Bei der Busfahrt zur Schule wird manchmal geschubst, beleidigt und geschlagen. Um den tägliche Schulweg für alle stressfreier und sicherer zu machen, gibt es seit 2007 das Projekt »Bus Scout«. Bus Scouts sind speziell ausgebildete Schüler, die an den Haltestellen und während der Busfahrt dafür sorgen, dass Gewalt und Aggressionen keine Chance haben. Bus Scouts erhalten  eine spezielle  Ausbildung, in der sie lernen, wie sie durch rechtzeitiges Eingreifen Stress unter den anderen Schülern verhindern können. In mehreren Schulstunden brachten Jürgen Behrens von der Ilmebahn und Dirk Johanning von der Polizei 17 Schülern des achten Jahrgangs der Paul-Gerhardt-Schule bei, wie sie brenzlige Situationen erkennen, richtig einschätzen und für Beruhigung und Entspannung der Situation sorgen können – ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Den Bus Scout-Ausweis erhielten jetzt David Löwens, Max Arbrecht, Marvin  Twele, Toni Bartkowiak, Roderick Ressmann, Jens Adams, Eva Bieberich, Matthias Nowinski, Nico Gottsmann, Lena Hummel, Jennifer Runge, Ralf Michel, Luca Torni, Christoph Gluth, Nina Wedemeyer, Pia Wiedenbruch und Diana Habermann. Sie sorgen als Fahrzeugbegleiter in Teams für ein besseres Miteinander im Bus. Die Schüler, stellte Johanning fest, gehörten nun zur großen Familie der Bus Scouts. Dass sie die Ausbildung absolviert hätten, freute Schulleiter Gerhard Wittkugel. Als Bus Scout könnten sie auf andere Art als Erwachsene auf ihre Mitschüler einwirken. Und es sei schön, wenn alle an einem Strang ziehen, damit keiner Schaden erleide. Er dankte den Bus Scouts dafür, dass sie Verantwortung übernehmen. Organisiert wurde  die Ausbildung durch Schulsozialarbeiterin Sylke Bosse-Vahsen. Am Ende der Schulzeit erhält jeder Bus Scout ein Zertifikat, das ihm eine ehrenamtliche Tätigkeit  bescheinigt. Dieses Zertifikat kann bei späteren Bewerbungen um einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz genutzt werden, es zeugt von Engagement und gutem sozialen Verhalten.

Einbecker Morgenpost
Foto: Stöckemann  

08. März 2013

 

 

Zugang zur Ideenwelt von Jugendlichen / Variationsbreite in 160 Bildern von 70 jungen Künstlern / Führung am 4. April, ab 18 Uhr
20130304 BilderinderPaulaSchüler der Paul-Gerhardt-Schule präsentieren bis zum 11. April im »Paulinum« Werke, die im Kunstunterricht zum Thema »Kunst - Mensch« entstanden sind.
Fotos: Stöckemann

Fantastische Bilder stellen Schüler der Paul-Gerhardt-Schule zurzeit in der »Paula« auf dem PGS-Gelände aus. 160 Werke von fast 70 jungen Künstlern sind hier zu sehen - alle stehen unter dem Motto »Kunst - Mensch«. Interessierte sind eingeladen, sich die Ausstellung in Begleitung der jungen Künstler am 4. April ab 18 Uhr anzusehen.

Dassel (sts). Bei der Vernissage freute sich Schulleiter Gerhard Wittkugel über die »handwerklich gut gemachten Bilder«, die »ästhetisch einladend« seien. Es sei schön, dass die Schüler im Kunstunterricht Hände, Augen und Herz im Kunstunterricht nutzten, und dafür dankte er den Kunstlehrern.
Kunsthistorikerin Ulla Feiste führte in die Ausstellung ein, zu sehen sind Bilder, die das Motiv »Mensch« in vielfältiger Weise zeigen. Das »Paulinum«, stellte sie fest, sei ein geeigneter Platz für die »Bildende Kunst«. Bisher haben Schüler im Dasseler Rathaus, der Martinskirche in Markoldendorf, einer Einbecker Arztpraxis und in der Dasseler Laurentius-Kirche ausgestellt. Auch waren PGSler beim landesweiten Wettbewerb »Jugend gestaltet« erfolgreich und, haben deshalb in Celle und Salzgitter ausgestellt. Diese umfangreiche Ausstellung aber sei etwas ganz Besonderes. Umso mehr freue sich die Fachschaft Kunst, das »Paulinum« nutzen zu dürfen.
20130304 BilderinderPaula 1Mehr als 160 Bilder in 48 Rahmen von rund 70 Schülern werden gezeigt und bilden dabei einen Querschnitt durch den Kunstunterricht der letzten Monate und alle Jahrgangsstufen - mit Ausnahme des achten Jahrgangs. Einige Arbeiten sind im zweistündigen Unterricht entstanden, andere im künstlerisch-musischen Profil mit fünf Wochenstunden. Diese Altersspanne und entsprechend die künstlerischen und technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten seien in den Arbeiten präsent, erläuterte Feiste. »Gerade diese Spannbreite über alle Klassenstufen hinweg macht eine jahrgangsübergreifende Ausstellung aus.« Die gewählte Hängung nach inhaltlichen Verbindungen zu einzelnen Gruppierungen zusammengefasst, lässt dem Betrachter Spielraum, eigene rote Fäden zu sehen. Dem  Betrachter erschließen sich unterschiedliche Zugänge zu den Ideenwelten der Jugendlichen. »Diese Variationsbreite macht die Ausstellung so spannend und anregend.« Zu sehen seien keine »einfallslosen Pflichtübungen«, sondern Werke mit Hingabe, Engagement und Einsatzbereitschaft. Die gegebenen Impulse hätten bei den Schülern Kreativität entstehen lassen, sie hätten sich über einen längeren Zeitraum, teilweise ringend mit dem Thema, auseinandergesetzt. Ideen wurden entwickelt und verworfen. Bilder entstünden nicht aus dem  Nichts, sondern seien »harte Arbeit«. Denn eine künstlerische Arbeit bedürfe einer guten Planung und Vorbereitung. In einigen Bildern sieht man den Mut des Andersseins. Gewagte Bildkompositionen, überraschende Motive oder die Kombination ungewöhnlicher Techniken finden sich in manchen der ausgestellten Bilder. »Fast ahnt man da heranwachsende Künstlerpersönlichkeiten«, meinte Feiste. Die abwechslungsreiche Vielfalt der Techniken lasse den Betrachter staunen: Gesichter und Gliederpuppen aus Bleistiftzeichnungen, Bildcollagen aus Zeitschriftenmaterialien, Acrylbilder auf Leinwand, gedruckte Bilder, Rötelzeichnungen, Arbeiten mit Wasserfarbe, Kreidezeichnungen, Menschenbilder aus Papier gerissen, Fotografien von Skulpturen aus Alltagsmaterial oder Plakatentwürfe. Alle Werke können dem Thema »Mensch« zugeordnet werden - ein Thema, das in der Kunst großen Stellenwert hat. Man sieht Bilder von Menschen, aber auch Menschenbilder. »In manchen Bildern wird dem Wesen des Menschen nachgespürt, andere beschäftigen sich eher mit der abbildenden Funktion.«
Das Kunstwerk sei nicht einfach ein Ding, es werde zur Mitteilung, zum Statement. So entdecke man in der Ausstellung Bilder, in den das Ordnungsschema in Frage gestellt wird, Bilder, die dem Betrachter eine Projektionsfläche für eigene Interpretationen geben, Bilder, die sich an bekannte Werke anlehnen, Bilder, die mit der Erfahrungswelt spielen. Manches ausgestellte Bild mahne, die Offenheit und Toleranz aufzubringen, das eigene Menschenbild nicht als das einzig gültige anzunehmen. »Wir, die besserwisserischen Erwachsenen haben Anlass, über unseren eigenen Wirklichkeitssinn nachzudenken«, so Feiste. Auch heute brauche man Bilder, um sich ein Bild von der Welt machen zu können. »-Lassen Sie uns Schauende sein.«
Für Musik sorgten bei der Vernissage Jan Stahlmann und Marie Lindner. Der Dank der Aussteller gilt den Hausmeistern, dem Schulassistenten
und den Schulsekretärinnen.

Einbecker Morgenpost
04. März 2013

 

 

20130222AusstellungimPaulinum

An die 130 Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht werden vom 28. Februar bis 12. April 2013 im Paulinum der Paul-Gerhardt-Schule gezeigt. In den Klassen 5 bis 12 sowie den beiden Schwerpunktkursen des künstlerisch-musischen Oberstufenprofils wurde intensiv an Darstellungen zum Thema »Mensch« gearbeitet. Die entstandenen Werke - Gemälde in Acryltechnik, Bleistift- und Kohlezeichnungen, grafische Arbeiten mit Fineliner, daneben Collagen und Pastellkreidebilder, auch Draht- und Papierskulpturen sowie Druckarbeiten - zeigen eine umfassende Bandbreite unterschiedlicher Techniken. Alle Ergebnisse geben dabei einen spannenden und vielschichtigen Einblick in die Sichtweisen Jugendlicher zu dem gewählten Motiv. Trotz Auftragsarbeit folgen die jungen Künstler ihren eigenen Vorstellungen, lassen kreativ Neues und Einzigartiges entstehen. Manche Arbeit fasziniert durch das hervorragende technische Können, andere beeindrucken aufgrund ihrer fantasievollen Gestaltung. Dann erscheint zuerst Bekanntes auf den zweiten Blick verändert und neuinterpretiert. Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 28. Februar um 17 Uhr in der »Paula« auf dem Gelände der Paul-Gerhardt-Schule statt. Einzelne junge Künstler sind anwesend. Der junge Musiker Jan Stahlmann, Schüler des Musikleistungskurses der Paul-Gerhardt-Schule, gestaltet das musikalische Begleitprogramm und wird aus seinem neuen Album spielen. Interessierte sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Führung durch die Ausstellung wird am 4. April um 18 Uhr angeboten. Hierzu melden sich Interessierte bitte im Sekretariat unter
05564/96080 an.

Einbecker Morgenpost
22. Februar 2013

 

 

20130216 ber3000EuroAuch in diesem Jahr gab es an der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) Dassel ein groß angelegtes Chorprojekt. Unter der Leitung der Musikpädagogen Dr. Friedhelm Flamme, Elisabeth Oer, Rolf Paplowski und Anke Wurmstädt sangen verschiedene Klassen, aber auch Eltern und Lehrkräfte in einem gemischten Chor Stücke diverser englischsprachiger Künstler. Dabei wurden für den PGS-Lernfonds, ein Unterstützungsfonds für Schüler aus Familien mit geringem Einkommen, 1.149 Euro gesammelt. Und wie bei den Spendeneinnahmen aus dem Chorprojekt 2012 wird auch dieser Betrag gezielt für die musische Bildung eingesetzt, denn einer der acht Förderbereiche des PGS-Lernfonds besteht in der Förderung außerschulischen Musikunterrichts an regionalen Musikschulen. Auch konnte der PGS-Lernfonds im letzten Schuljahr drei ganzjährige Musikstipendien ermöglichen. Das Lernfondsteam freut sich außerdem darüber, dass die Schülervollversammlung der PGS einen Teil der Einnahmen aus dem Sozialen Tag in Höhe von 2.100 Euro dem PGS-Lernfonds zugewiesen hat Beide Zuwendungen aus Chorprojekt und Sozialem Tag zeigen, dass sich der PGS-Lernfonds als schulisches Hilfeangebot fest etabliert hat. Auf dem Foto übergeben die Musikpädagogen Dr. Friedhelm Flamme (links), Elisabeth Oer, Rolf Paplowski (Zweiter von rechts) und Anke Wurmstädt (fehlend) die Spenden aus dem Chorprojekt an die Mitglieder des Lernfondsteams Dr. Dorothee Wegener (Mitte) und Thomas Burg (rechts).

Einbecker Morgenpost
16./17. Februar 2013

Foto: O. Philipp

 

20130209 PGSChorprojektNach wochenlangen Proben haben Schüler der Paul-Gerhardt-Schule kürzlich im Paulinum, dem Neubau der Paul-Gerhardt-Schule, ein buntes Programm mit Chormusik englischsprachiger Komponisten vorgestellt. Neben ausgewählten Klassen, die von den Musiklehrern Friedhelm Flamme, Elizabeth Oer, Rolf Paplowski und Anke Wurmstädt vorbereitet wurden, sangen auch Lehrer und Eltern in einem eigens dafür zusammengestellten Projektchor mit. Auch Solisten aus den Reihen der Schüler und Lehrer sangen beeindruckende Stücke. Auf dem Programm standen unterschiedliche Werke der berühmten englischen Komponisten Benjamin Britten und John Rutter, des amerikanischen Komponisten und Dirigenten Leonard Bernstein, aber auch Stücke der »Rock-Röhre« Tina Turner und des »King of Pop« Michael Jackson, so dass abwechslungsreicher Musikgenuss garantiert war. Die gebürtige Amerikanerin Elizabeth Oer führte mit Hintergrundinformationen zu den Stücken und Übersetzung der Texte durch das Programm. Die Schüler, die Solisten sowie der Projektchor zeigten große Disziplin und gesangliches Können. In drei Konzerten wurde auch das Publikum von der Sangesfreude ergriffen. Mit großer Freude stellte man am Ende fest, dass über 1.000 Euro zugunsten des PGS-Lernfonds gespendet wurden.

Einbecker Morgenpost
09./10. Februar 2013
Foto: O. Philipp

 

 

20130204 GewinnerdesPlanspielsBoerseDas Planspiel »Börse« der KSN war auch in der letzten Spielperiode wieder ein voller Erfolg. Dabei hat sich nach der Zwischenauswertung der Spielstand noch einmal durchgemischt. Besonders erfolgreich war eine Gruppe der Paul-Gerhardt-Schule Dassel. Die Spielgruppe »bling bling die Aktien springen« unter der Leitung von Janna Groeneveld belegte den ersten Platz unter den KSN-Teams. Der Gruppe gelang es, durch den An- und Verkauf von Aktien ihr fiktives Spielkapital auf 53,143,02 (+6,28 Prozent) zu erhöhen. Der Anlageschwerpunkt lag dabei auf Aktien von Mc Donalds, Adidas und Canon. Im Wertungsbereich der Sekundarstufe 11 gewann die Gruppe» Die Aktienjäger« von der BBS 1 Northeim mit einem Depotgesamtwert von 52.773,60 Euro unter der Leitung von Pascal Herting. Den Wettbewerb unter den KSN-Auszubildenden gewann in diesem Jahr die Gruppe »Die Börsenaufsicht« um Teamleiter Daniel Richers. Die Gruppe erzielte einen Gesamtdepotwert von 52.046,68 Euro und erlangte damit Platz 37 unter allen teilnehmenden Sparkassen-Auszubildenden in Niedersachen. Die beste Azubi-Gruppe der KSN erhielt einen Bewirtungsgutschein in Höhe von 100 Euro für eine Gemeinschaftsveranstaltung. Die Kreis-Sparkasse Northeim begleitete 79 Spielgruppen mit über 400 Teilnehmern beim Planspiel »Börse« 2012. Während der zehnwöchigen Spielzeit versuchten europaweit 36.642 (bundesweit 35.122) Spielgruppen ihr fiktives Spielkapital von 50.000 Euro in der aktuell turbulenten Börsenzeit zu vermehren. »Der Themenschwerpunkt >Ernährung< hat zusätzlich dazu beigetragen, dass die Teams auch soziale und ökologische Kriterien mit in ihre Kaufentscheidungen einbezogen sowie Vorgänge und Handlungsweisen der Unternehmen kritisch bewertet haben«, sagte Marketing-Referent Michael Eilers der Kreis-Sparkasse Northeim. Im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung übergab Marketing-Referent Michael Eilers den besten KSN-Startern ihre Preise: Für die ersten Plätze der Sekundarstufe I und 11 wurden 200 Euro Siegprämie überreicht. Auch die zweiten und dritte Plätze werden mit je 150 Euro und 100 Euro belohnt. »Das Planspiel >Börse< ist eine hervorragende Gelegenheit spielerisch über >Learning by doing< Erkenntnisse und Wissen rund um die Börse aufzubauen. Die Schüler bekommen die Gelegenheit, sich an den Börsenmarkt heranzutasten und ohne Risiko das Auf und Ab der Börse auszuprobieren«, so Eilers weiter. Wertungsgruppe: Sekundarstufe I. 1. Platz »bling bling die Aktien springen«, Spielgruppenleiterin Janna Groeneveld, Paul-Gerhardt-Schule Dassel, 2. Platz »russisch Roulette«, Spielgruppenleiter Philip Klassen, Paul-Gerhardt-Schule Dassel, 3. Platz »Kartoffel- Makler«, Spielgruppenleiter  Tim Götze, Heinrich-Roth-Schule Bodenfelde. Wertungsgruppe: Sekundarstufe ll: 1. Platz. »Die ,Aktienjäger«, Spielgruppenleiter Pascal Herting, BBS I, Northeim, 2. Platz »Politik KursPG«, Spielgruppehleiter Hauke Hornborstel, Paul-Gerhardt-Schule Dassel, 3. Platz »BörsenCrasher«, Spielgruppenleiter Kevin Berner, BBS I, Northeim. Wertungsgruppe: KSN-Auszubildende, 1. Platz »Die Börsenaufsicht«, Spielgruppenleiter Daniel Richers, 1. Ausbildungsjahr der KSN.

04. Februar 2013
Einbecker Morgenpost

 

20130124 Spende

Die frohe Botschaft kam schon kurz vor Weihnachten- Dr. Dietmar Stahl überraschte die »Freunde & Förderer der Paul-Gerhardt-Schule« mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Dr. Dietmar Stahl, bis Dezember 2012 Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der KWS SAAT AG, spendete wie jedes Jahr einen Teil seiner Aufsichtsratsbezüge für Schulen oder Kindergärten, an denen Kinder von KWS-Kollegen zur Schule gehen beziehungsweise betreut werden. Im Januar folgte• nun die offizielle Scheckübergabe an den Vorstand des Fördervereins. Bei einem Rundgang über das Schulgelände wurde schnell klar, wofür die großzügige Spende eingesetzt werden soll. Während sich im Neubau - dem Paulinum - die kleinen Gymnasiasten über eine wunderbare Raumausstattung und ein modernes Außengelände freuen können, sieht es auf dem Schulhof der Mittel- und Oberstufe ziemlich trist aus. Doch das wird sich in diesem Jahr ändern. Bereits im Frühjahr werden die Bagger anrollen und die Umgestaltung des Schulhofes wird endlich Formen annehmen. Die Kosten für diese Baumaßnahmen obliegen selbstverständlich dem Schulträger - aber bei der Zusatzausstattung ist die Hilfe des Fördervereins gefragt. Und so wurde recht schnell beschlossen, dass die 1.000 Euro in stabile Schulhof-Sitzgelegenheiten investiert werden.

Einbecker Morgenpost
Foto: O. Philipp
24. Januar 2013

 

Abitur - und jetzt? / Schüler der Dasseler Paul-Gerhardt-Schule zu Vorbereitungsseminar in Fürstenberg / Ehemalige berichten

Vor kurzem waren die zehnten Klassen der Dasseler Paul-Gerhardt-Schule in Fürstenberg, um an einem Seminar zur Studien- und Berufswahlvorbereitung teilzunehmen, das von Oliver Sassin organisiert wurde und das ein Modul der Berufs- und Studienorientierung (BSO) an der Schule ist.

20130118 BerufsfindungDassel (oh). Zunächst klärte man in Kleingruppen, die von den Politiklehrern Manfred Braun, Oliver Sassin, Veit Schomburg und Ralf Tost und DAK-Bezirksleiter Robert Schollmeyer geleitet wurden, an welcher Stelle des Berufsfindungsprozesses die einzelnen Schüler standen.
Um persönliche Stärken herauszufinden, wurden verschiedene Übungen durchgeführt. »Bin ich eher praktisch veranlagt oder ein Theoretiker, kann ich systematisieren, Menschen von meinen Ideen begeistern, habe ich oft neue Ideen? Zähle ich mich eher zu den Introvertierten oder Extrovertierten, arbeite ich lieber im Freien oder Labor? Wirke ich auf andere so, wie ich mich selbst einschätze?« - alle diese Aspekte wurden in der Gruppe besprochen und von den anderen Gruppenmitgliedern beurteilt. Darüber hinaus bekam man von Mitschülern Vorschläge für einen möglichen Beruf mitgeteilt, wodurch man erfuhr, zu welchen Tätigkeiten die eigenen Fähigkeiten nach Meinung der Mitschüler passen würden. Begleitet wurde das Seminar auch von dem für die PGS zuständigen Berufsberater Jens Spelzig, der ständig für Fragen von Schülern zur Verfügung stand.
Anschließend folgte eine Präsentation über verschiedene Betriebe der Region. Vertreter der Sparkasse und der Volksbank Einbeck, der Firma König in Einbeck, der VR-Bank Süd-Niedersachsen und der DAK informierten dann über Bewerbungen, Bewerbungsgespräche und -tests. Möglichkeiten einer Ausbildung in diesen Betrieben oder eines dualen Studiums wurden besprochen. Aber auch für die Schüler und Schülerinnen, die nach dem Abitur studieren wollen, gab es neue Einblicke.
Als letzte Station des Tages folgten Gespräche, mit ehemaligen Abiturienten, bei denen die Schüler der PGS Fragen rund um die Themen Studium und Ausbildung stellen konnten. Für die meisten Schüler war dieses informative Gespräch eine Hilfe für die Frage »Abitur - und jetzt?«, es klärte viele Fragen rund um das Studium und die Ausbildung. Die Ehemaligen erläuterten ihren Werdegang nach dem Abitur, sie sagten, warum sie sich entschieden hatten, ein Studium oder eine Ausbildung anzufangen und ob sie diese Entscheidungen weiterempfehlen würden. Die Schüler konnten an diesem Tag viel über Bewerbungen lernen, vor allem aber ihre Stärken und Schwächen besser einschätzen. Außerdem bot sich für alle die Möglichkeit, eigene Fragen zu klären und sich danach zu erkundigen, wie eine Ausbildung abläuft, wie ein Studium und eine eigene Wohnung finanzierbar sind und ob ein Studium überhaupt in Frage kommt. Jeder Schüler der zehnten Klassen der PGS hat an diesem Tag einen weiteren Schritt in der Berufsfindung gemacht.

Anno Torno

Einbecker Morgenpost
18. Januar 2013