Schule ohne Rassismus

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Einer evangelischen Schule stellt sich im Grunde genommen gar nicht die Frage, ob sie etwas gegen den Alltagsrassismus tun und Courage zeigen möchte.

Wir haben uns dennoch eine Selbstverpflichtung auferlegt und sind deshalb zertifizierte Schule. Nachhaltige und langfristige Projekte in diesem Zusammenhang sind z.B. die Partnerschaft mit einer Schule in Kenia, der Schüleraustausch innerhalb Europas sowie das Mobbing-Interventionsteam. Sprachsensibilität im Unterricht ist darüber hinaus geboten. Diskriminierende Äußerungen bleiben nicht unkommentiert. Aus unbedachten Äußerungen versuchen wir, reflektierte Haltungen zu entwickeln. Selbstachtung und Respekt vor dem anderen haben: Das ist Ziel unserer pädagogischen Arbeit.

Einmal im Jahr führen wir ein Projekt im 10. Jahrgang durch, das die Fächer Politik und Geschichte, zum Teil auch Religion und Deutsch miteinander verbindet und eine Leitfrage verfolgt wie z.B. „Sollen PEGIDA-Aufmärsche wegen der Tendenz zur Volksverhetzung verboten werden?“ Oder „Wir sind das Volk! Und wer sind die anderen?“ Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Rahmen des SOL-Unterrichts die Möglichkeit, eigene Themen zu wählen und zu gestalten (wie z.B. „Musik und Gewalt“, „Sport als Integrationsmotor“, „Populismus in Geschichte und Politik“ oder „Geschichte des Rassismus“, "Der 9. November als Gedenktag").