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Die Fünftklässler der PGS pflanzten ihre Bäume

20121022 Schulwald 9957Groß sollen sie werden - nicht nur die Hauptakteure der großen Pflanzaktion der fünf Elsbeeren, sondern auch die Bäume selbst. Vor kurzem haben die Schüler der fünften Klassen der Paul-Gerhardt-Schule ihren Bäumen im Schulwald ihren endgültigen Bestimmungsort gegeben. Nachdem jede Klasse am ersten Schultag vom Schulleiter, Gerhard Wittkugel, ihre Elsbeere, Baum des Jahres, bekommen hat, durften diese nun bei strahlendem Sonnenschein gepflanzt werden. Voller Aufregung gingen alle Fünftklässler mit ihren Klassenlehrern in den zur Paul-Gerhardt-Schule gehörenden Schulwald, um mit Spaten und ausreichend Wasser die Bäume in die Erde zu setzen. Vor Ort verwies der Schulleiter auf die Bedeutung des Schulwaldes - ein Ort zum Forschen und Beobachten soll es werden. Gemeinsam gab er mit den jubelnden Schülern das Zeichen für den bewegenden Augenblick. Die von den Klassen vorher angefertigten Schilder sollen auch in vielen Jahren zeigen, wer hier die ersten Bäume pflanzte.

Foto: O. Philipp
Weitere Fotos: O. Philipp
22. Oktober 2012

 


 

 

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Der Anti-Mobbing-Tag regt Schüler zur Diskussion an

20121018 Anti-Mobbing-Tag 9709Vor kurzem fand an der Paul-Gerhardt-Schule ein Anti-Mobbing-Tag statt. Die Schüler lernten, welche Möglichkeiten sie haben, mit dem Thema »Mobbing« umzugehen. Es gab fünf Workshops, bei denen sie sich informieren konnten. Beteiligt war unter anderem die Polizei Osterode-Northeim, zwei Psychologen der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Landkreises Holzminden, zwei Beamte, der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen, eine Beratungslehrerin und eine Schulsozialarbeiterin der Paul-Gerhardt-Schule und zwei junge Schauspielerinnen vom Weimarer Kultur-Express, die zuvor ein Theaterstück aufführten. Darin ging es um zwei Schülerinnen, Franzi und Laura, die am Anfang wie Freundinnen wirkten, jedoch im Kampf um ihre Schulnoten in einen üblen Wettstreit gerieten. Laura wurde von Franzi gemobbt, so dass zum Schluss des Stücks die Situation eskalierte. Das offene Ende des Stücks regte zur Diskussion an. In den einzelnen Stationen gab es viele Aufgaben: ein Standbild einer Auseinandersetzung herzustellen, einen informativen Film über Mobbing, ein Gespräch mit den Schauspielerinnen über das Theaterstück zu führen. Zudem wurde eine Präsentation über Cybermobbing gezeigt und eine Diskussion über das Thema Stalken geführt. Die Schüler des siebten und achten Jahrgangs empfanden den Anti-Mobbing-Tag als sehr gelungene Veranstaltung.

Jeanette Malderle/Ronja Wehmeyer
Fotos: O. Philipp
18. Oktober 2012

 


 

 

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Dassel macht einen modernen Eindruck auf die polnischen Gäste aus Posen

20121013 DasselmachteinenmodernenEindruckaudiepolnischeGaesteausPosen»Modern« - das war der erste Eindruck, den die polnischen Gäste von Dassel hatten: Zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule sind derzeit 26 polnische Schüler aus Posen. Die 14- bis 16-Jährigen lernen eine Woche die deutsche Lebensart kennen, sie sind in den Familien von Neuntklässlern der PGS untergebracht. Die Woche steht unter der Überschrift »Kunst und Umwelt«. Nach Kennenlernspielen und einem Rundgang durch Dassel wurden die Gäste von Bürgermeister Gerhard Melching empfangen. Er stellte die Stadt Dassel vor, musste aber auch auf den Bevölkerungsrückgang hinweisen. Optimistisch gesehen, bewältige man aber auch als Erster die Probleme, wenn es einen als Ersten treffe. Er prognostizierte, dass sich Dassels Bevölkerungszahl auf rund 9.000 Einwohner um das Jahr 2030 einpendeln werde. Melching sprach auch das deutsch-polnische Verhältnis an, hielt Willy Brandts Kniefall für eine »bedeutsame Geste«. Er hoffte, dass die polnischen Gäste in ihren Gastfamilien auch die Geschichte in den Blick nehmen. Denn nur, wer die Vergangenheit kenne, wisse zu schätzen, wie wichtig es sei, dass es ein Europa ohne Grenzen gebe. Die polnischen Gäste forderte er auf, sich in das Gästebuch der Stadt einzutragen. Neben dem Empfang beim Bürgermeister sieht das Programm für die Schüler den Besuch eines Hochseilgartens, sowie den Besuch im Rammelsberg und in Göttingen vor. Um Wind-und Wassermühlen dreht sich das Projekt, das am Ende des Besuchs steht. Mit einem Abschlussabend werden die Gäste am kommenden Dienstag verabschiedet. Der Gegenbesuch der deutschen Schüler ist für Mai 2013 geplant.

13./14. Oktober 2012
Foto: Stöckemann

 


 

 

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Polnische Schüler sind im Dasseler Rathaus vom Bürgermeister empfangen worden

20120929 PolnischeSchuelerRathausBis zum kommenden Dienstag, 2. Oktober, sind 26 polnische Schüler aus Warschau zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule. Jetzt wurden sie von Bürgermeister Gerhard Melching im Dasseler Rathaus empfangen und aufgefordert, sich ins Gästebuch der Stadt einzutragen. Bürgermeister Melching stellte die Stadt vor, blickte in die Geschichte und nahm die aktuelle Entwicklung in den Blick. Dassel hat mit mangelnden Arbeitsplätzen und einem Bevölkerungsrückgang zu kämpfen. Finanzielle Probleme der Stadt führten zu Sparzwängen in vielen Bereichen. Dass Polen in der europäischen Gemeinschaft angekommen sei, freute den Bürgermeister. Gerade im 20. Jahrhundert hätten die Polen unter den Deutschen leiden müssen, umso wichtiger sei die Entschuldigung gewesen, die der damalige Bundeskanzler Willy Brandt mit seinem Kniefall ausdrückte. Er hoffte, dass es keinerlei Vorbehalte auf beiden Seiten gebe und wünschte den Jugendlichen einen angenehmen Aufenthalt. Bisher haben die polnischen Gäste den Wald und den Wildpark bei Neuhaus kennengelernt. Die Projektauswertung ist bereits erfolgt, das Wochenende verbringen die Schüler in den Gastfamilien, um die deutsche Lebensart kennen zu lernen. Ein Ausflug ins »Sea life« in Hannover und zur Hämelschenburg sowie eine Fahrt auf einer Draisine stehen noch auf dem Programm. Montagabend wird gemeinsam mit den Eltern Abschied gefeiert. Die Verständigung der deutschen und polnischen Jugendlichen funktioniere gut, die polnischen Schüler werden an einer bilingualen Schule unterrichtet und verfügen über gute Deutsch-Kenntnisse, erklärte Lehrerin Kirstin Ernst. Der Gegenbesuch der deutschen Schüler ist für Mai/Juni 2013 geplant.

Foto: Stöckemann
29. September 2012

 


 

 

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Bürgermeister empfängt kenianische Gastschüler

20120915 Brgermeister empfngt kenianische Gastschler 8751

Seit 2002 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen der Paul-Gerhardt-Schule und der Goibei-Girls-High-School in Kenia. Seit Beginn liegt der Schwerpunkt der Partnerschaft neben dem interkulturellen Lernen in der Umweltbildung, da beide Schulen als Umweltschulen ausgezeichnet wurden. Noch bis Anfang Oktober sind sechs Schüler und zwei Lehrer der Goibei-Girls-High-School zu Gast an der Paul-Gerhardt-Schule. Sie wurden jetzt von Bürgermeister Gerhard Melching im Dasseler Rathaus empfangen und aufgefordert, sich ins Gästebuch der Stadt einzutragen. Im Gegensatz zur afrikanischen Bevölkerung, stellte Melching fest, gebe es im Dasseler Bereich mehr ältere Menschen. Arbeitsplätze seien weggebrochen, die finanzielle Situation der Städte sei schlecht. Günstiger Wohnraum sei vorhanden, und so hofft Melching, dass es ältere Menschen aus den Städten zurück aufs Land zieht. Dann würden im Dienstleistungsbereich neue Arbeitsplätze entstehen. Zudem setze man auf den Tourismus, habe landschaftlich, mit Kletterpark und Wildgehege sowie schönen Städten Einiges zu bieten. Nicht nur an der Entwicklung der Stadt, sondern auch an den demokratischen Strukturen und Umweltthemen waren die Gäste interessiert. Sie sind bei Gastfamilien untergebracht. Während ihrer Zeit in Dassel werden sie an einem Theaterworkshop teilnehmen, der mit Anti-Rassismus-Aktionen verbunden ist. Es werden ein Bauernhof und die Harz-Weser-Werkstätten besucht, Ausflüge in den Harz und nach Hamburg sind geplant. Der Gegenbesuch der deutschen Schüler erfolgt im kommenden Jahr.

Foto: Stöckemann
15. September 2012