittages wurde mehr Geld als vermutet eingenommen. Es lag dem Jahrgang am Herzen, dieses zusätzliche Geld sinnvoll einzusetzen. Deswegen entschied er sich dafür, die Summe von 3.500 Euro an den Verein »Schule in Kenia« zu spenden. Zusammen mit dem Schulleiter, Gerhard Wittkugel, konnte der Vorsitzende Martin Rörig freudig den Scheck in der beachtlichen Höhe entgegennehmen, welcher der Partnerschule der PGS, die Goibei -Girls-High-School in Kenia, zugutekommt. Eine besondere Freude war es auch für die Teilnehmerinnen der letzten Fahrt, die neben der Lehrerin Kerstin Brook ganz besonders wissen, wie wichtig und hilfreich die finanzielle Unterstützung vor Ort ist. Dort wird das Geld für verschiedene Umweltprojekte, wie den Bau eines Wehrs für die Trinkwasserversorgung oder die Eindämmung der Erosion eingesetzt. Der Dank geht an alle Beteiligten des Jahrgangs, die neben der Schule viel Zeit und Mühe investierten, um diesen Betrag zu erwirtschaften.

24./25. Dezember 2013
Einbecker Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

20131221 Vorlesewettbewerb 2013Alle sechsten Klassen sind aufgerufen, am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teilzunehmen, woran sich neben rund 600.000 Schüler bundesweit auch diejenigen der Paul-Gerhardt-Schule beteiligen. In Vorentscheiden hatten sich fünf Mädchen gegen ihre Mitschüler durchgesetzt und präsentierten dem gesamten Jahrgang ihre Lesekünste. Ob »Harry Potter«, »Hinter verzauberten Fenstern« oder »Novemberschnee«- vorgestellt wurden die momentanen Lieblingsbücher der Sechstklässlerinnen, aus denen dem Publikum jeweils fünf Minuten lang vorgelesen wurde. Dabei entführten Inga Wendland (6d) als Siegerin, Paulina Scholz (6e) und Lisa Stapel (6a) die Zuhörer in jeweils eigene Welten. Die Mädchen zeigten dabei eine selbstständige und intensive Beschäftigung mit ihren Lektüren und überzeugten die Jury und Mitschüler durch ihre Freude am Lesen und Vorlesen.

21./22. Dezember 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

20131204 Wasserhochbehlter

Das Thema des Seminarfaches »Die Energieformen im Wandel der Zeiten« stand bei den Schülern der Oberstufe der Paul-Gerhard-Schule auf dem Lehrplan, und kurzerhand wurde eine Exkursion zum Trinkwasserbehälter »Andershäuser Weg« der Stadtwerke Einbeck organisiert. So wurden die Schüler sowie Seminarleiter Veit Schomburg und seine Kollegin Petra Pape am Hochbehälter »Andershäuser Weg« von den Mitarbeitern der Stadtwerke Einbeck Wolfgang Peuker und Andreas Biedefeld (Netzbetrieb Gas/Wasser) empfangen und durch den Hochbehälter geführt. Es wurden zahlreiche Fragen der Schüler beantwortet und weitere Informationen zur Trinkwasserversorgung von den Mitarbeitern der Stadtwerke gegeben.

04. Dezember 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

20131129 SchafeJolanthe, Josy, Holly, Pummel und die drei weiteren Lämmer sind ihnen während der Zeit an der Paul-Gerhardt-Schule so richtig ans Herz gewachsen. Was passiert nun mit den Schafen, die in den Wintermonaten an der Dassler Schule nicht ausreichend Nahrung finden würden? Das wollten Celina, Lucia und Marius, die die Natur-pur AG an der PG besuchen, von dem Schäfer Werner Borgelt unbedingt erfahren. Die Lämmer werden einem Zuchtwart vorgestellt, der die Rassemerkmale beurteilt und eine Selektion vornimmt. Das Muttertier darf zum Bock, damit es im Frühjahr erneut Lämmer haben kann, so Borgelt. Zum Abschied übergaben die Nachwuchsschäfer Werner Borgelt eigenhändig angefertigte Namensschilder, und Borgelt versprach diese an seinem Stall in Verliehausen anzubringen. Seit einem halben Jahr haben die AG- Teilnehmer erfahren, dass sich das Leineschaf durch seine Leichtlammigkeit, Robustheit und Marschfähigkeit besonders auszeichnet. Ursprünglich ist das Leineschaf ein »Kind« des Leineberglandes, woher auch der Name stammt. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) hat das Leineschaf im ursprünglichen Typ zur »Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2013« erklärt – umso wichtiger, dass diese extrem gefährdete Tierart an der Paul-Gerhardt- Schule vorübergehend ein neues Zuhause gefunden hatte. Abschließend bedankte sich Borgelt bei den Kindern für die gute Fürsorge seiner Schafe.

30. November 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

 

Informationsabend für Grundschuleltern am 25. November ab 19 Uhr

20131120 BlserklasseDie Musiklehrer der PGS bereiten sich unterstützt vom Schulleiter schon intensiv auf die neue Bläserklasse vor - von links Anke Wurmstädt, Katharina Schmidt, Gerhardt Wittkugel und Rolf Paplowski.

Dassel. Ab Sommer 2014 soll eine fünfte Klasse an der Paul-Gerhardt-Schule als Bläserklasse starten, so planen die Musiklehrer, die sich schon intensiv auf das neue Projekt vorbereiten. In der Bläserklasse lernen alle Kinder ein neues Instrument: Posaune, Trompete, Saxophon, Flöte oder Klarinette. Sie üben in kleinen Gruppen mit dem Instrument umzugehen, Töne zu formen und Melodien zu spielen. Aber auch die ganze Klasse musiziert von Anfang an gemeinsam: Zunächst in einfachen Melodien - später im Jazz- oder Bigband-Sound erleben die Kinder wie es ist, mit vielen anderen zu musizieren. Insgesamt vier Unterrichtsstunden in jeder Woche wird in dieser Klasse Musik gemacht.

Für das Projekt »Bläserklasse« wird es eine längerfristige Kooperation mit der Mendelssohn-Musikschule in Einbeck geben. Deren Leiter, Hans-Jürgen Kampa, ist begeistert: »Wir freuen uns auf eine innovative und besonders konstruktive Zusammenarbeit mit der PGS. Eine Bläserklasse bietet den Kindern einen hervorragenden Rahmen, um gemeinsam zu musizieren. Und durch die ¬Zusammenarbeit von Musiklehrern beider Bildungseinrichtungen, also allgemein bildenden Musiklehrern der PGS und spezialisierten Instru-mentallehrern der Mendelssohn Musikschule, werden wir unserem hohen Anspruch an Qualität in der Ausbildung gerecht - ein zukunftsweisendes Projekt!«

Nach drei Jahren Bläserklasse endet das Klassenprojekt, danach sollen die Jugendlichen die Möglichkeit haben, weiter in einer Bigband zu spielen. »Die Bläserklasse ist eine großartige Möglichkeit, Kinder an die Musik heranzuführen, Ausdauer und Selbstbewusstsein zu entwickeln und eine echte Gemeinschaft zu bilden«, sagt Katharina Schmidt, eine der Initiatorinnen des Projekts.

Am 25. November ab 19 Uhr lädt die Paul-Gerhardt-Schule zu einem Informationsabend  für Eltern jetziger Viertklässler ein. Das Angebot der Schule in allen Profilen wird vorgestellt, auch zur Bläserklasse gibt es nähere Informationen.

20. November 2013
Einbecker Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

 

 

Achter Jahrgang: Tablet-Computer sind jetzt in nahezu allen Unterrichtsfächern im Einsatz
20131114 iPad-KlasseDassel. Schulbuch, Heft und Stift rücken in den Hintergrund, werden aber nicht komplett zur Seite gelegt: Eine achte Klasse der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) Dassel arbeitet jetzt mit iPads. Und das macht den Schülern großen Spaß – mit schnell wischenden Handbewegungen können sie die neue Computer-Generation flink bedienen. Das Pflanzenwachstum in einer Filmsequenz, das Studium von Bewegungsabläufen im Sport, das Versuchsprotokoll in Physik, die graphische Darstellung komplexer Mathe-Aufgaben - in nahezu allen Fächern werden die iPads auf unterschiedliche Weise eingesetzt.
Handy, Internet und Co. bestimmen den Alltag der Schüler. Diese und andere digitale Medien sind in vielen Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen präsent, beeinflussen  so deren Werteentwicklung und prägen ihre Realität. Alle Schüler der PGS lernen ab der fünften Klasse den verantwortungsvollen Umgang mit dem PC, zudem gibt es seit mittlerweile 13 Jahren das Profil der Notebook -Klassen.
Nun hat sich die PGS aufgemacht zur nächsten Computer-Generation 29 Schüler der achten Jahrgangsstufe gehören zur iPad-Klasse. Seit den Herbstferien wird mit dem Gerät gearbeitet: Mind-Maps, die Gestaltung von Text und Bildern für Bücher, englische oder französische Texte samt Sprechproben - der Unterricht geht neue Wege. Die Geräte werden zum Präsentieren, Recherchieren, Berechnen oder auch Kommunizieren eingesetzt.
 Der schnelle und problemlose Wechsel zwischen der Informationsbeschaffung, dem Austausch mit Mitschülern und Lehrkräften, dem Erarbeiten von Arbeitsergebnissen, der Dokumentation und schließlieh der Visualisierung und Ergebnispräsentation scheinen das iPad zum idealen Lernbegleiter zu machen. Durch den problemlosen, drahtlosen Zugang zum Internet steht eine fast unendliche Datenmenge zur Verfügung die es zu verifizieren und zu bewerten gilt. Die PGS möchte den Umgang mit dem Netz nicht dem Zufall überlassen, sondern zum verantwortlichen Umgang beitragen.
Die Lehrer der iPad-Klasse, Sabine Gildenmeister und Martin Spiegel, weisen auf die Fülle der Möglichkeiten des E-Learnings hin. Die Apple-Tablets seien für Schüler und Lehrer komfortabel, die Einsatzmöglichkeiten groß. Lernpsychologisch sei eine Text -Bild –Kombination sehr effektiv, und das sei hier gegeben. Zudem werden auch die Soft-Skills gestärkt, so Spiegel. Materialien und Hausaufgaben können im internen Schulnetz I-Serv bereitgestellt werden, auf das die Kinder auch von zu Hause aus Zugriff haben.
Nebenher werden aber auch die händischen Fertigkeiten der Schüler nicht außer Acht gelassen, so Schulleiter Gerhard Wittkugel. Die Schüler lernten auch, einen Text ohne Rechtschreibprüfung zu meistern oder ein Dreieck per Hand zu zeichnen.
Mit den Notebook-Klassen sei der D-Zug vor 13 Jahren nach Dassel gefahren, jetzt dürfe man den ICE nicht vorbeifahren lassen, meint Birgit Witte, Koordinatorin der Sekundarstufe 1. Da der Andrang für die iPad-Klasse groß war, habe man das Los entscheiden lassen müssen.
Finanziert werden die iPads durch die Schüler. Über die Hälfte der 29 Schüler besaß aber bereits ein solches Gerät. »Am Geld soll es nicht scheitern«, erklärt Wittkugel und hebt bei der Beschaffung des Geräts die Möglichkeit der Unterstützung durch den Lernfonds heraus. Die benötigten Apps zahlt die Schule. Wie Wittkugel erläuterte, wird im späten Frühjahr 2014 überprüft, ob oder wie mit iPad -Klassen fortgefahren werden soll.
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt, dass der uneingeschränkte Zugang zu mobilen Computer-Einheiten sowohl im Unterricht als auch im privaten Umfeld positive Auswirkungen auf die Lernkultur und die Lernleistungen der Schüler hat. Der Erwerb wichtiger Schlüsselkompetenzen im Umgang mit den neuen Medien, aber auch der Ausbau von Kernkompetenzen, wie kooperatives Arbeitsverhalten und der Erwerb lernstrategischen Wissens, könne, so die Studie, in iPad Klassen signifikant verbessert werden. sts

14. November 2013
Einbecker Morgenpost

 

 

 

20131109 Apfelbaum Reformationstag 3944Martin Luther sagte:
»Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.« Zum Gedenken an den Reformator Martin Luther wurde auf dem Schulgelände der Paul-Gerhardt-Schule dieser Apfelbaum gepflanzt. Luther liebte Bäume und erfreute sich an ihnen; so sah er im frischen Grün der im Frühling ausschlagenden Bäume ein Sinnbild für die Auferstehung. Mit diesen Worten pflanzten Schüler und Lehrer der PGS Dassel am Reformationstag auf dem Schulgelände einen Apfelbaum, der an den starken Hoffnungsglauben des großen Wittenberger Reformators erinnern soll. Schüler des Religions-Leistungskurses hatten zuvor den Reformationsgottesdienst gehalten.

09./10. November 2013
Einbecker Morgenpost

Foto: O. Philipp

 

 

PG-Schüler unternahmen Studienfahrt nach Berlin
20131019 Studienfahrt-BerlinBesuche im Bundeskanzleramt, Bundestag und Finanzministerium, viele verschiedene Museen, eine Krimirallye und eine Streetarttour konnten die über 100 Schüler des elften Jahrgangs der PaulGerhardt-Schule Dassel (PGS) während der erlebnisreichen Woche in der Bundeshauptstadt erleben. Begleitet wurden sie von sieben Kurslehrern.
Dassel. Ziel dieser Fahrt war es, Schülern einen Einblick ins politische System der Bundesrepublik zu gewähren und allgemeine Bildungsinhalte, die für die gymnasiale Oberstufe von Bedeutung sind, zu vermitteln. Die Planung hatte auch diesem Jahr wieder Manfred Braun übernommen, dabei wurde das Rahmenprogramm durch spezielle Programmpunkte der jeweiligen Leistungskurse ergänzt. Die Leistungskurslehrer Braun, Dahn, Deppe, Hasse, Helmer, Pape und Spiegel standen den Schülern als Tutoren zur Seite. Gleich nach der Ankunft stand ein Besuch des für seine Antikensammlung bekannten Pergamonmuseums an. Den Schülern wurden anschaulich die Unterschiede zwischen klassischer und hellenistischer Kunst erklärt. Auf die Spuren der deutschen Geschichte kamen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Ein Überblick über die doch so kleine Gruppe von Widerständlern in der Zeit des Nationalsozialismus wurde aufgezeigt. Hier im Bendlerblock, der eine entscheidende Rolle am 20. Juli 1944 spielte, werden verschiedene Richtungen des Widerstandes, von der Swing-Jugend, dem christlichen bis zum kommunistischen Widerstand anschaulich dargestellt. Aber auch die andere Diktatur. in der jüngeren deutschen Geschichte wurde auf der Studienfahrt verdeutlicht. Im Stasigefängnis Hohenschönhausen konnten die PG-Schüler hautnah die Lebensumstände der Gefangenen erlebten, die teilweise wegen unbedeutendster Vergehen gegen die DDR verhaftet und jahrelang inhaftiert wurden. Die grausamen Methoden der Stasi erschütterten alle.
Auch der Besuch im jüdischen Museum war nicht nur durch die beeindruckende Architektur des Amerikaners Daniel Libeskind interessant, da hier nicht nur wie erwartet der Holocaust thematisiert wurde, sondern auch über beispielsweise jüdisches Leben in der Zeit der Aufklärung gesprochen wurde.
Zusätzlich führten die jeweiligen Kurse noch Projekte durch, die zum Teil an spezifische Themeninhalte der Leistungsfächer anknüpften. Dazu gehörten unter anderem ein Besuch im Botanischen Garten, eine Fahrradtour entlang des Wahrzeichen Berlins, der Berliner Mauer, die Besichtigung einer Moschee, des Flughafens Tempelhof und natürlich der Besuch einiger bedeutender Museen wie der Alten Nationalgalerie. Besonderen Anklang bei den Schülern fanden eine Krimirallye in den Hackeschen Höfen und eine Streetarttour durch Berlin-Kreuzberg.
Ebenfalls begeistert waren die Schüler der beiden Politik - Leistungskurse, denen eine Führung durch das Bundeskanzleramt ermöglicht wurde. So erhielten die Schüler einen Einblick in den Alltag von Spitzenpolitikern, wobei auch manche Prominenz  gesichtet wurde, die sich auf dem Weg zur Kanzlerin begab, um Perspektiven einer zukünftigen Regierungskoalition zu besprechen. Nach der überwiegend positiven Resonanz der Schüler und der begleitenden Lehrkräfte können die gesammelten Erfahrungen gut in den Unterricht eingebracht werden.

29. Oktober 2013
Einbecker Morgenpost