Freunde und Förderer der Paul-Gerhardt-Schule e.V.

Der gemeinnützige Verein unterstützt die Schule u.a. durch die Finanzierung besonderer Neuanschaffungen, Exkursionen und Vorhaben.

Evangelisches Internat Dassel e.V.

Die Gründung von Schule und Internat fanden 1946 statt, seit 2006 arbeitet das Internat unabhängig von der Schule. Es besteht jedoch eine pädagogische Einheit. Zurzeit besuchen ca. 40 Schüler das Internat.

Harz-Weser-Werkstätten GmbH, Dassel (HWW)

In den HWW arbeiten über 390 Menschen mit Behinderung. Seit vielen Jahren haben wir eine gemeinsame inklusive Theatergruppe, die einmal im Jahr ein Stück aufführt. Drei Mitarbeiterinnen arbeiten in unseren Cafeterien.

Verein N-21

Die N21 - Initiative verfolgt das Ziel, neue Medien als selbstverständlichen Bestandteil der Lernkultur nutzen zu können.

Netzwerk Eigenverantwortliche Schule

Dieses Netzwerk gründete sich im Rahmen der Einführung der Selbstständigen Schule in Niedersachsen. Partnerschulen: Adolfinum Bückeburg, Matthias-Claudius-Gymnasium Gehrden, Ricarda-Huch-Schule Hannover, Georg-Büchner-Gymnasium Seelze, Scharnhorstgymnasium Hildesheim, Ratsgymasium Stadthagen, Paul-Gerhardt-Schule Dassel

Verbund evangelischer Schulen

Diesem Netzwerk gehören alle evangelischen Schulen der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers an.

Deutsches Theater Göttingen (DT)

Wir sind seit dem 01.02.2015 offiziell Projektschule des Landesprojektes „Schule:Kultur!“, welches vom niedersächsischen Kultus- und Wissenschaftsministerium in Kooperation mit der Stiftung Mercator ins Leben gerufen wurde. Wir beabsichtigen damit, die ästhetische Bildung (Kunst, Musik, Theater) zum Motor für unsere Schulentwicklung zu nutzen.

VR-Bank Südniedersachsen

Wir haben einen Kooperationsvertrag mit der VR-Bank abgeschlossen, der die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit im Bereich Berufsorientierung, Börsenplanspiel und Sponsoring konzeptionell erfasst.

Arbeiterkind.de

Als erstes Gymnasium Niedersachsens hat die PGS mit der Initiative ArbeiterKind eine Kooperationspartnerschaft geschlossen. Wozu? Wer der oder die erste in einer Familie ist, der/ die plant, ein Studium aufzunehmen hat oft besonderen Beratungsbedarf, braucht manchmal finanzielle Unterstützung und hin und wieder einen kleinen Schubser in Sachen Ermutigung, um den Weg in die Hochschulwelt bis zum Abschluss zu gehen.

Ordnung für die Erhebung von Schulgeld für den Besuch der Paul-Gerhardt-Schule, Dassel (Schulgeldordnung – SchulGO)

§ 1

Für den Besuch der Paul-Gerhardt-Schule wird ein Schulgeld als Beitrag der Eltern bzw. der Personensorgeberechtigten zu den Kosten der Schule erhoben. Das Schulgeld ist zur Finanzierung des Betriebs der Paul-Gerhardt-Schule bestimmt, der den schulischen An-forderungen voll entspricht. Das Schulgeld umfasst auch eine Kostenumlage für Lern- und Verbrauchsmittel.

§ 2

(1) Das Schulgeld wird monatlich im Voraus erhoben. Es wird zum 3. eines jeden Monats für den laufenden Monat fällig. In begründeten Einzelfällen können abweichende Zah-lungsfristen vereinbart werden.

(2) Das Schulgeld ist stets bis zum Ablauf des laufenden Schulhalbjahres (31.07. bzw. 31.01. des Kalenderjahres) zu entrichten, auch wenn das Schulverhältnis vor diesem Zeitpunkt endet. Das gilt insbesondere auch für den Fall, dass das Schulverhältnis nach Erreichen eines Schulabschlusses endet. In begründeten Ausnahmefällen kann die Ge-schäftsführung des Schulwerkes bei vorzeitiger Beendigung des Schulverhältnisses auf schriftlichen Antrag des oder der Personensorgeberechtigten Befreiung von der Pflicht zur Schulgeldzahlung nach Satz 1 erteilen. Der Antrag ist über die Schulleitung an die Ge-schäftsführung des Schulwerkes zu richten. Die Schulleitung soll ein Votum abgeben.

3) Bei Aufnahme der Schülerin oder des Schülers in die Schule während des laufenden Schulhalbjahres ermäßigt sich der erste Schulhalbjahresbetrag um ein Sechstel für jeden vor der Aufnahme voll abgelaufenen Monat.    

(4) Für die Dauer eines vorübergehenden schulischen Auslandsaufenthaltes der Schülerin oder des Schülers von mehr als zwei bis zu zwölf Monaten wird kein Schulgeld erhoben. Wird für die Dauer des Auslandsaufenthaltes oder auch sonst ein Gastschüler oder eine Gastschülerin aufgenommen, so ist von den Gasteltern das Schulgeld für diesen oder diese zu zahlen.

§ 3

(1) Das Schulgeld beträgt 300 Euro pro Halbjahr. Das ermäßigte Schulgeld für ein zweites Kind beträgt 240 Euro pro Halbjahr. Für jedes weitere Kind wird kein Schulgeld erhoben.

(2) Das Schulgeld kann auf Antrag in begründeten Ausnahmefällen nach einer besonderen Sozialstaffel ermäßigt oder erlassen werden. Der Antrag mit näherer Begründung und Nachweis ist an die Geschäftsstelle des Evangelischen Schulwerks der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers zu richten.

§ 4

Der Schulträger ist berechtigt, diese Ordnung, insbesondere die Höhe des Schulgeldes mit einer Ankündigungsfrist von drei Monaten zum Beginn eines Schulhalbjahres zu ändern. Über die Änderung des Schulgeldes entscheidet das Kuratorium des Evangelischen Schulwerkes nach Anhörung des Schulvorstandes der Paul-Gerhardt-Schule. Eine Zu-stimmung der Personensorgeberechtigten und der Schülerin oder des Schülers zur Ände-rung des Schulgeldes ist nicht erforderlich.

§ 5

Die Schulgeldordnung in der oben stehenden Fassung tritt am 1. Februar 2012 in Kraft.

 

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PaulGerhardt von E-FroehlichDoch hat es in der Zeit des 30jährigen Krieges bei ihm nicht an Not und Elend gefehlt. Davon singt er im zweiten Vers seines Pilgerliedes, das in Wittenberg entstand:

Was ist mein ganzes Wesen
von meiner Jugend an
als Müh und Not gewesen?
Solang ich denken kann,
hab ich so manchen Morgen,
so manche liebe Nacht
mit Kummer und mit Sorgen
des Herzens zugebracht ...

Das ist der Inhalt seiner harten Jahre in Wittenberg, wo die Pest wütete und viele Opfer forderte. Aber wo er gewohnt hat, das hat sich mit Sicherheit feststellen lassen. Es war im Marktviertel der Lutherstadt Wittenberg in der Collegienstraße, jetzt Nr. 7. Dieses Haus gehörte vom Jahre 1624 ab dem Diakonus Magister August Fleischhauer, der ein Sohn des Wittenberger Stadtmusikus Zachäus Fleischhauer war. Ersterer kam als dreijähriger Knabe mit seinen Eltern nach Wittenberg, war später 53 Jahre Prediger an der Stadtkirche St. Marien und starb im Dezember 1676. In der Familie finden wir nun unseren Paul Gerhardt wieder.
1628 war Paul Gerhardt an der Universität immatrikuliert worden. Ob er nun gleich als Student in diesem Hause gewohnt hat, dafür fehlt der Beweis; dass er aber bei den Kindern seines Wirtes als Informator und dadurch dessen Hausgenosse war, ist gesichert. Es wird Mitte der 30er Jahre gewesen sein; denn Fleischhauers ältester Knabe war 1627 geboren und die anderen Kinder sogar nach 1630. Gerhardts Anwesenheit in Wittenberg fällt in die ersten Notjahre dieses furchtbaren Krieges. Er ist sicher Zeuge gewesen, als Gustav Adolf von Schweden 1631 die Wittenberger Studenten begrüßte, und hat ein Jahr später den Trauerzug und die Feierlichkeiten erlebt, als der Leichnam des großen Königs auf dem Wege nach Schweden durch Wittenberg geführt wurde. Wenn auch die Stadt Wittenberg selbst von den Kriegsgreueln verschont blieb, so hat er doch von den Zerstörungen und Verwüstungen in der Nachbarschaft gehört und sicher auch gesehen. Seine Heimatstadt und sein Vaterhaus waren am 11. April 1637 selbst ein Opfer der schwedischen Rache gegen den abtrünnigen sächsischen Kurfürsten geworden. Mit den aus Gräfenhainichen nach Wittenberg geflüchteten Bewohnern hielt er treue Verbindung; so stand er bei einem Kinde eines Landsmannes, das in Wittenberg getauft wurde, Pate.

Unter den Universitätslehrern seiner Fakultät ragt vor allem Paul Röber hervor. Dieser hatte neben seiner Professur auch das Amt des Generalsuperintendenten des Kurkreises inne und war zugleich Pfarrer an der Stadtkirche. Er wird von seinen Zeitgenossen als ein "besonderer Liebhabers des Gesanges und der Musik" geschildert. Sollte er nicht auf seinen geistesverwandten Schüler großen Einfluss ausgeübt haben? Auch der bekannte Professor der Dichtkunst, August Buchner, der "Vater des Daktylus", gehörte zum Lehrkörper der Leucorea. Welchen bestimmenden Einfluss nun diese beiden Männer auf Paul Gerhardt ausübten und was davon auf seinen späteren Lebensweg befruchtend gewirkt hat, ist nicht bekannt.

Als letztes Zeugnis seiner Anwesenheit in Wittenberg findet sich ein lateinisches Gedicht aus seiner Feder, das zu Ehren seines Freundes bei der Erlangung der Magisterwürde dargebracht wurde. Es war im April des Jahres 1642. Was ihn dann veranlasst hat, von Wittenberg zu scheiden, ist nicht bekannt. 1643 finden wir ihn in Berlin bei dem Hof- und Kammergerichtsadvokaten Andreas Barthold, der später sein Schwiegervater wurde. Hier schrieb er zur Hochzeit einer Tochter seines Wirtes ein deutsches Gedicht.Paul Gerhardt Denkmal

Schon seine Wittenberger Zeit zeigt, dass er der große Liederdichter der evangelischen Kirche werden sollte. "Die wittenbergisch Nachtigall" war wieder auferstanden. Unter diesen Sängern nimmt er den ersten Platz ein, denn seine Lieder finden wir nicht nur in den deutschen Liederbüchern, sondern sie werden noch heute in allen Ländern der Erde gesungen. Wie innig er mit seiner Heimat verbunden war, die ringsumher von den Wäldern der Dübener Heide eingeschlossen lag, davon zeugt sein bekanntes Abendlied "Nun ruhen alle Wälder", das 1647 entstand. 133 Lieder Paul Gerhardts, zu denen die bekanntesten "Befiehl Du Deine Wege" und "O Haupt voll Blut und Wunden" gehören, sind aus Erstdrucken der Jahre 1643 bis 1675 erhalten. Unser neues evangelisches Kirchengesangbuch weist noch 33 Lieder von Paul Gerhardt auf. Kein Liederdichter hat so herzbewegend gesungen wie er, und der große Sebastian Bach hat einen Teil davon vertont.Als aufrechter Kämpfer der lutherischen Sache ließ er sich auch durch das Edikt des damaligen Kurfürsten von Brandenburg, Friedrich Wilhelm, der später der "Große Kurfürst" genannt wurde, nicht beirren. Dieser war bestrebt, Lutheraner und Reformierte miteinander zu vereinen. Alle Religionsauseinandersetzungen waren damit verboten, und Paul Gerhardt, der sich diesem nicht fügte, wurde als Prediger seines Amtes enthoben, musste jedoch durch den scharfen Protest seiner Gemeinde wieder eingesetzt werden. Trotzdem verließ er das Land Brandenburg und damit Berlin und ging nach Lübben in den Spreewald, das damals zu Kursachsen gehörte, wo er am 7. Juni 1676 als "treufleißiger, wohlbekannter Archidiakonus im 70. Lebensjahr verstorben."

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Die Trägerin der Schule ist die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, die zuständige Dezernentin für das Schulwesen ist Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track.
Die Begleitung und Verwaltung der Schulen  übernimmt innerhalb der Kirche das Evangelische Schulwerk.

Ziel der Arbeit des Schulwerkes ist es, Bildung und Erziehung in evangelischer Verantwortung durch evangelische Schulen wahrzunehmen, die Zusammenarbeit evangelischer Schulen untereinander zu stärken und das Profil evangelischer Schulen zu schärfen.
Das Schulwerk sorgt für die Ausstattung der Schule und ist auch Ansprechpartner für Fragen rund ums Schulgeld. Ein Mitarbeiter des Schulwerks, Thomas Hahn, hat seinen Dienstsitz im Verwaltungsgebäude der Schule, so dass die Zusammenarbeit in der Verwaltung auf kurzen Wegen geschieht.

 

Für die Paul-Gerhardt-Schule ist eine Verfassung und eine Schulgeldordnung beschlossen worden.

 

Kontakt:

Dr. Kerstin Gäfgen-Track

Kuratoriumsvorsitzende des Ev. Schulwerkes

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  Dr. Gfgen-Track

 

Gerd Brinkmann

Pädagogisch-theologischer Leiter der Geschäftsstelle

0511-1241-307

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      Brinkmann Gerd  

 

Thomas Hahn

Verwaltungsangestellter der Geschäftsstelle in der PGS

05565-9608-220

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   Hahn Thomas 7527  

 

Informationen: 

www.schulwerk-hannover.de          www.landeskirche–hannovers.de

 

Schulverfassung für die Paul-Gerhardt-Schule in Dassel
(Beschluss des Kuratoriums des Evangelischen Schulwerks der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers vom 25.3.2009)

Präambel
Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers übernimmt mit der Trägerschaft für die Paul-Gerhardt-Schule Verantwortung im öffentlichen Erziehungs- und Bildungsbereich. Ihr Verständnis von Bildung und Erziehung hat seinen Grund im Evangelium von Jesus Christus. Sie möchte deshalb Kindern und Jugendlichen ermöglichen, den Glauben an Jesus Christus zu bejahen, in ihm sprachfähig zu werden und zu bleiben.
Das pädagogische Handeln der Paul-Gerhardt-Schule ist bezogen auf den allgemeinen Bildungsauftrag der Schule und orientiert sich dabei am Geist der Freiheit, Gerechtigkeit und Liebe und damit am christlichen Menschenbild. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, Wissen und Kompetenzen herauszubilden, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und verantwortlich für sich selbst, andere Menschen und Gottes Schöpfung zu leben. Dem Religionsunterricht als Pflichtfach für alle Schüler und Schülerinnen kommt für die Orientierung am christlichen Menschenbild eine besondere Aufgabe zu. Schulgottesdienste, diakonisches Handeln und weitere Formen christlichen Lebens und Feierns sind grundlegender Bestandteil der Erziehungs- und Bildungsarbeit der Paul-Gerhardt-Schule.
Auf die Gestaltung des Zusammenlebens in der Schulgemeinschaft wird in besonderer Weise Wert gelegt. Schüler und Schülerinnen sind gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern für die Gestaltung der Schule als Lern- und Lebensort verantwortlich. Lernen und Leben an der Schule ist gekennzeichnet durch wechselseitige Anerkennung und Ermutigung, durch Respekt, Achtung und Rücksichtnahme gegenüber den Anderen, um so die Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.
Von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern wird erwartet, dass sie Ziele und Formen einer christlichen Erziehung und Bildung bejahen und in gemeinsamer Verantwortung miteinander verwirklichen wollen. Alle, besonders auch die Schüler und Schülerinnen, die an dieser Schule wirken, sind aufgefordert, diese Schule aktiv mit zu gestalten.


I. Allgemeine Bestimmungen
§ 1Schulform
Die Paul-Gerhardt-Schule ist ein Gymnasium.

§ 2 Rechtsstellung und Trägerschaft der Schule
(1) Die Paul-Gerhardt-Schule ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule im Sinne des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG). Sie steht in der Trägerschaft der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
(2) Die Aufgaben des Schulträgers nimmt das Evangelische Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für die Paul-Gerhardt-Schule gemäß der Ordnung des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (Schulwerksordnung - SchWO) in der jeweils geltenden Fassung wahr.
(3) Die Paul-Gerhardt-Schule ist im Rahmen der Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung eigenverantwortlich in Planung, Durchführung und Auswertung des Unterrichts, in der Erziehung sowie in ihrer Leitung. Leitung, Organisation und Verwaltung der Schule werden weiter durch die Ordnung des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers als Schulträgerin geregelt.
(4) Der Schulleiter oder die Schulleiterin, die weiteren Mitglieder der Schulleitung, die Lehrkräfte, des Schulelternrates und der Klassenelternschaften, des Schülerrates und der Klassenschülerschaften sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schule nehmen ihre Aufgaben in der besonderen Verantwortung wahr, wie sie in der Präambel beschrieben ist.

§ 3 Evangelisches Profil und Schulprogramm
(1) Das evangelische Profil, wie es in der Präambel zum Ausdruck kommt, ist Grundlage des Bildungs- und Erziehungshandelns der Schule.
(2) Zum evangelischen Profil gehört die Kooperation auf unterschiedlichen Ebenen mit den Kirchengemeinden und dem Kirchenkreis Leine-Solling. Der Schulleiter oder die Schulleiterin berichtet auf Einladung in den Gremien des Kirchenkreises regelmäßig über die Arbeit der Schule. Vertreter oder Vertreterinnen der Schule können anlassbezogen in diesen Gremien mitarbeiten.
(3) Die Paul-Gerhardt-Schule legt in ihrem Schulprogramm die Grundsätze fest, nach denen sie ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllt. Das Schulprogramm gibt Auskunft darüber, welches Leitbild und welche Entwicklungsziele die pädagogische Arbeit und die sonstigen Tätigkeiten der Schule bestimmen.
(4) Die Schule überprüft und bewertet regelmäßig den Erfolg ihrer Arbeit. Sie plant Verbesserungsmaßnahmen und führt diese nach einer von ihr festgelegten Reihenfolge durch.


II. Konferenzen und Schulvorstand

§ 4 Organe der Schule
(1) In der Schule wirken die Konferenzen, der Schulvorstand, der Schulleiter oder die Schulleiterin und die erweiterte Schulleitung als Organe zusammen.
(2) Im Übrigen gelten für die Konferenzen und den Schulvorstand die Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes und die dazu ergangenen Erlasse in der jeweils geltenden Fassung entsprechend, soweit nicht in den nachfolgenden Regelungen dieser Schulverfassung etwas anderes geregelt ist.

§ 5 Lehrkräftekonferenz
(1) Die an der Schule tätigen Lehrkräfte einschließlich der Schulpastoren und Schulpastorinnen, der pädagogischen Mitarbeitenden, der (Studien-) Referendare und (Studien-) Referendarinnen sowie (Lehramts-) Anwärter und (Lehramts-) Anwärterinnen bilden die Lehrkräftekonferenz.
(2) Die Lehrkräftekonferenz unterstützt die einzelne Lehrkraft und den Schulleiter oder die Schulleiterin bei der Erfüllung des Bildungs  und Erziehungsauftrags der Schule. Sie berät über die bildungs  und erziehungsbezogenen Angelegenheiten der Schule und unterbreitet Vorschläge an

   den Schulvorstand für das Leitbild und das Schulprogramm einschließlich des evangelischen Profils, zu dem ein Konzept für Gottesdienste und Andachten gehört,
   den Schulvorstand für die Schulordnung,
   den Schulvorstand für die Grundsätze der Leistungsbewertung und Beurteilung,
   den Schulvorstand für die Grundsätze zur zeitlichen Koordinierung von Hausaufgaben und Leistungsüberprüfungen sowie
   die Schulleitung über das Fortbildungskonzept.

(3)  Die Lehrkräftekonferenz entscheidet insbesondere über
das Konzept, um Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern,
die Grundsätze über die fachliche und pädagogische Gestaltung sowie die allgemeine Ausgestaltung der Unterrichtsinhalte und die Anwendung der Methoden und
die Förderung der Zusammenarbeit der Lehrkräfte bei der Gestaltung und Durchführung des Unterrichts.    
(4)  Die Lehrkräftekonferenz kann ein Votum zur Besetzung der Stelle der Schulleiterin oder des Schulleiters sowie weiterer Beförderungs- und Funktionsstellen der erweiterten Schulleitung gegenüber dem Schulvorstand abgeben.
(5) Die Lehrkräftekonferenz kann sich eine Geschäftsordnung geben.


§ 6 Klassenkonferenz
(1) Die stimmberechtigten Mitglieder der Klassenkonferenz sind
der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin und
die in der Klasse planmäßig tätigen Lehrkräfte, einschließlich der (Studien-) Referendare und (Studien-) Referendarinnen, sowie (Lehramts-) Anwärter und (Lehramts-) Anwärterinnen,
je zwei Vertreter oder Vertreterinnen der Eltern sowie der Schüler und Schülerinnen
Die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 3. darf jedoch die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 1. und 2. nicht übersteigen.
(2) Bei Entscheidungen über
Grundsätze der Leistungsbewertung und Beurteilung,
der Zeugnisse, Versetzungen, Abschlüsse, Übergänge, Überweisungen, Zurückführen und Überspringen
allgemeine Regelungen für das Verhalten in der Schule (Schulordnung) und
Ordnungsmaßnahmen
dürfen sich nur Vertreterinnen und Vertreter der Erziehungsberechtigten sowie der Schüler und Schülerinnen der Stimme enthalten.
(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist berechtigt, an den Sitzungen teilzunehmen, und kann Klassenkonferenzen auch von sich aus einberufen, wenn sie oder er dies zur Erledigung wichtiger Aufgaben für erforderlich hält. Nimmt sie oder er oder ein anderes Mitglied der Schulleitung an den Klassenkonferenzen zum Schulhalbjahr und Schuljahresende (Zeugniskonferenzen) an den Sitzungen teil, so führt sie oder er den Vorsitz. Gehört die Schulleiterin oder der Schulleiter der Klassenkonferenz als Mitglied an, so kann sie oder er den Vorsitz in allen Fällen übernehmen. In den übrigen Klassenkonferenzen mit Ausnahme der Konferenz über Ordnungsmaßnahmen (§17) führt der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin den Vorsitz.
(4) Die Aufgaben und das Verfahren der Klassenkonferenz ergeben sich aus entsprechender Anwendung des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.


§ 7 Fachkonferenz
(1) Die stimmberechtigten Mitglieder der Fachkonferenz sind
die in dem jeweiligen fachlichen Bereich tätigen Lehrkräfte, einschließlich der (Studien-) Referendare und (Studien-) Referendarinnen, sowie (Lehramts-) Anwärter und (Lehramts-) Anwärterinnen, und
je bis zu drei Vertreter oder Vertreterinnen der Eltern sowie der Schüler und Schülerinnen, deren Gesamtzahlen um ein Mitglied unter der Zahl der Mitglieder nach Nummer 1 liegen muss.
Die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 2. darf jedoch die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 1. nicht übersteigen.
Beratende Mitglieder sind die weiteren Lehrkräfte entsprechend den Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.
(2) Den Vorsitz führt die Lehrkraft, die von dem Schulleiter oder der Schulleiterin damit beauftragt worden ist. Die Fachkonferenz kann hierzu einen Vorschlag machen.

(3) Die Aufgaben und Verfahren der Fachkonferenz ergeben sich aus den Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.


§ 8 Schulvorstand
(1) An der Paul-Gerhardt-Schule besteht ein Schulvorstand.
(2) Die stimmberechtigten Mitglieder des Schulvorstandes sind
     der Schulleiter oder die Schulleiterin als Vorsitzender oder Vorsitzende,
     ein weiteres Mitglied der Schulleitung und neun Lehrkräfte,
     fünf Elternvertreter,
     fünf Schülervertreter sowie
     ein Vertreter oder eine Vertreterin des Kirchenkreises Leine-Solling.
Die Mitglieder nach Satz 1 Nr. 2 werden von der Lehrkräftekonferenz, die Mitglieder nach Satz 1 Nr. 3 vom Schulelternrat, die Mitglieder nach Satz 1 Nr. 4 vom Schülerrat und das Mitglied nach Satz 1 Nr. 5 vom Kirchenkreisvorstand jeweils für zwei Jahre gewählt. Die Vertreter und Vertreterinnen nach Nummern 3 und 4 sollen in der Regel Mitglied einer Kirche sein. Für die Vertreter und Vertreterinnen nach den Nummern 2 bis 4 werden jeweils mindestens zwei Vertreter oder Vertreterinnen gewählt.
(3) Auf Beschluss des Schulvorstandes nimmt der stellvertretende Schulleiter oder die stellvertretende Schulleiterin, sofern er oder sie nicht Mitglied nach Absatz 2 Satz 2 ist, sowie ein Mitglied der Mitarbeitervertretung an den Sitzungen des Schulvorstandes mit beratender Stimme teil.
(4) Ein Vertreter oder eine Vertreterin des Evangelischen Schulwerks der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers kann an den Sitzungen des Schulvorstandes mit Rede-, aber ohne Stimmrecht teilnehmen. Er oder sie erhält die Einladung und alle Unterlagen zu den Sitzungen.
(5) Der Schulvorstand kann weitere Personen als beratende Mitglieder berufen. Zu bestimmten Tagesordnungspunkten können Gäste eingeladen werden.
(6) Die Sitzungen des Schulvorstandes sind nicht öffentlich. Der Schulvorstand kann die Öffentlichkeit ganz oder teilweise in nicht öffentlicher Sitzung beschließen. Er tagt auf Einladung der Schulleiterin oder des Schulleiters bei Bedarf, mindestens aber einmal pro Schulhalbjahr. Eine Sitzung kann auch von drei Mitgliedern des Schulvorstandes bei Nennung des Tagesordnungspunktes beantragt werden.
(7) Bei Stimmengleichheit entscheidet der Schulleiter oder die Schulleiterin.
(8) Der Schulvorstand kann sich eine Ordnung geben.


§ 9 Aufgaben und Beteiligung des Schulvorstandes
(1) Der Schulleiter oder die Schulleiterin unterrichtet den Schulvorstand über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Umsetzung des Schulprogramms sowie den Stand der Verbesserungsmaßnahmen zur Qualität der Arbeit der Schule.
(2) Der Schulvorstand entscheidet über
die Grundsätze der Unterrichtsverteilung, der Stundenpläne und der Klasseneinteilung,
das Leitbild und das Schulprogramm einschließlich des evangelischen Profils, zu dem ein Konzept für Gottesdienste und Andachten gehört, sowie ggf. über die Änderungsvorgaben auf        Beschluss des Kuratoriums des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers,
die Schulordnung auf Vorschlag der Lehrkräftekonferenz,
den Schulentwicklungsprozess und die Evaluation innerhalb des Verantwortungs-bereiches der Schule,
die Grundsätze der Leistungsbewertung und Beurteilung auf Vorschlag der Lehr-kräftekonferenz,
die Grundsätze zur zeitlichen Koordinierung von Hausaufgaben und Leistungs-überprüfungen auf Vorschlag der Lehrkräftekonferenz,
die Grundsätze für die Durchführung von Klassenfahrten, Schullandheimaufenthalten, Wandertagen und Exkursionen,
die Einrichtung von Teilkonferenzen und Ausschüssen,
Anträge der Fachkonferenzen,
unterrichtsfreie Tage in Einzelfällen und die allgemeine Terminplanung,
die Regelungen für die Durchführung der Elternsprechtage und der Schülersprechtage,
das Förder- und Forderkonzept auf Vorschlag der Lehrkräftekonferenz,
die Ausgestaltung der Stundentafel,
die Grundsätze der Schulpartnerschaften,
Vorschläge zur Ausgestaltung und Ausstattung der Schulanlagen und
den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel für Lehr- und Lernmittel,
den Vorschlag an das Kuratorium des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers zur Besetzung der Stelle der Schulleiterin oder des Schulleiters, der stellvertretenden Schulleiterin oder des stellvertretenden Schulleiters sowie der Funktionsstellen der erweiterten Schulleitung,
im Übrigen über alle Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, soweit nicht eine andere Zuständigkeit gegeben ist.
(3) Der Schulvorstand ist in allen wichtigen Fragen der Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers anzuhören.


III. Schulleitung
§ 10 Schulleitung
(1) Die Gesamtverantwortung für die Schule und deren Qualitätsentwicklung und –sicherung trägt der Schulleiter oder die Schulleiterin. Handlungsleitend sind dabei die Verfassung, das evangelische Profil und das Schulprogramm der Schule.
(2) Die Stellung der Schulleiterin oder des Schulleiters richtet sich nach den Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.
(3) Der Schulleiter oder die Schulleiterin hat die Haushaltsmittel, die der Schule zur Verfügung gestellt werden, zu bewirtschaften und über die Verwendung der Haushaltsmittel gegenüber dem Kuratorium des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers Rechnung zu legen.
(4) Der Schulleiter oder die Schulleiterin sucht in Abstimmung mit dem Evangelischen Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers den Dialog mit den Trägern und Verantwortlichen für die kommunalen und privaten Schulen über die pädagogische und inhaltliche Weiterentwicklung von Schulen und fördert die Zusammenarbeit zwischen der evangelischen Schule und den übrigen Schulen vor Ort.
(5) Die erweiterte Schulleitung besteht aus dem Schulleiter oder der Schulleiterin, dem stellvertretenden Schulleiter oder der stellvertretenden Schulleiterin sowie ggf. den Inhaberinnen und Inhabern von Funktionsstellen mit Schulleitungsaufgaben. Der Schulleiter oder die Schulleiterin legt die Aufgabenbereiche innerhalb der kollegialen Schulleitung fest.


§ 11 Besetzung der Leitungsstellen
Für die Besetzung der Stellen der Schulleiterin oder des Schulleiters sowie der weiteren Funktionsstellen gilt  das folgende Besetzungsverfahren. Das Landeskirchenamt beruft den Schulleiter oder die Schulleiterin und den stellvertretenden Schulleiter oder  die stellvertretende Schulleiterin; das Kuratorium des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers kann dem Landeskirchenamt einen Vorschlag unterbreiten. Bei den übrigen Funktionsstellenbesetzungen entscheidet und beruft das Kuratorium nach Maßgabe der Ordnung des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Der Schulvorstand kann dem Kuratorium in den Fällen nach Satz 2 und 3 einen Vorschlag unterbreiten. Neu eingestellte Schulleiter oder Schulleiterinnen und stellvertretende Schulleiter und stellvertretende Schulleiterinnen müssen evangelischer Konfession sein.

IV. Eltern- und Schülervertretung
§ 12 Elternvertretung
An der Paul-Gerhardt-Schule besteht eine Elternvertretung. Für sie gilt der Fünfte Teil des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung entsprechend. Die Elternvertretung gibt sich eine Ordnung. Die gewählten Elternvertreter und Elternvertreterinnen im Schulvorstand sollten Mitglied einer Kirche sein.

§ 13 Schülervertretung
An der Paul-Gerhardt-Schule besteht eine Schülervertretung. Für sie gilt der Vierte Teil, vierter Abschnitt, des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung entsprechend. Die Schülervertretung kann sich eine Ordnung geben. Die gewählten Schülervertreter und Schülervertreterinnen im Schulvorstand sollten Mitglied einer Kirche sein.


V. Rechtsverhältnis zur Schule
§ 14 Schulvertrag
(1) Die Aufnahme in die Paul-Gerhardt-Schule wird beim Schulleiter oder bei der Schulleiterin schriftlich beantragt. Über die Aufnahme der Schüler und Schülerinnen entscheidet der Schulleiter oder die Schulleiterin nach den Aufnahmegrundsätzen für die Paul-Gerhardt-Schule.
(2) Grundlage für das Rechtsverhältnis zwischen dem Schüler oder der Schülerin und der Paul-Gerhardt-Schule ist ein Schulvertrag. Mit dem Schulvertrag erkennen der Schüler oder die Schülerin und ihre Erziehungsberechtigten, bei Volljährigkeit der Schüler oder die Schülerin, die für die Paul-Gerhardt-Schule erlassenen Ordnungen an.

§ 15 Schulgeld
(1) Die Paul-Gerhardt-Schule erhebt gemäß einer vom Evangelischen Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers erlassenen Schulgeldordnung Schulgeld.
(2) Das Schulgeld kann auf Antrag im Rahmen der zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel beim Evangelischen Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ermäßigt oder erlassen werden. Das Nähere regelt die Schulgeldordnung.


§ 16 Beendigung des Schulvertrages
Der Schulvertrag endet mit der Entlassung aus der Schule nach Erreichen eines Schulabschlusses, bei Schulwechsel, wenn der Schüler oder die Schülerin nach den für die Schule geltenden Zeugnis-, Versetzungs- oder Prüfungsordnungen die Schule verlassen muss, bei Verweisung von der Schule oder durch Kündigung.

§ 17 Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen
Erziehungsmittel können von einzelnen Lehrkräften oder von der Klassenkonferenz angewendet werden. Über Ordnungsmaßnahmen beschließt die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters oder eines von ihr oder ihm bestimmten Mitgliedes der Schulleitung. Im Übrigen gelten die Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung über Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen.


VI. Schlussbestimmungen
§ 18 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
(1) Diese Schulverfassung tritt am 26.3.2009 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Schulverfassung vom 31. Juli 2001 außer Kraft.
(2) Die Mitglieder der bisherigen Konferenzen bleiben bis zur Bildung der Konferenzen nach dieser Schulverfassung im Amt.
 
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Neues pädagogisches Konzept und neuer Rhythmus an der PGS

Schülerinnen und Schüler sollen gut und möglichst gerne in unserer Schule lernen können. Individuelle Lernwege und Lerntempi sollen möglich sein, die natürliche Neugier und die Lust, etwas geistig zu durchdringen und zu erfassen, soll möglichst wenig "abgewürgt" werden durch Lernen im Gleichschritt oder Lernen im Akkord. Dazu wurden einige Reformen eingeführt.

 

1.    Neue Stunden des individuellen und selbstorganiserten Lernens
Ziel: Mehr Eigenverantwortung und mehr Lernengagement der Schüler

Jeweils 80 Minuten pro Woche haben alle Klassen der Sekundarstufe I eine „SOL-Stunde“ (SelbstOrganisiertes Lernen) und eine IL-Stunde (Individuelle Lernzeit).

SOL-Stunden: Mit vorbereitetem Planarbeitsmaterial erarbeiten die Schüler allein und in Gruppen ca. 6 Wochen lang ein Lernfeld in ihrem eigenen Lerntempo. Am Ende stehen immer eine Rückmeldung zu der Planarbeit und eine Einschätzung des eigenen Lernfortschritts. Beispiele für Planarbeiten: „Kräfte und Reibung“ in der Physik, „Märchen“ in Deutsch oder „Fußball und Religion“. Alle Fächer sind über die Jahre vertreten.

Individuelle Lernzeit: Die Schülerinnen und Schüler arbeiten und üben an den Themen, die für sie wichtig sind, weil sie z.B. ein Defizit empfinden oder sich auf eine Klausur vorbereiten wollen. Die Mitschüler können um Rat gefragt, Referate gemeinsam vorbereitet und auch Hausaufgaben erledigt werden.

 

2.    Weniger Fächer pro Tag, weniger Fächer pro Woche
Ziel: mehr Ruhe und Konzentration beim Lernen

Eine normale Unterrichtseinheit dauert 80 Minuten. Diese Einteilung sorgt dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich nicht alle 45 Minuten auf ein neues Thema einstellen müssen, sondern länger und intensiver an einem Fach arbeiten können. 90 Minuten – also eine Doppelstunde – überfordern oft die Konzentrationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen. Einige Einheiten dauern nur 40 Minuten, diese sind für Fächer gedacht, in denen aus lerntheoretischen Gründen häufiges Trainieren wünschenswert ist, z.B. Fremdsprachen.
Die Verteilung der Fächer auf die Halbjahre und auch Schuljahre wurde geändert. Zweistündige Kurzfächer werden so geblockt, dass sie zeitweise genauso große Stundenanteile wie Hauptfächer haben.  


3.    Klassenstunde in allen Jahrgängen
Ziel: Zeit für soziales Lernen nicht nur im Krisenfall

Jede Klasse hat in jeder Woche 40 Minuten Verfügungszeit, um alles zu besprechen und zu bearbeiten, was das gemeinsame Leben in der Schule betrifft: Konflikte, Regeln des Umgangs miteinander und auch gemeinsame Vorhaben. Da keine Unterrichtszeit des Klassenlehrers „auf dem Spiel“ steht, ist die nötige Ruhe für Sozialtrainings und intensive Gespräche gegeben.

 

4.    Reformen gemeinsam planen und beschließen – der Prozess an der PGS
  Ziel: Akzeptanz und gemeinsame Unterstützung der Neuerungen

Alle Lehrkräfte haben 2010 in Gruppen in interessanten Schulen Deutschlands hospitiert. Jede Lehrperson hat so eine andere Schule besucht und geschaut, was für uns zur Anregung oder zum Vorbild werden kann. Auf einer zweitägigen Meilensteinkonferenz mit Eltern und Schülern im März 2010 haben wir dann zunächst herausgearbeitet, in welchen Bereichen die PGS besonders gut aufgestellt ist, was wir nicht ändern wollen. Dann wurde in mehreren Arbeitsgruppen an Projekten für die Zukunft der Schule gearbeitet. Die daraus jetzt folgenden Änderungen wurden in den folgenden Monaten in Arbeitsgruppen (wieder mit Eltern und Schülern) erarbeitet und schließlich mit großer Mehrheit im Schulvorstand beschlossen.
Also: Keine Reform von oben, sondern selbst entwickelt und gewollt.

 

5.    Evaluation und Weiterarbeit
Ziel: Als Schule immer aufs Neue die richtige Schule für die Schüler von heute sein.

Die PGS befindet sich in einem fortlaufenden Prozess der Evaluation. Seit 2005 führt die PGS als eigenverantwortliche Schule die vom Land Niedersachen initierte Selbstevaluation der Schulen in einem Qualitätsvergleich (SEIS) durch. Darüberhinaus ist jede Lehrkraft verpflichtet seinen Unterricht durch eine anonyme  Befragung in zwei Lerngruppe auszuwerten.

Es wird immer wieder geschaut und gefragt, was gut läuft und wo es Schwächen gibt, wo also etwas geändert werden sollte.
So werden auch die Neuerungen intensiv untersucht und sicherlich in mehreren Schritten überarbeitet.

 

 

 MG 0403 a 

Die  Schülervertretung, auch kurz SV genannt, besteht aus allen Klassensprechern. In den SV-Vollversammlungen treffen sich alle Klassensprecher, mehrmals im Jahr, um Probleme zu besprechen oder aktuelle Themen zu diskutieren.

Von den Klassensprechern werden während der ersten Vollversammlung  5 Vertreter gewählt, die den SV-5er-Rat bilden und somit die Vertreter der Klassensprecher sind. Diese Vertreter bleiben zwei Jahre in ihrem Amt. Der 5er-Rat soll Ansprechpartner für jeden Schüler sein, der ein Problem oder Fragen hat. Er vertritt die Interessen der Schüler gegenüber der Schulleitung und der Lehrer.


Außerdem werden  zwei SV-Vertrauenslehrer gewählt, meistens ein Lehrer und eine Lehrerin, die den 5er-Rat unterstützen.

Dieses Jahr bilden Niklas Gutacker, Alina Fröse, Fritz von Gierke, Johannes Burgmann und Mathilda Müller den 5er-Rat, Frau Henneke und Herr Maiwald sind die SV-Beratungslehrer.


Der 5er- Rat wählt  den Schulsprecher/in, in diesem Jahr --------, 11. Jg. Die SV organisiert jedes Jahr den Sozialen Tag und entscheidet, für welchen Zweck das Geld eingesetzt werden soll. Außerdem kümmert sich die SV um den Kuchenverkauf bei den Elternsprechtagen. Von den Einnahmen fahren alle Klassensprecher auf ein SV-Seminar, das meistens in Fürstenberg stattfindet. Während des Seminars können sich die Klassensprecher näher kennen lernen und wichtige Angelegenheiten der Schule besprechen. Zudem werden jedes Jahr verschiedene Projekte vorgestellt, die man auch im Schulalltag versucht umzusetzen. Außerdem ist die SV über den SV-5-er-Rat im Schulvorstand vertreten.

Willkommen auf der Seite der Elternvertretung!

Der Schulelternrat der Paul-Gerhardt-Schule stellt sich vor:
Eine lebendige Schule braucht Elternmitarbeit!!
Der Schulelternrat besteht aus 63 Mitgliedern. Aus jeder der 26 Klassen plus Oberstufe werden je zwei ElternvertreterInnen im Abstand von 2 Jahren gewählt. Diese wiederum wählen den Vorstand des Schulelternrates.
Der Schulelternratsvorstand besteht an unserer Schule aus 5 Eltern zuzüglich zwei VertreterInnen.
Aufgabe der Elternvertretung ist die Wahrnehmung des kollektiven Elternrechtes, das das Gesamtwohl aller Schüler und deren Erziehungsberechtigten zum Ziel hat.
Unsere Schulelternratssitzungen finden i.d.R. 2-mal im Schuljahr statt. In diesen Sitzungen besprechen wir alles, was für unsere Kinder und uns Eltern an unserer Schule wichtig ist. Neben einem Bericht der Schulleitung wird hier alles besprochen was über Elternbelange der Klassen hinausgeht. Weiter besteht die Möglichkeit sich in Fachkonferenzen oder andere Gremien wählen zu lassen. Fachkonferenzen sind Sitzungen mit den Fachlehrern, Eltern und Schülervertretern, in denen  über Unterrichtsinhalte, Bücherwahl o.ä diskutiert wird.
Beschlussorgan an dieser Schule ist der Schulvorstand, an der die Schulleitung, 10 Lehrkräfte, 5 Elternvertretern, 5 SchülerInnen und der Superintendent des Kirchenkreises Leine-Solling anwesend und stimmberechtigt sind.
Der Vorstand des Schulelternrates, trifft sich regelmäßig an einer Art runder Tisch mit Schulleitung, LehrerInnen, und Schülervertretern, um über aktuelle Probleme zu diskutieren, sie anzufassen.
Wir arbeiten eng mit der Schulleitung zusammen und haben immer wieder eine kooperative Zusammenarbeit erlebt.
Dieses macht Mut zu einer gemeinsamen Erziehung.
Wir sind in der glücklichen Lage, eine Schule in kirchlicher Trägerschaft zu sein, in der es keinen Lehrermangel gibt, wie es sicherlich an der ein oder anderen öffentlichen Schule massiv der Fall ist.
Zu den Themen der Schulelternratssitzungen gehören auch:
•    Die Wahlen des Vorstands, die Wahlen der VertreterInnen für die Konferenzen  
•    und für den Stadtelternrat
•    Mitarbeit bei der Planung und Ausrichtung von Schulfesten
•   Wir sind Ansprechpartner für die Eltern und die Schulleitung, tauschen Anregungen und Ideen aus und sprechen über eventuell auftretende Probleme.
Neben den schon genannten Inhalten unserer Arbeit ist es ein weiteres Ziel, die PGS in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und darzustellen.
In den vergangenen Jahren haben wir uns bei den nachfolgend aufgeführten Aktivitäten beteiligt:
•    Planung und Verkauf von Kaffee und Kuchen bei Schulfesten
•    Organisation von Informationsveranstaltungen für die Eltern
•    Unsere aktuelle Arbeit ist, neben den Arbeiten in den Projektgruppen, das Einführen des Verkaufes von gesunden Snacks in der Cafeteria. Einige Mütter sind dabei in Zusammenarbeit  mit der Schulleitung und den Harz Weserwerkstätten, die die Cafeteria betreiben, ein Konzept auszuarbeiten, um den SchülerInnen in der Schule in den Pausen ein nahrhaftes, frisches Frühstück anzubieten. Gestartet wurde mit einer Brötchenwoche, in der es abwechselungsreich belegte Brötchen gab sowie Frucht- und Gemüsespieße.
Auch in Zukunft werden wir uns für unsere Schule einsetzen und unsere Arbeit weiterentwickeln. Deshalb freuen wir uns über neue Ideen und Anregungen.
Machen Sie mit! Bringen Sie sich mit ein!

Das bestimmende Organ für grundsätzliche Fragen ist der Schulvorstand. Je fünf Eltern- und Schülervertreter diskutieren und entscheiden hier gemeinsam mit neun Lehrkräften, zwei Mitgliedern der Schulleitung und einem Vertreter des Kirchenkreises. Als ständiger Gast nimmt der leitende Regierungsschuldirektor Behrens von der Landesschulbehörde an den Sitzungen teil, ebenso der Leiter des Schulwerks, Herr Gerd Brinkmann.

Grundsatzfragen des Leitbildes und der (Qualitäts-) Entwicklung der Schule gehören zum Programm genauso wie Grundsätze zu Tagesablauf, Stundentafel und dem Miteinander von Schülern, Eltern und Lehrpersonen.

 

Mitglieder

Kirchenkreis Leine/Solling: Frau Stephanie von Lingen, Superindendentin

Ev. Schulwerk: Herr Gerd Brinkmann

Schulleitung: Gerhard Wittkugel, Monika Fahrenbach

Lehrer:  Maja Fasterling, Ulla Feiste, Wibke Gatsios, Maike Hennecke, Dieter Hinrichs, Nele Kißling, Anneliese Oschilewski, Martin Rörig, Dr. Annett Schulze, (Vertretung: Dr. Kerstin Kähling, Ulrike Schwartz)

Eltern: Heike Blawe, Eckhard Kahnert, Silke Klöppner, Gabriele Müller, Dorothee Traupe,
(Vertretung: Silke Breustedt-Muschalla, Christiane Giesemann, Matthias Goes, Kerstin Heinemeyer, Anja Sehlen)

Schüler: Niklas Fingerhut, Alina Fröse, Elisabeth Lange, Mathilda Müller, Tobias Seidel

 

 Schulvorstand Okt2015

Paul-Gerhardt 0028 1
 (12.03.1607 - 07.06.1676)
berühmter Liederdichter und Pfarrer

Am 12. März 1607 wurde Paulus Gerhardt als zweiter Sohn des dortigen Bürgermeisters Christian Gerhardt in der Stadt Gräfenhainichen geboren. Die ersten Schulkenntnisse wurden ihm in der aus zwei Klassen bestehenden Schule seiner Heimatstadt vermittelt. Am 4. April 1622 brachte ihn sein Vater auf eine der drei berühmten sächsischen Landesschulen, nämlich auf die Domschule nach Grimma, auf der schon sein älterer Bruder Christian seit einiger Zeit als Schüler war. Während Paul Gerhardt viel Freude am Lernen zeigte, verließ sein Bruder heimlich die Schule und trat seinem Vater bei der Bewirtschaftung seines bäuerlichen Besitztums zur Seite und übernahm es später in eigene Hand.Paul Gerhardt jung

Paul dagegen bewährte sich im Laufe des sechs Jahre dauernden Besuches der Schule als ein fleißiger, gut gesitteter Schüler, wie aus seinen überkommenen Zeugnissen der Jahre 1624 und 1625 hervorgeht. In der Schule wurde Latein als Hauptfach gelehrt; ja, man bediente sich auch bei der Unterhaltung außerhalb des Unterrichts dieser Sprache. Ziel der Lehrunterweisung war es, die Schüler im humanistischen Geiste zu erziehen. Ferien gab es während der sechs Jahre nicht, und als infolge des 30jährigen Krieges die Pest in Grimma auftrat, entvölkerte sich die Schule teilweise; Paul Gerhardt aber hielt tapfer aus. Am 15. Dezember 1627 verließ er Grimma mit dem Zeugnis für den Besuch der Universität.

Schon am 2. Januar 1628 wurde im Album der Wittenberger Universität als Student der Theologie "Paulus Gerhardus, Graefenhainichensis, Saxo" eingeschrieben. Hier hat er nun bis 1642 gelebt. Leider sind uns über seine Studien und Lebensweise nicht viel Nachrichten überliefert.

Paul-Gerhardt 0028 1
 (12.03.1607 - 07.06.1676)
berühmter Liederdichter und Pfarrer

Am 12. März 1607 wurde Paulus Gerhardt als zweiter Sohn des dortigen Bürgermeisters Christian Gerhardt in der Stadt Gräfenhainichen geboren. Die ersten Schulkenntnisse wurden ihm in der aus zwei Klassen bestehenden Schule seiner Heimatstadt vermittelt. Am 4. April 1622 brachte ihn sein Vater auf eine der drei berühmten sächsischen Landesschulen, nämlich auf die Domschule nach Grimma, auf der schon sein älterer Bruder Christian seit einiger Zeit als Schüler war. Während Paul Gerhardt viel Freude am Lernen zeigte, verließ sein Bruder heimlich die Schule und trat seinem Vater bei der Bewirtschaftung seines bäuerlichen Besitztums zur Seite und übernahm es später in eigene Hand.Paul Gerhardt jung

Paul dagegen bewährte sich im Laufe des sechs Jahre dauernden Besuches der Schule als ein fleißiger, gut gesitteter Schüler, wie aus seinen überkommenen Zeugnissen der Jahre 1624 und 1625 hervorgeht. In der Schule wurde Latein als Hauptfach gelehrt; ja, man bediente sich auch bei der Unterhaltung außerhalb des Unterrichts dieser Sprache. Ziel der Lehrunterweisung war es, die Schüler im humanistischen Geiste zu erziehen. Ferien gab es während der sechs Jahre nicht, und als infolge des 30jährigen Krieges die Pest in Grimma auftrat, entvölkerte sich die Schule teilweise; Paul Gerhardt aber hielt tapfer aus. Am 15. Dezember 1627 verließ er Grimma mit dem Zeugnis für den Besuch der Universität.

Schon am 2. Januar 1628 wurde im Album der Wittenberger Universität als Student der Theologie "Paulus Gerhardus, Graefenhainichensis, Saxo" eingeschrieben. Hier hat er nun bis 1642 gelebt. Leider sind uns über seine Studien und Lebensweise nicht viel Nachrichten überliefert.

Von der Gründung bis heute – ein Gang durch die Zeiten …

 

1946 - 1959 Von der Schulgründung der Paul-Gerhardt-Schule bis zum ersten Abitur

1946

  • Schulgründung mit einer Klasse 5 aus einer Initiative der evangelischen Gemeinde Dassel
 

1948

  • Aufstockung der Klassen unter Raumnot
  • 114 SchülerInnen
  • provisorische Schulräume, d.h. Konfirmandenzimmer im Pfarrhaus, ein Raum im Kindergarten, der Gemeindesaal, ein Wohnzimmer im zweiten Pfarrhaus
  • Finanzierung über Schulgeld
  • keine staatl. Unterstützung
  • Auseinandersetzung mit den staatlichen Schulbehörden um die Existenzberechtigung eines privaten Gymnasiums.
    „Es war eine Entwicklung von unten nach oben, wenn man so will, eine echte demokratische Bewegung.“ (Dr. Petzold in einer Andacht, 1953)
 

1949

  • 26.06.: Namensgebung PAUL-GERHARDT-SCHULE in St. Laurentius mit einer Ansprache Dr. Oskar Heinz Petzolds
 

Ostern 1951

  • Drei Gebäude des ehemaligen RUWO-Werkes auf dem Gelände Altenmühle, heute Paul-Gerhardt-Schule, werden gepachtet. Bis dahin zerstreute Unterbringung der Schüler
 

1953-1956
Baufähigkeit, Abriss alter und Bau neuer Gebäude

 

1954

  • 1. Kuratoriumssitzung
  • Die Landeskirche übernimmt offiziell die Verantwortung für die PGS
  • Genehmigung zur Errichtung der 11. Klasse und die staatliche Anerkennung der Klassen 5–10
  • Dr. Kramer neuer Schulleiter
 

1956

  • Einweihung des sogenannten Hauptgebäudes als Schulgebäude
 

1957

  • Das erste Abitur mit 12 Schülern.
  • 327 SchülerInnen
  • Etablierung und innerer pädagogischer Ausbau der Schule

1960 -1969

1961

  • Dr. Lang neuer Schulleiter
 

1966

  • Neue Schulverfassung für Schule und Internat – aus dieser Zeit wird vermeldet: Schulsport: Rasenspiele – Turniertanz – Turnen
 

1969

  • Dr. Harry Bolte neuer Schulleiter

1970 - 1979 25-jähriges Jubiläum - Errichtung des Kursgebäudes - Einführung der Orientierungsstufe - neuer Schulträger Ev. Landeskirche Hannovers

23.–25.07.1971


  • 25-jähriges Jubiläum
 

1972


  • Mit Einführung der Orientierungsstufe wird den die 5./6. Klassen aufgegeben, Lehrkräfte der PGS unterrichten an der Orientierungsstufe Dassel
 

1972-1982


  • steiler Anstieg der Schülerzahlen auf 520
 

1974

  • Einweihung des Kursgebäudes
 

28.06.1974:

  • Übertragung der Trägerschaft auf die Landeskirche – Ende der 28 Jahre dauernden rechtlichen Bindung der Schule an die Kirchengemeinde Dassel
 

1976–1980  

  • Erarbeitung einer übergreifenden Schul-Konzeption – Beginn vieler sportlicher und künstlerischer Aktivitäten, die bis heute gepflegt werden, z.B. Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia“

1980 - 1989

1981

  • 527 SchülerInnen
  • Erster Austausch mit Gilcrest, Colorado, USA
  • Der Schulleiter Dr. Bolte geht in Pension.
    


1982

  • Erster schuleigener Personalcomputer, Einrichtung einer Informatik-AG
 

1983

  • Frau Ingeborg Stöcker neue Schulleiterin
 

1985

  • Einführung von Betriebspraktika
  • 476 SchülerInnen
 

1986

  • 443 SchülerInnen
 

1987

  • 426 SchülerInnen
 

1988

  • 399 SchülerInnen

1990 - 1999 Neue Schulkonzeption - Offene Ganztagsschule - Einrichtung 5. und 6. Klassen - Umweltschule

28.02.1994


  • Entscheidende und richtungsweisende Tagung zur Schul-Konzeption mit Kuratorium und Kollegium mit dem Ergebnis:
    Die PGS wird offene Ganztagsschule.
    Die PGS beschult den 5. und 6. Jg. außerhalb des Landkreises Northeim.
    Die PGS erarbeitet ein Konzept zur Förderung lese- und rechtschreibschwacher Schüler für den Jg. 5 und 6.
    Der Projektunterricht wird für den Jg. 9 eingeführt.
  • Für die Cafeteria, den Ausbau der Bibliothek, Neubau von Klassenräumen, Sanierung des Internats und der Turbine bewilligt die Synode einen Investitionszuschuss.
 

1995

  • Einführung des neuen Schulleiters Dr. Helmut Dinse in sein Amt.
 

1996

  • 50-jähriges Bestehen der PGS mit Schulfest.
 

1997

  • Erstmals Titel Umweltschule in Europa
  • Einrichtung von Umwelt-Projekten in den 9. Klassen
  • Schüleraustausch
  • 533 SchülerInnen
  • verstärkte Einstellung von Lehrern
  • Einrichtung der offenen Ganztagsschule
  • Die neu eingerichtete Cafeteria wird in Kooperation mit den Harz-Weser-Werkstätten betrieben.
  • Zusammenarbeit der Stadtjugendpflege in mehreren Projekten
 

1998

  • Austausch mit Italien, den USA und Frankreich
  • Bewerbungstraining für den Jg. 12
  • eigene Stromerzeugung durch Wasserkraftwerk und Fotovoltaik-Anlage
  • PGS geht online
  • Einführung von Schulgeld
 

1999

  • Besuch der Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann an der PGS – Der Regierungspräsident verleiht der PGS wieder den Titel „Umweltschule in Europa“ – Konzept „Umweltbildung“ und „Erhalt der Schöpfung“ – Neue Medien im Unterricht, Einrichtung des Faches AT (Arbeitstechniken), gezielter Computereinsatz – Der Förderverein der PGS schafft PC’s an.

2000 - 2009 Lehrerfortbildungen - Eigenverantwortliche Schule - Laptopklassen - Außenstelle Hermannstraße - Neue Trägerschaft für das Internat

2000

  • Die PGS fährt geschlossen zur EXPO nach Hannover.
  • Schüler-Engagement für amnesty international
 

2001

  • Spendenaktionen für Mazedonien im Kosovo-Konflikt
  • Erstellung eines Kunstkalenders von Schülern des Fachbereichs Kunst
  • PGS wird zum fünften Mal zur „Umweltschule in Europa“ gekürt.
  • Bewerbungstraining für den Jg. 12
  • schulinterne Fortbildungen
 

2002

  • Erstmaliges Engagement beim „Sozialen Tag“
  • Eine Klasse 5 wird mit Laptops, Beamer und interaktiver Wandtafel ausgestattet: Projekt Mobiles Klassenzimmer
  • Teilnahme an N-21 Niedersachsen
  • erste Kontakte zu polnischen Schulen zwecks Aufbau von Schulpartnerschaften
  • Einrichtung eines Sozialprojekts mit diakonischem Auftrag in Jg. 9 neben dem Leitprojekt Energie und Umwelt
 

2003

  • Die neue Schulpastorin Brigitte Bittermann stellt ihr Konzept vor.
  • Abschluss des Qualitätsmanagementverfahrens im Rahmen des EFQM (European Foundation of Quality Management)
  • Theateraufführungen, Schüleraustausch nach Polen, Frankreich und zum ersten Mal: Dänemark.
 

2004


  • Schüler der 9. Klasse veröffentlichen einen Roman  „Schnee im Sommer“
  • Auszeichnung der Jugend-Naturschutzberater durch die NABU-Landesgeschäftsführerin
  • Der Förderverein übernimmt die finanzielle Organisation der Lehrbuchausleihe.
  • Spendenaktionen und Benefiz-Turniere für die Partnerschule in Kenia
  • Ausbildungsabschluss des ersten Schulsanitäter-Jahrgangs.
  • Schüleraustausch mit Polen und Frankreich
  • Die PGS wird Mitglied im Kooperationsverband Hochbegabtenförderung
 

Schuljahr 2004

  • Das ehemalige Gebäude der Rainald-von-Dassel-Schule in der Hermannstraße wird als Außenstelle der PGS eingerichtet.
  • Die PGS erhält das Prädikat „Notebook-Schule“ im Rahmen des Niedersächsischen Projekts N-21.
  • Im Auftrag des Schroedel-Verlags wird von Lehrkräften der PGS ein digitales Lehrbuch im Fach Deutsch für die Jg. 6 und 7 erstellt.
  • Die PGS unterhält mittlerweile 7 Laptop-Klassen in den Jg. 5-7.
  • Ein Projekt zur Drogenprävention wird gestartet.
  • PGS-interne Lehrer-Fortbildungen:
  • Methodentraining nach Klippert
  • Einführung in die Smartboard-Technik, Computerprogramme für Laptops, Power-Point    
  • Stimmbildung für Lehrer
 

2005

  • Evangelischer Kirchentag in Hannover : Die PGS ist auf einem erfolgreichen Stand präsent. An einem Tag fahren die Jg. 8-12 geschlossen mit dem Kollegium zum Kirchentag.
  • Offene Betriebsversammlung, in der die mögliche Schließung des Internats bis 2010 mit Kuratoriumsmitgliedern diskutiert wird
  • Erster Schüleraustausch mit der „Goibei Girls’ High School“ in Kenia
  • Einrichtung einer Steuergruppe zum Projekt Eigenverantwortliche Schule
  • Die PGS wird zum siebten Mal als Umweltschule in Europa ausgezeichnet.
  • Offizielle Urkundenverleihung an die in Zusammenarbeit mit dem NABU ausgebildeten Jungend-Naturschutzberater in Klasse 9
  • Präsentationen des Sozial- und Umweltpraktikums
  • Spenden der Schülerschaft an das „Grüne Kreuz“ und an „Bed by night“, erwirtschaftet am „Sozialen Tag“
  • Methodentag im Jg. 5
  • Schüleraustausch – zum ersten Mal ein diakonisches Auslandspraktikum von 13 Schülerinnen und Schülern in Lubartów/Ostpolen
 

2006

  • Der Kirchenkreis Solling gründet u.a. mit der PGS ein Sozialparlament zur beruflichen Förderung von Schülern
  • Schulinterne Lehrerfortbildung zu Eigenverantwortliche Schule
  • Besuch des  niedersächsischen Umweltministers Sander (FDP) an der Schule auf Einladung der SV
  • Treffen der Gründungsklassen 1946 und 1947 mit Podiumsdiskussion unter Beteiligung namhafter Personen aus Kirche und Politik, u.a. KM Busemann,
  • Thema: „Zwischen Gestern und Heute – Hat die PGS ihre Ziele von 1946 erreicht?“  
  • Die Schule wird 60!
  • Schließung des Internats als Teil der Paul-Gerhardt-Schule / Gründung des selbstständigen Evangelischen Internats auf dem Gelände der PGS
 

2007

  • Einführung des neuen Schulleiters Gerhard Wittkugel in sein Amt.
  • Lehrerfortbildung: SegeL Systematische Unterrichtsentwicklung
  • Schulinterne Lehrerfortbildung „Kollegiale Beratung“
  • Einrichtung des Faches Diakonie für die  9. Klassen
 

2008

  • „Knallbunt“ Antirassismustag
  • Studienfahrten zur politischen Bildung nach Berlin (11. Jg)
  • Studienfahrten nach Amsterdam, London, Malta, Prag, Rom
  • Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben: DELF-Diplom, Kängeru-, Geo-Tag der Artenvielfalt, „Geheiligte Räume“ vom RPI, McGyver-Ideenwettbewerb, „Wissen ist Willkür – 60 Jahre Menschenrechte
  • Schulinterne Lehrerfortbildung:
    SegeL-Selbstgesteuertes Lernen Systematische Unterrichtsentwicklung,
    Workshop der Fachobleute des Scharnhrostgymnasiums Hildesheim und der PGS Dassel  durch das Bildungswerk der Nds. Wirtschaft
    Workshop zum Darstellenden Spiel im Jungen Theater in Göttingen
    Workshop Smartboard-Schulung,
    Workshop Arbeiten mit Portfolio
 

2009


  • Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ des Mathematikums Gießens an der PGS,
  • Vortrag von Prof. Dr. Buhmann aus Gießen, Ehemaliger, über „Optimierungsprobleme“
  • Sehr leistungsstarker Abi-Jahrgang, Auszeichnung für Sonja Kovacevic als drittbeste Abiturientin in Niedersachsen durch den Kultusminister,
  • Erste Sitzung des Schulvorstandes
  • Lehrerfortbildung für die Naturwissenschaften in Kooperation mit dem Josefinum Bückeburg und dem Scharnhorstgymnasium Hildesheim
  • Austausch USA, Frankreich, Kenia, Spanien
  • Einrichtung von Forscher-Klassen im Eingangsprofil, neben Notebook- und Klasse mit Darstellendem Spiel
  • Regionaler Medientag an der PGS
  • Projektwoche
  • Auszeichnung der PGS als „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“

2010 - 2013 Bau des Paulinums - Gründung des Lenrfonds - Abitur des Doppeljahrgangs - neuer Ganztagsrhythmus mit 80-Minuten-Modell

2010

      Grundsteinlegung des Neubaus für 10 allgemeine Unterrichtsräume
  • Bau einer Fischtreppe an der Ilme
  • Meilensteinkonferenz
  • Gründung des Lernfonds mit dem Ziel Schüler/-innen aus Familien mit geringen Einkommen erhalten Zuschüsse zu diversen schulischen oder außerschulischen Angeboten und Zwecken
  • Neue Konzeption für das Profil Diakonie
  • Erstes Theaterprojekt mit behinderten Menschen und Mitarbeitern der Harz-Weser- Werke und Schülern der PGS
  • Austausch mit Kenia, Spanien, Polen, La Réunion
  • Studienfahrt zur politischen Bildung nach Berlin
  • Projektwoche


2011

  • Aufgabe der Außenstelle der PGS in der Hermannstraße, ehemalige Gebäude des Rainald-von-Dassel-Schule
  • Schulfest zur Einweihung des Neubaus „Paulinum“ mit acht Klassenräumen, einem naturwissenschaftlichen Lehrraum, einem Mehrzweckraum, einer Pausenhalle und einer Theaterbühne
  • Einweihung der neuen Mensa
  • Einstellung einer Schulsozialarbeiterin
  • Paul-Gerhardt-Schule wird Partner von Hannover 96    
  • Studienfahrt zur politischen Bildung nach Berlin (11. Jg)
  • Teilnahme an den Schultheatertagen in Göttingen
  • Von Schülern organisierter Sporttag
  • Lehrerfortbildung: Regionaler Medientag an der PGS       
  • Kenia-Austausch
  • Abiturfeier des Doppeljahrgangs mit 160 Schülerinnen und Schüler

2012

      Erster Abiturprüfung nach dem G8-Modell
  • Einführung eines neuen Ganztagsrhythmus ( 80-Minuten-Modell) mit eigenen Stunden für Individuelle Lernzeit, Selbständig Organisiertes Lernen und einer Verfügungsstunden für das Klassenlehrerteam
  • Musikspiel-Projekt „Jenkins“



Entwicklung der Schülerzahlen von 1990 bis 2012

Diagramm zu den Schülerzahlen der PGS Dassel

Die Mitarbeitervertretung Paul-Gerhardt-Schule

Seit 1996 gilt in der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen das Mitarbeitervertretungsgesetz, dadurch gilt für alle Mitarbeitervertretungen im Bereich der Konföderation dieselbe gesetzliche Grundlage.
Dienstsstellenleitung und Mitarbeitervertretung werden in der Präambel des Mitarbeitervertretungsgesetzes zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit aufgefordert.
Die Paul-Gerhardt-Schule als landeskirchliche Einrichtung hat schon seit mehr als zwanzig Jahren vom Recht gebrauch gemacht, eine eigenständige Mitarbeitervertretung zu bilden. Sie wird im vierjährigen Turnus von allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gewählt. Eine der wichtigsten Aufgaben der Mitarbeitervertretung ist es, dafür einzutreten, dass die arbeits-, sozial- und dienstrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden und berechtigte Anliegen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gegenüber der Dienststellenleitung unterstützt werden.
Dabei muss unterschieden werden zwischen Fällen der Mitbestimmung und Fällen der Mitberatung. Eine der Mitbestimmung unterliegende Maßnahme ist unwirksam, wenn die Mitarbeitervertretung nicht  zugestimmt hat, in Fällen der Mitberatung muss die beabsichtigte Maßnahme der Mitarbeitervertretung rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Die größte Herausforderung für die Mitarbeitervertretung in den letzten zehn Jahren war sicherlich die beabsichtigte Schließung des Internates der Paul – Gerhardt –Schule. Nach langen Verhandlungen mit dem Landeskirchenamt ist es durch die  gemeinsamen Anstrengungen von Schul- und Internatsleitung und Mitarbeitervertretung gelungen, die Schließung zu verhindern und das Internat in die Eigenständigkeit zu überführen, wodurch Arbeitsplätze gesichert wurden und eine für die Wirtschaft der Region Dassel wichtige Einrichtung erhalten werden konnte.

In die Mitarbeitervertretung sind gewählt:

  • Frau Anneliese Oschilewski (Vorsitzende)
  • Frau Petra Pape
  • Frau Ulrike Werner
  • Herr Frank Städtler
  • Herr Olaf Hettling

 

Der Kollegialrat

Zum Kollegialrat gehören drei Lehrkräfte des Kollegiums. Sie sind für die Dauer von zwei Jahren aus der Gesamtheit des Kollegiums gewählt. Zusammensetzung und Aufgaben sind in der Schulverfassung geregelt. Die Mitglieder des Kollegialrates stehen als Ansprechpartner für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Hauses zur Verfügung.

Spürbar wird der Einfluss des Kollegialrates bei der Erhebung und wirksamen Anwendung der Entlastungsstunden. Der Kollegialrat bemüht sich engagiert um die Bewahrung und bei Bedarf um die Verbesserung der Arbeitsatmosphäre. Dazu gehören auch die Organisation wiederkehrender Veranstaltungen und die erfahrbare Berücksichtigung von Geburtstagen und familiären Festtagen.

Der Kollegialrat trifft sich wöchentlich. In den Sitzungen werden aktuelle Probleme besprochen, Projekte geplant oder relevante Fragen mit der Schulleitung erörtert.


Folgende Mitglieder gehören zum Kollegialrat:

  • Frau Deppe
  • Herr Konietzko
  • Herr Meincke

Paul-Gerhardt 3

 

Gott gebe uns ein fröhlich Herz,
erfrische Geist und Sinn
Paul Gerhardt


LEITBILD  DER  PAUL-GERHARDT-SCHULE  DASSEL


Die Paul-Gerhardt-Schule Dassel  ist ein Gymnasium in Trägerschaft der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.
Sie ist eingebunden in die kirchlichen Strukturen vor Ort und beteiligt sich an der Gestaltung kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens in ihrer Region.
Christliche Vorstellungen vom Wesen und Auftrag des Menschen betrachten wir als Grundlage unserer Arbeit. Wir orientieren uns am Evangelium von der Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes und bemühen uns um die Umsetzung in eine Praxis gelebten Glaubens in evangelischer Tradition.


Es ist Ziel unserer Arbeit

  • Schülerinnen und Schülern  einen qualifizierten Schulabschluss zu ermöglichen, sie auf Ausbildung und Beruf vorzubereiten und ihnen entsprechende Kenntnisse und Kompetenzen zu vermitteln, ihnen Orientierungsmöglichkeiten für ein selbständiges und verantwortliches Leben in unserer Gesellschaft anzubieten,
  • ihnen durch vielfältige internationale Kontakte Einblicke in andere Lebenswelten zu ermöglichen, Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und sie zu einem angemessenen Umgang mit positiven und negativen Erlebnissen zu befähigen, sie für einen bewahrenden Umgang mit der Schöpfung zu sensibilisieren,
  • ihnen die Grundlagen und Chancen des christlichen Glaubens für ihre Lebensgestaltung nahe zu bringen.

Das bedeutet für uns

  • den Schülerinnen und Schülern fachlich fundierten  Unterricht  anzubieten und entwicklungsbezogenes Lernen  in angst- und gewaltfreiem Raum zu ermöglichen, Neugier und Wissbegierde der Schülerinnen und Schüler zu wecken und sie zum selbstverantwortlichen und selbst gesteuerten Lernen anzuregen, Schülerinnen und Schüler mit ihren Stärken und Schwächen wahrzunehmen, sie zu fördern, bei Bedarf  Hilfe anzubieten und sie im Umgang mit ihren eigenen Grenzen zu unterstützen.
  • Leistungsbereitschaft und angemessenes soziales Verhalten zu vermitteln, aber auch einzufordern, die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten und eine Atmosphäre des Vertrauens und gegenseitigen Respekts zu schaffen, den Schülerinnen und Schülern in der Schule einen Lebens- und Lernraum zu eröffnen, in dem sie Verantwortung für sich und andere  übernehmen  und entwickeln können,
  • Kreativität  und Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern,
  • den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung sozial – diakonischen und Umwelt bewussten Handelns nahe zu bringen und eigene Erfahrungen zu ermöglichen, Schülerinnen und Schülern Werte des christlichen Glaubens zu vermitteln und zu Toleranz gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen zu erziehen. Diese Ziele erreichen wir mit einer unterstützenden Trägerstruktur, die uns die Möglichkeiten zum effektiven Arbeiten bietet,
  • der aktiven Beteiligung von Schülerinnen, Schülern und Eltern  am Schulleben,
  • der Bereitschaft von Schülerinnen und Schülern, für ihren schulischen Erfolg und das Miteinander an unserer Schule Verantwortung zu übernehmen, einer  kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Schule
  • einem offenen, fairen und respektvollen Umgang untereinander.

Dieses Leitbild ist Vision und Zielvorstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Paul-Gerhardt-Schule. Es ist Grundlage unserer täglichen Arbeit und entspricht unserem Selbstverständnis.

Paul-Gerhardt 2

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