Mit einer gut besuchten Vernissage wurde am Donnerstag im Stadtmuseum Einbeck die Ausstellung der Kreativen Museumswerkstatt eröffnet. Schülerinnen und Schüler des Wahlangebotes der Paul-Gerhardt-Schule Dassel präsentieren dort eigene Arbeiten, die in Anlehnung an alte Kulturtechniken entstanden sind.
In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Einbeck setzten sich die Kinder über mehrere Monate hinweg mit historischen Arbeitsweisen auseinander. Auf dem Programm standen unter anderem Papierschöpfen, Malen und Schreiben mit Pigmenten, Feder und Tinte, einfache Drucktechniken sowie Höhlenmalerei auf Schiefertafeln. Entstanden sind individuelle Kunstwerke, die handwerkliches Können mit persönlicher Gestaltung verbinden.
Die Eröffnung übernahm Dr. Imke Weichert, Leiterin des Stadtmuseums Einbeck. In ihrer Rede würdigte sie die Konzentration, Geduld und Kreativität der Schülerinnen und Schüler und zeigte sich beeindruckt von der Qualität der Ergebnisse. Besonders hob sie hervor, wie selbstverständlich die Kinder historische Techniken in eine zeitgemäße Bildsprache überführt haben. Begleitet wurde das Projekt von Kunstlehrerin Birgit Goertz, die das Wahlangebot an der Paul-Gerhardt-Schule ebenfalls leitet. Der Schulleiter Matthias Kleiner war bei der Vernissage anwesend. Er bedankte sich ausdrücklich beim Stadtmuseum Einbeck für die inspirierende und verlässliche Kooperation und betonte den hohen pädagogischen Wert außerschulischer Lernorte. Auch die stellvertretende Schulleiterin Kathrin Muhs-Braun zeigte sich sehr erfreut über eine gelungene außerschulische Kooperation, die neben anderen spannenden Kooperationen das schulische Angebot der PGS bereichert und den Schüler*innen einen erweiterten Blick auf die Welt ermöglicht.
Die Ausstellung ist noch bis Anfang Februar im Stadtmuseum Einbeck zu sehen und richtet sich nicht nur an Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Eltern, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit.